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Links der Woche #157

Links, die uns diese Woche untergekommen sind und die wir für klickenswert halten, haben wir hier zusammengefasst.

Die Feministin Antje Schrupp fordert für Väter die Möglichkeit von ihrer Vaterschaft zurückzutreten. Anders als Frauen, hätten Männer nach Abgabe des Spermas keine Möglichkeit mehr die Schwangerschaft und damit das Kind zu verhindern. Ein, für mich, überraschender Gedankengang über den ich noch ein paar weitere Gedanken denken muss. Ihre Argumentation finde ich zumindest nachvollziehbar und in den Kommentaren ist schon eine, ACHTUNG!, fruchtbare Diskussion gestartet.


Um solche Konflikte zu vermeiden, kann frau auch schon vor der Paarung abchecken, ob der Samenspender ein guter Vater wird. Das schweizer Mama Blog hat ein paar Hinweise gesammelt (Ein Götti ist übrigens das schweizer Slang-Wort für Pate. Also Pate für ein Kind, nicht der Mafia-Pate. Das hab ich gegoogelt.)


Mittlerweile soll jedes siebte Kind in Deutschland auf Hartz IV angewiesen sein. 2014 hat die alleinerziehende Mutter Christine Finke auf ihrem Blog berichtet, „was Armut mit dir macht„, Spiegel Online hat ein aktuelles Special über die vielen Gesichter, die Armut in Deutschland hat und einen Rechner, mit dem man sehen kann, ob man als arm gilt.


Arm sind auch die Kinder in dem kleinen chinesischen Dorf Atular. Abgeschnitten von der Außenwelt müssen sie dort einen unfassbaren Schulweg zurücklegen. Nicht ganz so gefährlich, aber auch nicht schön: kleine Kinder, die in Chinas Kaderschmieden für den sportlichen Erfolg getrimmt werden.


Es ist eine Binse, aber es stimmt: Wir werden alle nicht jünger. Die Hauptstadtmutti hat „40 Dinge, an denen ich erkannt habe, daß ich 40 (und Mutter) bin“ aufgeschrieben.


Wir werden sogar richtig alt. Und wir sind viele. So viele, daß vielleicht schon bald mehr Windeln für Erwachsene, als für Kleinkinder produziert werden. Und wir werden vergesslich (und vergessen) werden. Stuart Campbell hat eine kleine Geschichte über seinen senilen Großvater produziert. Vorsicht beim Scrollen, die Erinnerungen verblassen!


Und weil das Leben so kurz ist, wollen wir die Zeit natürlich nutzen. Dabei fühlen sich viele aber im Dauerstress und vermissen Freizeit. Laura Vanderkam hat für sich herausgefunden, daß das ein Trugschluss sein kann. Man erinnert sich eher an die stressigen Wochen und vergisst die entspannteren. Ein Jahr lang hat sie ihre Zeit akribisch in einer Tabelle erfasst. Ein sehr amerikanischer Ansatz, bei dem ein einigermaßen freies Wochenende und eine 40-Stunden-Woche schon als Erfolg zählen. Da muss noch mehr gehen, z.B. ein genereller 6-Stunden-Arbeitstag, wie ihn die Schweden getestet haben.


Wie bringt man sein Kind ins Bett? Wie reist man mit Kindern? Der How-To-Dad weiß es und macht daraus sehr lustige Videos. (und: ja, ich weiß, daß da unten in dem Video ist keine Anhock-Spreiz-Haltung in dem BabyBjörn. Niemand ist perfekt.)


Vorletzte Woche habe ich eine Blue Monday-Coverversion auf alten 30er-Jahre Instrumenten verlinkt. Jetzt kommt die Bohemian Rhapsody auf einer alten Jahrmarkt-Orgel. Klingt ein bisschen nach Midi-Sound, aber auch ein bisschen geil. Einen guten Popsong macht eben nix kaputt.


Zum Schluß möchte ich noch dem Familienbetrieb nachträglich zur Hochzeit gratulieren. Ich denke, wenn man erst nach 17 Jahren Beziehung heiratet, dann kann man auch etwas verspätet gratulieren. Und wer jede Woche die Familientweets ordentlich einsammelt, der erzählt die Hochzeitsgeschichte natürlich auch auf Twitter. Herzlichen Glückwunsch! Möge es mindestens noch mal 17 Jahre halten!

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