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Frage Nummer 20762 krake_01

Bei uns ist öfter ein Fuchs im Garten. Kann der unseren Katzen gefährlich werden oder ist das unproblematisch?

Antworten (8)
starmax
Der gefürchtete Fuchsbandwurm kann durch die Finnen, die am Gebüsch hängen, übertragen werden. Also - mindestens bei Kindern - weg mit ihm. Und Vorsicht auch beim Heidelbeerensammeln im Wald -möglichst nur gekocht verwenden.
serafine
grad heut hat mir mein altpapierhändler erzählt, dass ein fuchs alle jungkatzen auf seinem gelände getötet hat.
Miawerf
Das hängt in erster Linie von der Größe und den Alter deiner Katzen ab. Füchse werden meist nur jungen oder kleinen Tieren gefährlich; für ausgewachsene Tiere stellen sie meist keine Gefahr dar. Wenn du trotzdem Angst hast, kannst du aber ja mal den zuständigen Förster informieren.
Lerrmann_Der2
Das ist wohl eher unproblematisch. Normalerweise gehen sich die beiden Tiere aus dem WEg, denn die Katze ist keine leichte Beute für den Fuchs. Sie wehrt sich ja standhaft. Eine Ausnahme sind Jungtiere oder Katzen, die durch Krankheiten oder sonstige Umstände geschwächt sind. Die Füchse orientieren sich eher an Federvieh als Nahrungsquelle.
Till Maier
Ich würde da schon eher etwas vorsichtig sein. Katze und Fuchs können sich durchaus auf einen Revierkampf miteinander einlassen. Wenn der Fuchs dann auch noch Tollwut hat, kann das für die Katzen ziemlich gefährlich werden. Auch Parasiten kann der Fuchs übertragen.
Poff.F
Falls sowieso ein Zaun oder ähnliches vorhanden ist - Fuchssicher machen. Ansonsten im Garten besonders acht geben, was gerade Kinder so in den Mund nehmen. Und für die Katzen kann ein Fuchs durchaus auch gefährlich werden. Nicht umsonst gehört er zur Familie der Hunde. ;)
hemomo
Den kleinen Fuchs hatte ich schon des öfteren um unser Haus schleichen sehen. Unser Nachbar hat eine schwarz-weiße Katze. Gestern so gegen 6.30 Uhr sah ich auf der Nachbarwiese in einer Entfernung von ca. 20 Metern im Laternenlicht einen "langen Gegenstand", der sich auf die Seite legte und sich lang ausstreckte.
Gegenüber saß die Katze, die auf einem Betonklotz saß und den Fuchs beobachtete. Der wiederum lag 15 Meter von ihr entfernt und schaute sie an. Und siehe da, es war der Fuchs, der sich nun langsam erhob und mit erhobener Standarte langsam Richtung Nachbargebäude schnürte. Und siehe da, im gleichen Tempo schlich die Katze hinter ihm her. Keines der Tiere hatte das Fell gesträubt, also waren beide friedlich. Offenbar treffen sich die beiden Nachtschwärmer häufiger und im Schutze der Dunkelheit.
Ich bin immer noch fassungslos.
Marlene86
Ganz ungefährlich ist das nicht unbedingt. Vor allem wenn der Fuchs krank ist. Die Ansteckungsgefahr über den Kod ist nicht so unwahrscheinlich. Ihr solltet das Vieh auf jeden Fall verjagen und nach Schlupflöchern suchen, wo der Fuchs rein kommt.