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Urlaub vor der Haustür

Manchmal liegt das Gute verdammt nah. Wir haben unsere Autorin für ein Wochenende mit der Familie ins Hotel geschickt – knappe acht Kilometer von ihrer Wohnung entfernt.

So entspannt ist die Anfahrt zu keinem anderen Reiseziel: Unsere Autorin und ihre Tochter fahren mit dem Bus ans andere Ende der eigenen Stadt. Rechts: Auf die Idee, eine typische Touristenattraktion wie die Siegessäule zu besuchen, kommt man als Berliner eigentlich nicht. War aber eine richtig gute Entscheidung.

Text: Okka Rohd | Fotos: Christian Kryl

Die Geschichte beginnt mit einer Gurke. Beim Abendessen fehlte uns eine, also ging ich zum Gemüseladen. Was nicht weiter bemerkenswert gewesen wäre, hätte mir die Tatsache, dass ich denselben Weg an diesem Tag schon viermal gegangen war, nicht so schlechte Laune gemacht. Es war ein Moment, wie er in jeder langen Beziehung auftaucht. Irgendeine Winzigkeit, die einen nie besonders gestört hat, geht einem plötzlich auf die Nerven, weil einem die ewige Wiederkehr des Gleichen zu nahe kommt. In diesem Moment wurde mir klar: Berlin und ich, wir brauchen eine Paartherapie. Nicht die übliche Trennung auf Zeit, die man im Urlaub sonst so macht: In eine andere Stadt reisen und nach ein paar Tagen zurückkommen in den Alltag, berauscht von fremden Bildern. Ich wollte meine eigene Stadt wieder so sehen wie am Anfang. Oder wenigstens nicht mit diesem eingeübten Blick. Die Idee: Urlaub in der eigenen Stadt. Raus aus unserer Wohnung, wo wir nie in den Urlaubsmodus schalten könnten, weil dort immer noch etwas zu tun ist: die Wäsche, die Steuererklärung und – wir arbeiten beide von zu Hause aus – der Job. Ein Wochenende in einem Hotel am anderen Ende der Stadt. Mein Mann legte kurz die Stirn in Falten und nickte dann energisch. Unsere fünfjährige Tochter Fanny fragte, ob sie mit ihrem neuen Fahrrad fahren dürfe. „Lass uns doch einfach mit dem 200er fahren“, sagte ich.

Noch nie war die Fahrt in den Urlaub so entspannt und so schön wie in dem berühmten Touristen-Doppeldecker, in den Fanny und ich steigen. Auch wenn wir den Bus andauernd für die kurze Strecke vom Alexanderplatz bis zur Friedrichstraße nehmen, sind wir noch nie nach oben geklettert. Nie habe ich darauf geachtet, wo dieser Bus eigentlich los- oder hinfährt. Heute wollen wir die ganze Strecke fahren, von der Michelangelostraße tief im Osten bis zum Zoo weit im Westen. „Ist das jetzt schon eine andere Stadt?“, fragt Fanny. „Nein“, sage ich, doch das Wissen kommt meinem Sehen auch nicht ganz hinterher. Vor uns: weißer Plattenbau, ein riesiger Parkplatz, ein kleines Wartehäuschen. Gleiche Stadt, ganz andere Stadt. Wir sitzen oben ganz vorne und spielen „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Wir sehen einen Mann, dessen Fahrrad bemalt ist wie ein Fliegenpilz. Einen Parkplatz, auf dem ein verlassener Einkaufswagen steht wie ein Kind, das nicht abgeholt wurde. Wir sehen mehr rote Autos als gelbe. Gerade, als Fanny langweilig wird, taucht im Guckloch, das wir in die beschlagene Scheibe gewischt haben, der Fernsehturm auf, dann der Dom und der Potsdamer Platz – tausendmal gesehene Berlin-Attraktionen. Aber Fanny sieht lauter Wunder. „Schau doch mal, der Fernseherturm, der kann vor lauter Regen ja gar nichts mehr sehen!“ „Guck, das Schloss, da wohnt ein König!“ „Da, die Wolkenkitzler!“ Die Wolken hängen tatsächlich tief über den Hochhäusern. Schon merkwürdig, dass es erst einen Kinderblick braucht, damit ich den Kopf in den Nacken lege.

Der Zufall entscheidet: Beim Penny Walk wird an jeder Kreuzung eine Münze geworfen. Bei Kopf geht man rechts, bei Zahl links. Unsere Autorin landete mit Tochter Fanny am Landwehrkanal.

Als wir nach 45 am Ende ein wenig zu langen Minuten am Zoologischen Garten ankommen, gehen wir nicht auf direktem Weg ins Hotel, obwohl es nur ein paar Schritte entfernt ist und mein Mann sicher schon mit den Koffern auf uns wartet. Wir machen einen Penny Walk, eine Idee, von der ich in einem Weblog gelesen habe und die Fanny sofort nachmachen wollte, als ich ihr davon erzählte: An jeder Abzweigung wirft man eine Münze, bei Kopf geht man rechts, bei Zahl nach links. Wir landen an einem Ort, an dem ich mich freiwillig nie aufhalten würde: dem Busbahnhof hinter dem Zoo. Ein paar Parkbuchten, drei Busse, daneben ein leeres Feld. Es ist ein Ort, der auch in einem Kaurismäki-Film mitspielen könnte, aber meine Tochter ist begeistert. „Hier sind also die Busse zu Hause“, sagt sie. Und dass sie davon im Morgenkreis erzählen wird. Ein paar Münzwürfe später stehen wir vorm Landwehrkanal. Vor uns Wasser und ein dunkelblaues Schiff, um uns plötzlich sehr viel Ruhe. Fanny winkt dem Mann, der an Deck steht. Er winkt lachend zurück. Wir sind 7,9 Kilometer und ein halbes Leben von zu Hause entfernt.

Für Fanny ist es die erste Nacht im Hotel überhaupt. In dem Zimmer mit überdimensionalem Bett, Regendusche und Überraschungstüte beginnt auch für ihre Eltern die Erholung.

Dann checken wir im Hotel am Steinplatz ein, das eine Freundin mir empfohlen hat. Für meine Tochter ist es die erste Übernachtung in einem Hotel, weil wir bei unseren Reisen sonst immer Wohnungen tauschen. Aber auch für mich beginnt in diesem Zimmer mit Badewanne, Regendusche, Überraschungstüte fürs Kind und einem Bett fast so groß wie unser Schlafzimmer die Erholung. Fanny hüpft auf dem Bett herum. Ich hüpfe mit. Als mein Mann sich hineinlegt, beschließt er, nie wieder aufzustehen, jedenfalls nicht heute. Also fahren Fanny und ich alleine zum ersten Kreuz auf unserer Schatzkarte, dem Naturkundemuseum.

Unsere Schatzkarte für dieses Wochenende ist eine achtseitige Liste von Lieblingsorten. Bekommen habe ich sie von neun Menschen, deren Geschmack und Neugier ich schätze und die für mich die besten Ortesucher sind, die ich kenne: die Herausgeber von Berliner Stadtzeitschriften und Newslettern, die Macher von hinreißend schönen Blogs und Läden. Noch so ein Versuch, die eigene Stadt wieder anders zu sehen. Wir folgen nicht unseren, sondern fremden Vorlieben und Wegen. Gleich zweimal steht auf dieser Liste das Naturkundemuseum – ein Ort, an dem ich vor Jahren einmal gewesen bin und seitdem nie wieder, so wie man Sehenswürdigkeiten eben abhakt. In der Eingangshalle steht das größte Dinosaurierskelett der Welt, ein 13,27 Meter riesiger Brachiosaurier.

Neuer Blick auf Berlin: Im Naturkundemuseum sind eine Million Tiere in Alkohol konserviert. Supercool, findet Fanny.

Wir stellen uns vor, was passierte, würde er nachts zum Leben erwachen. Dann stellen wir uns das lieber nicht mehr vor, obwohl der Brachiosaurus Vegetarier war. Wir gehen weiter, hinter jedem Raum kommt immer noch eine Tür. Hinter der letzten der unglaublichste Raum, in dem ich je stand: die Alkohol-Forschungssammlungen. Eine Million Fische, Spinnen, Krebse, Amphibien und Säugetiere, die in 276 000 kleinen, großen, schmalen, bauchigen Gläsern konserviert wurden. Ich weiß nicht, ob ich das gruselig oder fantastisch finde. Fannys Urteil ist eindeutiger: „Das ist cool“, sogar „supercool“. Wann hat sie angefangen, cool zu sagen?

Den Samstag beginnen wir wie Samstage sonst nie: Keiner muss Brötchen holen, einkaufen, die Wohnung wochenendgemütlich machen. Stattdessen unternehmen wir einen Ausflug, der sonst nur Touristen einfällt.

Reisefazit unserer Autorin: Manchmal muss man einen Schritt zurücktreten, um die Liebe zur eigenen Stadt wieder zu entdecken.

Zum ersten Mal klettern wir auf die Siegessäule. Empfohlen hat uns das die Herausgeberin des Berliner Familienmagazins „Himbeer“. Als wir die 285 Stufen hinaufgestiegen sind, verstehe ich, wieso: Der Himmel hier oben ist voller Himmel. Mein Mann wird plötzlich sehr still. Meine Tochter plötzlich sehr aufgeregt. „DerFernseherturmeinrundesHauseinFlusseingroßerGartenwohnendaTiere? Und wo wohnen wir?“ „Da ganz hinten links“, sage ich. Plötzlich kommt es mir vor, als wäre das eine Ehre. Ich muss an diesen Moment in unserem letzten New-York-Urlaub denken. Fanny war noch so klein, dass sie im Buggy Mittagsschlaf hielt. Eines dieser nie sonderlich langen Schläfchen verbrachte ich mit ihr im MoMA. Eigentlich wollte ich möglichst viel aus der knappen Zeit machen, die ich hatte, verbrachte dann aber eine Stunde vor den „Water Lilies“ von Monet, die ich bis zu diesem Tag immer für langweilig gehalten hatte. Die Liebe befiel mich erst, als ich direkt vor ihnen stand und die einzelnen Pinselstriche erkennen konnte. Und als ich zurücktrat, um das Bild von der gegenüberliegenden Wand anzusehen – und es wieder ganz anders aussah und überwältigend schön. Es ist keine neue Erkenntnis, aber eine, die mich auf der Siegessäule mit gleicher Stärke trifft: Manchmal muss man zurücktreten, um das ganze Bild erkennen zu können. Oder hoch in den Himmel klettern.

Später stapfen wir durch Charlottenburg und schauen uns noch einen Ort von unserer Schatzkarte an, den Ziegenhof: Mitten in Charlottenburg leben in einem Hinterhof Ziegen. Jeder kann kommen und sie anstaunen, füttern, streicheln. Wir verlieren uns. Es ist ein Gefühl, das ich nur im Urlaub kenne. Wir müssen gerade gar nichts. Wir bleiben einfach bei den Ziegen. Nur eine von ihnen hat Lust, gestreichelt zu werden. Manchmal mäht sie leise. Als Fanny auf dem Nachhauseweg den Spielplatz am Klausenerplatz entdeckt, der aussieht wie das Zuhause von Pettersson und Findus und auch auf unserer Liste steht, bleiben wir, bis es dunkel und endgültig zu kalt wird. Bevor wir ins Bett fallen, gehen wir zusammen in einem Steakhaus essen. Wir sind eine Familie im Urlaub neben anderen Familien im Urlaub. „Wie gefällt dir unsere Reise?“, fragt mein Mann unsere Tochter. Sie sagt: „Ich möchte noch einmal in diese Stadt fahren.“

Der Alltag bleibt vor der Tür: Unsere Autorin zieht mit ihrer Familie in ein Hotel am anderen Ende der Stadt.

Als wir am Sonntagmorgen unseren großen und ihren kleinen Tigerkoffer packen, werde ich ein wenig melancholisch, wie jedes Mal, wenn Urlaube zu Ende sind. „Bist du grüffelig, Mama?“, fragt Fanny. „Geht schon mal zum Frühstück vor, ich komme gleich“, sage ich und setze mich an den Fensterplatz, der gestern ihr Lieblingsversteck war. Vorm Fenster steht nichts Außergewöhnliches: ein Parkplatz, ein Universitätsgebäude, ein Wohnhaus. Aber der Blick eines Wieder-Frischverliebten findet ja immer etwas, an dem er sich nicht sattsehen kann. Ich überlege, wie es wohl wäre, in dem weißen Jugendstilhaus gegenüber zu wohnen, im vierten Stock, dort wo ein kleiner grüner Papierdrache am Fenster klebt. An einem Sonntagmorgen wie diesem würde ich zum Büdchen an der Ecke gehen, dem kleinsten Kiosk, den ich je gesehen habe. Und doch ist er groß genug, um alles zu verkaufen, was man an einem Sonntagmorgen brauchen könnte. Es gibt Zeitungen und Getränke, und ich würde meinem Mann ein Päckchen Zigaretten mitbringen, obwohl ich es hasse, dass er raucht. In unserem Kiez gibt es keine Büdchen, da gibt es nur Spätis. Dann muss ich lachen, weil mir auffällt, wie albern meine Melancholie ist: Falls ich für mein seelisches Gleichgewicht den Anblick von Büdchen brauche, kostet mich das Ticket 2,70 Euro. An diesem Wochenende ist es doch schließlich darum gegangen, herauszufinden, wie man es an dem Ort aushält, an dem man lebt. Jetzt weiß ich, dass man dazu nur die Augen aufmachen muss. Dann schaut einen die Welt auch wieder an, als würde sie sich über einen freuen.

Unser letzter Ausflug führt uns zum Park am Gleisdreieck – noch eines der Kreuze auf unserer Schatzkarte. Hier gibt es ein Wäldchen mit super Kletterbäumen, Wiesen und eine Röhrenrutsche, die so lang ist, dass man vor seinem Echo erschrickt, wenn man hineinruft. Und mittendrin das Open-Air-Café „Eule“ mit Kuchen am Stiel und neonorange bemalten Stühlen. Irgendjemand hat ein Lagerfeuer gemacht. Fanny rennt los, um Stöcke zu sammeln. Dann geht es wieder zurück nach Hause, eine U-Bahn-Fahrt und drei Stockwerke hoch. Es ist wie bei jeder Heimkehr: Wir werfen die Kaffeemaschine an, Fanny schaut nach, ob noch alle Kuscheltiere da sind. Dann rennt sie zum Koffer, packt die Schneekugel aus, die wir aus dem Naturkundemuseum mitgebracht haben, und stellt sie neben die Schneekugel mit dem Empire State Building. Da waren wir jetzt. In der Stadt, in der wir leben und weit, weit weg. Falls uns das Fernweh befällt, müssen wir bloß in einen Bus steigen.

BERLIN-TIPPS VON BERLINERN – GUTE ORTE FÜR KINDER:

1) SVEN HAUSHERR ist Mitbegründer von Cee Cee – ein Newsletter, der jeden Donnerstag besonders schöne Empfehlungen für das Stadtleben auflistet:
„Letzte Woche war ich im Spy Museum – für Kids ab sieben ist das sehr interessant. Vor allem die Jungs fanden es super, mehr über all die Abhörgeräte und technischen Dinge zu erfahren. Auch die geschichtliche Aufbereitung des Themas Ost/ West fanden die Kids superspannend.“

2) CHRISH KNIGGE hat zusammen mit ihrer Schwester Wednesday – Paper Works gegründet. Gemeinsam stellen sie in Kreuzberg Papeterie her:
„Die Hasenheide. Da gibt es Tiere, Minigolf, unterschiedliche Wiesen für jede Laune und coole Spielplätze. Im Winter kann man in einer Art Talkuhle rodeln und wenn einem das zu wenig ist, dockt sie fast nahtlos an das Tempelhofer Feld an. Da gibt es immer etwas zu entdecken, und mein Sohn Mika und ich lieben es, mit den Fahrrädern herumzufahren.“

3) MARIA RIBBECK ist Puppenmacherin und Gründerin des Labels Mariengold:
„Das Rennzentrum Zehlendorf. Der Laden ist der Welt der Heim- und Clubautorennbahnen gewidmet. Samstags ist „Rennfahrer-Frühstück” mit Kaffee, Brötchen und 15 Minuten Fahrspaß an der 35 Meter langen Holzrennbahn für 6 Euro. Eine absolute Parallelwelt und unglaublich lustig!“

4) ISABEL ROBLES SALGADO ist Gründerin und Autorin von Little Years – einem Blogzine für moderne Eltern:
„Die Domäne Dahlem ist eine wahre Oase. Die Kids können Traktor und Karussell fahren, Kartoffeln ernten, Hühner füttern und Pferde und Schweine beobachten, man kann wunderschön picknicken, und am Wochenende gibt es sogar einen Bio-Markt. Mir fehlt in Berlin oft das Landleben, und in der Domäne kann man einen Hauch davon erhaschen.“

5) CLAUDIA SCHÜTZSACK ist seit 33 Jahren Grundschullehrerin:
„In Charlottenburg gibt es die Kiezgrube am Teufelssee im Grunewald. Das ist ein riesiger Sandberg, wo die Kinder herunterlaufen können, unten kann man picknicken. Wenn man danach noch ein Eis essen will, kann man am S-Bahnhof Heerstraße zu Adiks Stehcafé gehen.“

6) PHILIPP SCHÜNEMANN verkauft, verleiht und repariert in seinem Laden Onkel Philipps Spielzeugwerkstatt Spielzeug:
„Meine Lieblingsorte sind immer am Wasser. Dazu gehört auf jeden Fall die Insel der Jugend in Treptow und der Spaziergang dorthin vom S-Bahnhof Treptower Park aus.“

7) ESTHER BAUER ist Mitbegründerin des Berliner Familienmagazins Himbeere:
Das Ökowerk mitten im Grunewald. Ein ganz toller Ort, voll Natur. Und es gibt leckeren Kuchen.“

8) ANDREA POTOCKI führt das Studio und Weblog We Like Mondays – ein Ort für Do-it-Yourself und Familien-Lifestyle:
„Wenn wir mit Rädern unterwegs sind, geht´s über den Potsdamer Platz in den Tiergarten zum nächsten Zwischenstopp, dem Café am Neuen See. Das ist natürlich eher unsere Sommerrunde. Weiter entlang des Berliner Zoos bis zum Schleusenkrug, um den Ausflugsdampfern und Kleinbooten beim Schleusen zuzusehen. Jetzt in unserem alten Kiez, dem Charlottenburger Savignykiez, angekommen, gibt´s Schokosaftkuchen mit einer Kugel bestem Vanilleeis im Sweet2Go und eine Runde Tischtennis auf dem Ludwigkirchplatz. Sonntags radeln wir durch den „Thai-Park” bis zum Fehrbellinerplatz zum Flohmarkt, wo wir bestenfalls ein paar Vintage-Schätzchen mit nach Hause nehmen.“

9) JULIA KOPPER leitet die PR- und Event-Agentur muxmäuschenwild, die auch ein Email-Magazin herausgibt, in dem kennenlernenswerte Berliner Menschen, Orte und Produkte vorgestellt werden:
Das kleine Puppentheater im Treptower-Park kennt fast keiner. Und die Archenhold Sternwarte, weil: großes Fernrohr.“

ZWEI BUCH-EMPFEHLUNGEN UND EIN HOTEL:

1) Wer „Berlin mit Kind” erleben will, besorgt sich den Familienguide des Himbeer-Stadtmagazins mit 1.500 liebevoll recherchierten Tipps.

2) In ihrem Newsletter Cee Cee verraten Sven Hausherr und Nina Trippel jede Woche ihre Lieblingsadressen in der Stadt. Über 200 ihrer spannendsten Entdeckungen findet man in diesem Buch für Berlin-Besucher und alle, die ihre Stadt neu entdecken wollen. „Cee Cee Berlin”, Distanz Verlag.

3) Für ein ganz besonderes Wochenende: Das über 100 Jahre alte Hotel am Steinplatz wurde 2013 wieder eröffnet und liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Kurfürstendamm entfernt. Ab 155 Euro die Nacht wohnt man in einem der 87 Zimmer und Suiten mit Spa, zwei Saunen und außergewöhnlich herzlichen Mitarbeitern.


Dieser Text ist in der Ausgabe 02/16 von Nido erschienen. Hier können Einzelhefte nachbestellt werden. Auf Blendle könnt ihr die Artikel außerdem einzeln kaufen.

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