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Unsere Kinderbuchtipps

Am 2. April ist "Internationaler Kinderbuchtag". Wir haben die Lieblingskinderbücher aus der Nido und NEON-Redaktion zusammengestellt.

Julia Rothhaas, Textredaktion Nido

Der Kleine Bär“ von Else Holmelund Minarik (Autor), Maurice Sendak (Illustrator)

„Es sei so“. Keinen Satz habe ich in meiner Kindheit wohl häufiger gehört. Er stammt aus dem Buch „Der kleine Bär“ von Else Holmelund Minarik und kein Kinderbuch mussten mir meine Eltern, Großeltern oder Babysitter häufiger vorlesen als das. Meine Lieblingsanekdote: Wie es dem kleinen Bär draußen zu kalt wurde und er immer mehr Kleidung anziehen wollte – trotz seines dicken Fells. Oder: Wie der kleine Bär eine Geburtstagssuppe für seine Freunde kochte, weil er dachte, seine Mutter hätte ihn vergessen. Und: Wie der kleine Bär zum Mond fliegt. Und: ach, ich könnte ewig so weiter machen…

Die Bücher vom kleinen Bär (mit großartigen Illustrationen vom Maurice Sendak) sind – zum Glück! – wieder neu aufgelegt worden. Ab 3



Mareen Linnartz, Textredaktion Nido

Mitmachbuch“ von Hervé Tulllet

Bei uns sah das Buch schon nach sehr kurzes Zeit ziemlich abgegriffen aus, aber das zeugt nur von seiner Beliebtheit: Es ist ein Buch zum Anfassen, die Kinder sollen auf gelbe Kreise drücken, das Buch schütteln, zur Seite neigen, alles mögliche damit machen. Und auf der letzten Seite steht: Jetzt fange noch mal von vorne an! Ich weiß nicht, wie oft wir wieder angefangen haben. Ein großes Vergnügen, schlicht und schön gemacht. Ab 2 Jahren.


Viel Spaß mit Onkel Tobi“ von Hans-Georg Lenzen

Klar, ein Buch aus der eigenen Kindheit und alleine schon deswegen bei vorlesenden Eltern sehr beliebt. Aber die Geschichten in Reimform des schusseligen Onkel Tobi und seiner lustigen Katze mögen meine Kinder gerne – manchmal höre ich, wie sie einzelne Reime nachsagen. Ab 4 etwa.


Das große Buch vom Räuber Grapsch“ von Gudrun Pausewang

Gudrun Pausewang ist die, die das extrem moralinsauere Buch „Die Wolke“ geschrieben hat, was ich als Kind überhaupt nicht mochte. Deswegen sehr verwunderlich: Ihre Geschichten vom Räuber Grapsch, der eigentlich gar nicht böse ist, sind heiter, lustig – mit einer Liebesgeschichte, die die Kinder überhaupt nicht merkwürdig oder peinlich finden. Ab 5


Latte Igel“ von Sebastian Lybeck

Auch ein altes Buch, geschrieben von einem Finnen, Geschichten von dem schlauen gewitzten Latte Igel, der zusammen mit anderen Waldtieren wie dem Eichhörnchen Thum oder der Bisamratte, deren Namen mir leider entfallen ist, viele Abenteuer erlebt, Wassersteine sucht, zu den Lofoten reist, durch das gefährliche Land der Bären muss. Extrem spannende einzelne Kapitel mit fiesen Cliffhangern am Ende, unglaublich sprachmächtig, wir haben es bestimmt schon fünf Mal verschenkt. Wenn möglich, das Taschenbuch mit der Gesamtausgabe kaufen, gibt es noch gebraucht. Ab 5



Enite Hoffmann, Grafik NEON

„Ein Tag aus dem Leben der Dorothea Wutz“ von Tatjana Hauptmann

Wir haben dieses Bilderbuch gerade aus der Stadtbibliothek ausgeliehen. Das fand ich als Kind toll und meinem Sohn gefällt es auch.



Marc Deckert, Textchef Nido

Der Zapperdockel und der Wock“ von Georg Bydlinski

Das lese ich zur Zeit gerne vor. Das Buch handelt von der Begegnung des weinerlichen Zapperdockel und des aufbrausenden Wock, die nach einigen Verständigungsproblemen trotzdem Freunde werden. Ab 3



Sandra Stolle, Styledirektion Nido

Königin Gisela“ von Nikolaus Heidelbach

Das Buch ist eine kuriose Weltreise eines kleinen eigenwilligen Mädchens namens Gisela mit ganz großartigen Bildern und lustigen Dialogen. Ab 5


Der schwarze Hund“ von Levi Pinfold

Das ist eine sehr tolle Geschichte über das Fürchten und das Mutigsein. Können wir immer und immer wieder lesen. Ab 4


Miss Harriets Reise mit dem Drachen“ von Sue Scullard

eine Abenteuergeschichte über die Entdeckerin Miss Harriet, die sich auf die Suche nach einem Drachen macht. Ein Flug in eine phantastische Welt! Ab 5



Miriam Dahlinger, Online-Redaktion NEON.de

Es klopft bei Wanja in der Nacht“ von Tilde Michels

Jedes Kind hat wohl ein Buch, dass es immer und immer wieder vorgelesen haben möchte. Bei mir war es das wunderbare Bilderbuch »Es klopft bei Wanja in der Nacht«, das mir meine Mutter solange vorlas, bis ich es schon längst in und auswendig kannte.



Jonas Natterer, Art-Direktor NEON

Allumette“ von Tomi Ungerer

Das Waisenmädchen Allumette verkauft Zündhölzer, die keiner will und isst aus Mülltonnen. Dann geschieht ein Wunder. Das ist kein nettes Buch und meine Tochter mag es gerade deswegen. Ab 4



Kerstin Seidel, Mode-Redaktion Nido

Franziska und die Wölfe“ und „Franziska und die dusseligen Schafe“ von Pija Lindenbaum

Diese beiden Bücher sind so schön absurd, dass man immer wieder lachen muss, egal wie oft man die schon zusammen gelesen hat. Ab 3-4



Nora Reinhardt, Textredaktion NEON

This Moose Belongs to Me“ von Oliver Jeffers

Schönes Kinderbuch, das zeigt, dass einem ein Mensch (in diesem Fall: Tier, genauer: Elch) nie ganz gehört. Er gehört immer nur zu einem.

Auf Englisch besser, in der Übersetzung ins Deutsche verliert sich das ein bisschen. Sehr schön illustriert und Oliver Jeffers ist ein supercooler Typ!



Jakob Feigl, Leiter Bildredaktion NEON

Nicki und sein Auto“ von Enid Blyton

Der kleine Nicki wird mit seinem schönen, rot-gelben Auto

ein Taxichauffeur. Mit seinem Fahrgästen der Spielzeugkatze,

Herrn Dickpanz und der hübschen Puppe erlebt er so manches

Abenteuer und kommt in Schwierigkeiten bei dem ihm Grossohr

schließlich zu Hilfe kommt.

Genau so ein tolles Auto wie der Nicki wollte ich auch schon immer

mal haben! Ab 2


Heiko Bielinski, Nido.de

Der ganze Franz – Alle Franz-Geschichten in einem Band“ von Christine Nöstlinger

Franz lebt mit seinen Eltern und seinem größeren Bruder Joseph in einer Mietwohnung. Mit im Haus wohnt auch die Gabi, seine beste Freundin. Franz ist für sein Alter noch ziemlich klein und wenn er nervös ist, wird seine Stimme ganz schön piepsig. Die Sorgen, Nöte und Abenteuer des Grundschülers Franz aus Wien bieten meinen Kindern ziemlich viel Identifikationspotential. Deshalb lesen wir den ganzen Wälzer jetzt auch schon zum dritten Mal zum Einschlafen komplett durch. Ab 4


Max Scharnigg, Textredaktion Nido

Ferien auf Saltkrokan“ von Astrid Lindgren

Ferien auf Saltkrokan ist so ein Lindgren-Klassiker, den ich viel lieber lese als zum Beispiel Pipi Langstrumpf. Die Geschichte von der leicht fiesen Tjorben und ihrem vertrottelten Vater, die auf dieser wunderbaren Schäreninsel die Sommer verbringen ist so angenehm normal und echt. Außerdem pflanzt man damit den Kindern (hoffentlich) eine gehörige Lust auf Skandinavienurlaube ein. Ab 4


Lisa Frieda Cossham, Textredaktion Nido

Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch
Geschichte über eine sterbende Ente. Der Tod schleicht sich an, eine Weile schon. Sie bemerkt ihn und freundet sich mit ihm an. Versucht mit ihm voraus zu fühlen, was da wohl kommen mag. Die Dialoge sind schlicht und schön wie die Figuren selbst. Ab 3


Das wilde Hänschen fährt zur See“ von Barbra Lindgren-Enskog

Das Bilderbuch gibt es nur noch antiquarisch. Hänschen, wirres Haar, reiselustig, fährt in Mutters Wohnung zur See. Es traut sich mutig auf’s offene Meer. Teppich wird zur Tiefsee, das ist wunderbar humorvoll illustriert. Lieblingssatz: „Das Hänschen lacht in sich hinein, gefährlich soll’s ja sein.“ Ab 3


Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett

Unbedingt die Ausgabe lesen, die Graham Rust illustriert hat: Die Bilder sind verspielt und schwer romantisch. Der geheime Garten ist von einer Mauer umgeben, den Schlüssel zum Tor muss Mary Lennox erst finden. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt sie auf dem englischen Gut Misselthwaite, das ihrem griesgrämigen Onkel gehört. Dort entdeckt sie nicht nur den Garten und sein Geheimnis, Mary findet Freunde. Und Familie. Eine Geschichte mit glücklichem Ausgang für etwas größere Kinder. Ab 7


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