Gast 57531

1%-Versteuerung bei einem LKW

Ich weiß, dass dieser LKW mit 1% versteuert wird, mein Problem dabei ist:

dass, der Mitarbeiter den LKW zwischen Wohn- und Arbeitsstätte nutzt. Auf der Arbeit muss dieser Mitarbeiter ein paar Stunden auf die Befüllung des LKW warten, diese Wartezeit gilt aber schon als Fahrzeit.....

Wie kann ich es umgehen, dass die Wartezeit und die Fahrzeit zur Arbeit als Lenkzeiten gelten??


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (5)
21.02.2013, 11:22 Uhr
 
hphersel

das klingt für mich erst mal so, als wolltest Du dem AN etwas vorenthalten. Ansonsten rede mit Deinem Steuerberater.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
21.02.2013, 11:38 Uhr
 
neilo

... indem Du ihm einen befüllten LKW ab Platz zur Verfügung stellst. Ich tippe aber mal, dass der LKW-Fahrer ein selbständiger Fahrer mit eigenem LKW ist. Da wird´s schwierig. Vieleicht meldet sich der @netter farher noch.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
21.02.2013, 11:43 Uhr
 
bh_roth

Für mich sieht das nach einem Problem mit den Lenk-und Ruhezeiten aus.

Wenn dem so ist: Bei einem Fahrtenschreiber auf Pause stellen, dann Motor abstellen. Wenn das nicht möglich ist, Fahrtenscheibe entnehmen, und ein Protokoll schreiben, warum die Scheibe entnommen wurde. Bei einem digitalen Kontrollgerät empfehle ich, die Fahrerkarte zu entnehmen, Damit es tatsächlich als Pause zählt, und nicht bei der kleinsten Bewegung des Fahrzeuges als Fahrzeit gewertet wird. Dazu lässt man sich einen Kontrollabschnitt ausdrucken und dort vermerkt man den Grund der Entnahme. Der Betreiber des Geländes, auf dem der LKW beladen wird, hat eine Unternehmerkarte, die er dann in das digitale Kontrollgerät steckt, wenn er das Fahrzeug bewegen will. Erst, wenn das Fahrzeug beladen ist, steckt der Fahrer seine Karte wieder in das Gerät.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
21.02.2013, 11:53 Uhr
 
starmax

Die Fahrt zur Arbeit ist Lenkzeit. Und ein steuerlich vom AN zu tragender geldwerter Vorteil.

Die Befüll- und Wartezeit ist also gleichzeitig Ruhezeit, Das wird sich doch irgendwie eintippen lassen.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
21.02.2013, 12:04 Uhr
 
bh_roth

@starmax: Wenn es sich um ein dgitales Kontrollgerät handelt, schaltet der Fahrer auf Pause und stellt den Motor ab. Jetzt fängt die Pause an zu laufen. Verbleibt die Karte im Kontrollgerät, ein anderer Fahrer bewegt das Fahrzeug auch nur einen Meter, wird die Pause sofort unterbrochen, und die gesamte Pausenzeit davor gilt plötzlich als Fahrzeit. So kann es passieren - theoretisch - dass der Fahrer das Fahrzeug zum Beladen abstellt, die Beladung 8 Stunden dauert, in dieser Zeit das Fahrzeug mehrmals bewegt wird, der Fahrer nicht mehr fahren kann, weil er schon 8 Stunden Fahrzeit auf der Karte hat. Deshalb nochmal: Fahrzeug abstellen, Protokoll ausdrucken, Karte entnehmen, Zeit und Grund der Entnahme auf dem Protokoll vermerken, nach Beladung Karte wieder einstecken, und weiterfahren.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.
Noch Fragen? - auf einen Blick