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Republikaner-Bewerberin Fiorina gibt Präsidentschaftsbewerbung auf

Das Feld der republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber schrumpft: Die frühere Managerin Carly Fiorina erklärte nach ihrem enttäuschenden Abschneiden bei den ersten Vorwahlen in Iowa und in New

Carly Fiorina Hewlett-Packard

Die frühere Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina gibt auf

Das Feld der republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber schrumpft: Die frühere Managerin Carly Fiorina erklärte nach ihrem enttäuschenden Abschneiden bei den ersten Vorwahlen in Iowa und in New Hampshire den Ausstieg aus dem Nominierungsrennen. Auch New Jerseys Gouverneur Chris Christie warf das Handtuch.

"Auch wenn ich heute meine Kandidatur aussetze, werde ich weiter dieses Land bereisen und für jene Amerikaner kämpfen, die es ablehnen, sich mit einem Status Quo abzufinden, der für sie nicht mehr funktioniert", erklärte Fiorina am Mittwoch. Beim Vorwahl-Auftakt vor gut einer Woche in Iowa hatte sie zwei Prozent der Stimmen geholt. In New Hampshire erreichte sie am Dienstag vier Prozent.

Fiorina hatte versucht, mit ihrer Erfahrung als frühere Chefin des Technologiekonzerns Hewlett-Packard bei den Wählern zu punkten - allerdings hatte sie das Unternehmen 2005 auf Druck unzufriedener Aktionäre verlassen müssen. Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2008 arbeitete sie als wirtschaftspolitische Beraterin für den damaligen republikanischen Kandidaten John McCain. Anschließend bewarb sie sich erfolglos um einen Senatssitz in Kalifornien.

Auch Christie gab am Mittwoch auf. "Ich habe mich für die Präsidentschaft beworben mit der Botschaft, dass die Regierung wieder für die Bevölkerung arbeiten muss und nicht die Bevölkerung für die Regierung", erklärte der Gouverneur auf Facebook. "Diese Botschaft wurde von vielen Leuten gehört und unterstützt, aber nicht von genug, und das ist in Ordnung."

Der 53-Jährige hatte in Iowa knapp zwei Prozent und in New Hampshire gut sieben Prozent geholt. "Ich verlasse das Rennen, ohne es zu bereuen", fügte Christie hinzu.

Den Kampf um die republikanische Präsidentschaftskandidatur dominieren Politiker, die gegen die Partei-Eliten in Washington rebellieren. In Iowa siegte der erzkonservative Senator Ted Cruz, in New Hampshire der rechtspopulistische Geschäftsmann Donald Trump.

Bislang teilen mehrere Bewerber die Stimmen von gemäßigt-konservativen Wählern unter sich auf. Nach dem Ausstieg Christies bleiben Ohios Gouverneur John Kasich, Floridas Ex-Gouverneur Jeb Bush und der Senator Marco Rubio als mögliche Bannerträger des republikanischen Establishments. Im Rennen ist auch noch der frühere Neurochirurg Ben Carson, der sich an Anhänger der erzkonservativen Tea Party richtet.

AFP

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