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»Wir werden nie aufhören können, nach Madeleine zu suchen«

Seit sechs Jahren wird ihre Tochter vermisst. Für die November-Ausgabe 2011 haben wir mit Kate und Gerry McCann über ihre einzigartige Suche, gemeinsames Trauern und das Funktionieren in einem neuen Alltag gesprochen.

Interview: Julia Rothhaas und Sven Michaelsen

Ende April 2007 fliegen Kate und Gerry McCann mit ihren drei Kindern nach Portugal. Ihr Ziel ist die Ferienanlage Ocean Club im kleinen Städtchen Praia da Luz, die als äußerst familienfreundlich gilt. Bei der Ankunft wird dem Ärzte-Ehepaar das Apartment 5A zugewiesen. Es liegt im Erdgeschoss.

Am Abend des 3. Mai sitzen die McCanns mit Freunden auf der Terrasse des Club-Restaurants und essen. Ihre zweijährigen Zwillinge Sean und Amelie und die knapp vierjährige Madeleine schlafen 50 Meter entfernt in ihren Betten. Alle 30 Minuten kontrolliert ein Elternteil, ob alles in Ordnung ist.

„Von unserem Tisch aus konnten wir unser Apartment sehen“, sagt Kate McCann. „Im Wohnzimmer hatten wir eine Lampe brennen lassen. Die gläsernen Terrassentüren waren zugezogen, aber nicht abgeschlossen. Diese entsetzliche Schuld werden wir uns nie verzeihen.“

Als Kate McCann um 22 Uhr das Apartment betritt, sieht sie, dass Madeleines Bett leer ist und das Fenster, das zuvor geschlossen war, offen steht. Die Mutter läuft ins Restaurant zurück und schreit: „Madeleine ist weg! Jemand hat sie entführt!“ Später geben mehrere Zeugen an, an diesem Abend einen knapp 40-jährigen Mann gesehen zu haben, der ein schlafendes, barfüßiges Kind wegtrug.

In den folgenden Tagen beginnt die aufwendigste und schlagzeilenträchtigste Suche nach einem verschwundenen Kind, die es je gab: Hunderte Journalisten belagern den Ocean Club, und Prominente wie Sir Richard Branson und die „Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling stellen 2,6 Millionen Pfund als Belohnung zur Verfügung. In ganz Europa werden Poster des Mädchens verteilt, die Webseite „Find Madeleine“ wird allein in den ersten vier Tagen einhundert Millionen Mal angeklickt und Papst Benedikt XVI. empfängt die Eltern im Petersdom und segnet ein Foto des Kindes.

Rund hundert Tage nach Madeleines Verschwinden werden zwei Spürhunde der britischen Polizei ins Apartment geführt. Sie sind auf den Geruch von Blut und Leichen abgerichtet. Als beide Hunde anschlagen, werden die McCanns von der portugiesischen Polizei verdächtigt, ihre Tochter getötet und beseitigt zu haben. Erst Wochen später räumen die Ermittler ein, dass die Reaktionen der Spürhunde nur als Indiz, nicht aber als Beweis gelten.

Als britische Revolverblätter die McCanns mit erfundenen Belegen als Kindsmörder darstellen, beginnen monatelange Prozesse. Am Ende müssen mehrere Zeitungen rund eine Million Pfund Schadenersatz zahlen. Im Juli 2008 werden die Ermittlungen im Fall Madeleine offiziell eingestellt.

*Vier (*mittlerweile sechs, Anm. d. Redaktion) Jahre nach Madeleines Verschwinden sitzen Kate und Gerry McCann in einem Hotelzimmer in Loughborough in der englischen Grafschaft Leicestershire. Ein paar Kilometer entfernt liegt ihr Haus, das wegen zahlloser Stalker inzwischen von einer 3,6 Meter hohen Absperrung umgeben ist. Anlass des Gesprächs ist ein Buch, in dem Kate McCann das Verschwinden ihrer Tochter und die Suche nach ihr beschreibt. Beide tragen grün-gelbe Madeleine-Armbänder, Kate McCann streichelt ab und zu das Buchcover, das ein Foto ihrer Tochter zeigt.

Sie haben vier Jahre mit Madeleine zusammengelebt, seit viereinhalb Jahren ist sie verschwunden. Wie präsent ist sie noch?

Kate McCann: Das Zimmer von Madeleine ist immer noch genau so wie am Tag unserer Abreise nach Portugal. Auch ihre Kleider hängen noch in ihrem Schrank, obwohl sie ihr längst nicht mehr passen werden. Jeden Tag gehe ich in ihr Zimmer, öffne die Gardinen, um Licht hineinzulassen, und sage: „Guten Morgen, Madeleine!“ Abends wünsche ich ihr eine gute Nacht und schließe die Gardinen wieder.

Warum veröffentlichen Sie jetzt ein Buch über das Verschwinden von Madeleine und die Suche nach ihr?

Kate McCann: Unsere drei Kinder sollen die Wahrheit erfahren über das, was seit dem 3. Mai 2007 wirklich passiert ist. Wenn Madeleine gefunden wird, gibt es unglaublich viele Lücken in ihrem Leben. Diese Leerstellen soll das Buch füllen. Ich will aber nicht verschweigen, dass ich es vor allem aus finanziellen Gründen geschrieben habe. Die Ermittlungen der von uns beauftragten Privatdetektive verschlingen sehr viel Geld, deshalb muss der Suchfonds dringend aufgefüllt werden. Außerdem hoffen wir, dass wir durch die Verbreitung des Buches neue Hinweise bekommen.

Ihr Buch enthält sehr intime Szenen. Sie beschreiben zum Beispiel, dass Sie und Ihr Mann aus Schuldgefühl viele Monate lang nicht miteinander schlafen konnten. Warum machen Sie Ihr Privatleben so öffentlich?

Kate McCann: Wenn schon ein Buch, dann soll es so wahrhaftig wie nur irgend möglich sein. Man kann ja nicht annehmen, dass so etwas Tragisches wie das Verschwinden unserer Tochter keinen Einfluss auf unsere Beziehung hat. Was mit unserer Ehe passiert ist, ist Teil unserer Geschichte und darf nicht verschwiegen werden.

Müssen Sie nicht dennoch fürchten, dass man Ihnen verkaufsfördernden Exhibitionismus vorwirft?

Kate McCann: Eigentlich möchten wir uns verstecken und das Leben zurückhaben, das wir einst hatten. Aber das ist Wunschdenken, denn Madeleine wird immer noch vermisst, und wir müssen sie finden. Und wenn das Buch uns dabei hilft, ist es jeden Vorwurf wert, den man uns macht.

Die portugiesische Polizei hat die Suche nach Madeleine vor drei Jahren eingestellt. Haben Ihre Privatdetektive Neues zutage gefördert?

Gerry McCann: Unser Team macht immer noch Zeugen ausfindig, die bis zum heutigen Tag von keinem Polizisten befragt wurden. Wir setzen die vorhandenen Teile des Puzzles immer wieder neu zusammen, um auf eine Spur zu kommen. Ob wir Fortschritte machen, kann nur der Entführer beurteilen. Er ist der Einzige, der weiß, ob wir nahe an ihm dran sind oder noch Meilen entfernt. Ein riesiger Fortschritt ist, dass Scotland Yard sich jetzt endlich bereit erklärt hat, alle Ermittlungsergebnisse der portugiesischen Polizei zu überprüfen. Ohne den öffentlichen Druck, den wir mit unseren Kampagnen erzeugen, wäre das niemals passiert.

Wer Madeleine findet, bekommt rund zweieinhalb Millionen Pfund Belohnung. Wie viel Geld hat Ihr Fonds bislang in die Suche nach Ihrer Tochter investiert?

Gerry McCann: Etwa drei Millionen Pfund.

Ist die Suche für Sie immer noch ein Fulltimejob?

Kate McCann: Für mich schon. Wenn die Zwillinge in der Schule sind, organisiere ich Kampagnen und Spendenaktionen und beantworte Anfragen. Gerry arbeitet seit Anfang 2008 wieder als Kardiologe. Wenn er abends nach Hause kommt, hilft er mir.

Werden Sie wieder als Allgemeinmedizinerin praktizieren?

Kate McCann: Irgendwann werde ich wieder arbeiten – aber nicht als Ärztin. Nach dem, was wir durchgemacht haben, hätte ich nicht mehr das offene Ohr, das man dafür haben sollte. Ich fürchte, die Probleme der Patienten würden mir zum Teil sehr belanglos vorkommen.

Gehen Sie unterschiedlich mit Ihrem Trauma um?

Gerry McCann: Ja. Anfangs waren wir beide gleich verzweifelt und gelähmt, aber bei mir machte es nach ein paar Tagen klick. Von diesem Moment an war ich fast jede Minute am Telefon und im Internet, um Menschen und Organisationen um Hilfe zu bitten. Mich mit Arbeit zuzuschmeißen war meine Art, mit meiner Verzweiflung und Angst umzugehen.

Kate McCann: Bei mir hat es länger gedauert, wieder in der Realität zu funktionieren. Die ersten Wochen habe ich nur geweint und mich schrecklich hilflos gefühlt. Irgendwann merkte ich aber, dass ich mich stärker fühle, wenn ich bei der Suche nach Madeleine helfe. Es gab schlimme Zeiten, in denen ich Gerry überhaupt nicht verstehen konnte. Ich dachte dauernd: Warum weint er nicht auch? Hinzu kam, dass ich mich ihm gegenüber schuldig fühlte, weil ich nicht so tatkräftig helfen konnte wie er. Wir haben dann Gott sei Dank begriffen, dass jeder seine eigene Zeit braucht.

Um dem Eindruck zuvorzukommen, Sie würden Spendengelder privat verprassen, haben Sie in den ersten Jahren nach Madeleines Verschwinden ausschließlich in Billigsupermärkten eingekauft. Sie vermieden es auch, Ihre Zwillinge außerhalb der eigenen vier Wände zu rügen, damit Ihnen niemand nachsagen konnte, Sie seien kaltherzig oder als Mutter überfordert. Haben Sie Ihre Furcht vor übler Nachrede inzwischen überwunden?

Kate McCann: Nein. Ich fühle mich zwar nicht mehr so, als würde ich dauernd zur Überprüfung vor einem öffentlichen Tribunal stehen, aber meine frühere Unbefangenheit wird nie wiederkommen. Ich habe lange gebraucht zu begreifen, dass es für viele Menschen eine entlastende Wirkung hat, uns anzugreifen. Je mehr angebliche Versäumnisse sie uns vorwerfen, desto stärker können sie daran glauben, ihre eigenen Kinder seien sicher. Wir haben gelernt, dass wir unser Leben leben müssen, ohne dabei dauernd an die Urteile anderer zu denken.

Gerry McCann: So ganz gelingt mir das immer noch nicht. Ich denke im Restaurant zweimal nach, ob ich mich über miesen Service beschweren sollte. Das Allerletzte, was ich will, ist Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen.

Ihre Frau sagte einmal: „Wenn ich zwölf Kilo schwerer wäre, einen größeren Busen hätte und mütterlicher aussähe, fänden mich die Leute sympathischer“.

Kate McCann: Ich habe lernen müssen, dass die Menschen sich in kürzester Zeit eine Meinung über uns bilden und ihre Wahrnehmung nicht von Fakten geprägt wird. Die Leute sagen: „Oh, sie weint ja gar nicht im Fernsehen. Das lässt sie wohl alles kalt. Na ja, bestimmt hat sie etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun.“ Selbst die bloße Tatsache, dass wir beide Ärzte sind, wirkt auf viele negativ.

Gerry McCann: Dabei stammen wir beide aus der Arbeiterklasse. Wir haben sehr hart gearbeitet, um Ärzte zu werden. Weil das öffentliche Interesse an unserem Schicksal so riesig ist, konnten wir die Medien für die Suche nach unserer Tochter benutzen. Und wir haben wohlhabende Menschen gefunden, die unsere Suche mit beträchtlichen Geldspenden unterstützen. So konnten wir eine Kampagne von einer Größe organisieren, die für andere Menschen in ähnlichen Situationen nicht machbar gewesen wäre. Auch das legen uns manche negativ aus und sagen: „Findet euch mit eurem Schicksal ab und gebt endlich Ruhe. Es gibt noch unzählige andere Kinder, die Hilfe brauchen.“ Wir können aber nicht loslassen. Für uns ist Madeleine am Leben, bis jemand das Gegenteil beweist. Denken Sie an das amerikanische Mädchen Jaycee Lee Dugard. Sie verbrachte 18 Jahre bei ihren Entführern.

Sie haben unzählige Hassmails und Morddrohungen bekommen, und im Internet schreiben Menschen unter Pseudonym widerwärtige Kommentare. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Kate McCann: Anfangs war ich schockiert, weil ich nie geglaubt hätte, dass Menschen zu so etwas fähig sind. Inzwischen kann ich besser damit umgehen. Trotz der vielen Verrückten glaube ich immer noch, dass die meisten Menschen von Natur aus gut sind.

Gerry McCann: Leute, die uns hassen, wird es immer geben. Da sie aber nicht diejenigen sein werden, die uns helfen, Madeleine zu finden, sollten sie uns egal sein.

Wie haben Sie sich verändert?

Gerry McCann: Wir sind beide nicht mehr die, die wir einmal waren. Wir sind zynischer geworden, leider, und beklagen uns kaum noch über Kleinigkeiten.

Sind Sie zu übervorsichtigen Eltern geworden?

Gerry McCann: Vor Madeleines Verschwinden war ich ein ziemlich sorgenfreier Vater. Ich selbst habe als Kind die meiste Zeit auf der Straße gespielt und denke eigentlich immer noch, dass solche Freiheiten für die Entwicklung eines Kindes wichtig sind. Aber natürlich bin ich seit 2007 sehr viel vorsichtiger geworden. Trotzdem wollen wir unsere Zwillinge nicht in Watte packen. Sie dürfen wie alle Sechsjährigen zum Fußballspielen und auf Geburtstagspartys gehen.

Die Zwillinge waren zwei Jahre alt, als Madeleine verschwand. Verstehen sie, was passiert ist?

Kate McCann: Sehr gut sogar. Sie können mit erstaunlicher Sachlichkeit eine chronologische Abfolge der Ereignisse wiedergeben – und sie schmieden Pläne. Sie wollen mit einem Flugzeug auf die Suche nach dem Entführer gehen und ihn mit einem Schwert zwingen, ihre Schwester freizulassen.

Gerry McCann: Wenn jemand sagt, Madeleine sei tot, antworten sie: „Woher willst du das wissen? Niemand weiß, was passiert ist.“

Sie sind gläubige Katholiken. Zweifeln Sie inzwischen an der Existenz Gottes?

Kate McCann: Ich habe an meinem Glauben gezweifelt, oh ja, aber verloren habe ich ihn nie ganz. Heute hinterfrage ich Dinge, an die ich früher blind geglaubt habe. Ich bin aber auch geduldiger mit Gott geworden und habe verstanden, dass meine Erwartungen wohl ein bisschen zu hoch waren.

Gerry McCann: Ich tue mich schwerer. Würden Gebete helfen, wäre Madeleine längst wieder bei uns. Es ist hart, dass mir niemand sagen kann, ob ich für all meine Bemühungen, unsere Tochter zu finden, auch belohnt werde. Ich will Madeleine im Hier und Jetzt finden, nicht erst im Jenseits.

Geistliche raten, in Schicksalsschlägen einen höheren Sinn zu erkennen.

Gerry McCann: Ja, das hätte die Kirche gerne.

Kate McCann: Manche Menschen sagen uns: „Alles, was passiert ist, wird seinen Grund haben.“ Wenn sie dann begreifen, welche Implikationen dieser Satz hat, ist ihnen das schrecklich peinlich. Wenn ein Kind verschwindet, kann es dafür keinen Grund geben – und schon gar keinen höheren.

Jede neue Erinnerung löscht eine alte. Fürchten Sie, dass Ihr Bild von Madeleine mehr und mehr blinde Flecken bekommt?

Kate McCann: Ja. Wenn ich mich an ein Detail von ihr erinnere, schreibe ich es sofort auf. Kurz nach ihrem Verschwinden bat mich die Polizei, alles aufzuschreiben, was ich über Madeleine weiß – wie sie spricht, was sie spricht und wie sie sich verhält. Das war hilfreich, denn meine Erinnerungen waren noch frisch. Von diesen Aufzeichnungen habe ich zum Glück eine Kopie.

Gerry McCann: Manchmal schauen wir uns auch Videofilme an. Dann sehen wir sie als lebensechte Person: Ein kleines Mädchen, das spricht, mit uns schmust und mit seinen Geschwistern spielt.

Vor zwei Jahren haben Sie mithilfe einer speziellen Computersoftware ein Phantombild von Madeleine anfertigen lassen, das zeigt, wie sie mit sechs Jahren aussehen könnte. Was empfanden Sie, als Sie es zum ersten Mal sahen?

Kate McCann: Ich war aufgebracht, denn das Mädchen sah nicht so aus wie unsere Tochter. Ich hatte sie mir anders vorgestellt. Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Es war aber wichtig, das Bild anfertigen zu lassen, denn die Menschen halten immer noch Ausschau nach einer Vierjährigen.

Manche Eltern errichten für ihr vermisstes Kind eine Gedenkstätte, um einen Ort zum Trauern zu haben.

Gerry McCann: Über so etwas haben wir nie nachgedacht. Wenn wir uns so verhielten, als wäre sie tot, würden alle ihre Bemühungen aufgeben, sie zu finden.

Kate McCann: Wir werden nie aufhören können, nach ihr zu suchen. Uns ist klar, dass wir deshalb in einer ständigen Vorhölle leben werden – aber so ist es nun mal.

Gerry McCann: Natürlich haben wir auch schon darüber gesprochen, dass Madeleine tot sein könnte. Das sparen wir nicht aus. Wir glauben aber, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sie lebt. Und deswegen müssen wir sie mit allen Mitteln finden.

Was denken Sie über Mütter, die meinen, sie könnten spüren, ob ihr vermisstes Kind lebt oder nicht?

Kate McCann: Ich fühle, dass Madeleine immer noch da draußen ist. Ich weiß aber nicht, ob das etwas bedeutet. Vielleicht fühle ich es nur, weil ich ihre Mutter bin und mir so sehr wünsche, dass sie lebt. Aber ich spüre auch, dass wir noch nicht am Ende sind. Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis wir sie finden, aber ich sehe uns nicht als eine Familie mit nur vier Mitgliedern. Ich hoffe, ich habe Recht.

Träumen Sie oft von Madeleine?

Kate McCann: Nein. Ich war schockiert, dass ich erst vier Monate nach ihrem Verschwinden zum ersten Mal von ihr geträumt habe. Seitdem hatte ich nur drei Träume von ihr, jeder war ganz kurz: Ein Anruf. Madeleine ist wieder da! Ich fahre hin und umarme sie. Ich kann sie intensiv spüren und riechen. Und dann wache ich auf.

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