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Achause1212

Braucht man für eine Reitbeteiligung von Kindern ne spezielle Versicherung?


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ANTWORTEN (7)
06.05.2012, 08:06 Uhr
 
bh_roth

"Brauchen" hat etwas mit Verpflichtung zu tun. Es gibt sicher keine Verpflichtung für eine bestimmte Versicherung.

An meinem Grundstück ist vor ein paar Tagen ein kleines Mädchen von einem scheuenden, durchgehenden Pferd (Ursache war ein idiotischer Autofahrer) gefallen. Da kommt einem schon der Gedanke nach einem umfangreichen Versicherungsschutz, auch für den Inhaber der Reitschule.

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06.05.2012, 09:45 Uhr
 
ing793

ich würde dem Eigentümer eines Pferdes eine Tierhalterhaftversicherung immer empfehlen.

Bei einer Beteiligung würde ich sicherstellen, dass so etwas besteht.

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07.05.2012, 12:52 Uhr
 
Martfuhn

Nein, das Kind braucht keine spezielle Versicherung, alleine der Pferdehalter benötigt eine Pferdehaftpflicht. In dieser Zeit ist dann auch das Kind mitversichert, falls etwas passiert. Also auf jeden Fall vorher erkundigen, ob der Pferdehalter eine Haftpflicht für das Pferd besitzt.

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07.05.2012, 13:16 Uhr
 
hphersel

aufpassen: die Tierhalterhaftpflichtversicherung deckt so wie beschrieben zwar die Unfallschäden am Kind, ist aber leistungsfrei, wenn das Pferd einen Schaden bei einem dritten verursacht, während es vom Kind beaufsichtigt wurde. Dafür müssen dann unter Umständen die Eltern des Kindes aufkommen. Sinnvolelr ist es, die Reitbeteiligung bei der Haftpflichtversicherung als Reitbeteiligung anzumelden, dann sind auch Schäden versichert, die das Pferd anrichtet, während es vom Kind geritten wird, allerdings keine Schäden an der Kleidung des Kindes oder gar Unfallschäden. Da ist es sinnvoll, über eine Unfallversicherung für das Kind nachzudenken. Genauso wie beim Fahradfahren oder beim Spielen auf dem Spielplatz. Ich habe bei meinen Reitbeteiligungen immer auf diesem Eintrag bestanden: Das Risiko für Schäden, die mein Pferd bei anderen verursacht, während ihr es bewegt, sind durch meine Versicherung mitgedeckt, aber wenn ihr Euch verletzt, ist das als Ausgleich dafür Euer eigenes Risiko.

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07.05.2012, 17:45 Uhr
 
Maermann3812

Es ist in jedem Fall sinnvoll, eine private Unfallversicherung abzuschließen, gerade auch weil beim Reiten recht viel passieren kann. Die Haftung schließen viele Pferdebesitzer im Vertrag aus, also am besten da mal nachschauen falls einer schriftlich geschlossen wurde.

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07.05.2012, 19:35 Uhr
 
Susi Schmi...

Der Pferdebesitzer hat ein berechtigtes Interesse daran, nicht haftbar gemacht zu werden, denn er sucht Entlastung und kann unmöglich die ganze Zeit daneben stehen. Die meisten Pferdebesitzer lassen sich den Haftungsausschluss unterschreiben, das ist jedoch nicht rechtswirksam. Empfehlenswert ist eine Unfallversicherung, die Eltern für ihr Kind abschließen.

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07.05.2012, 23:24 Uhr
 
Manuel Müller

Die Krankenkasse, allerdings unter Vorbehalt - wenn eigenes Verschulden / Mitschuld festgestellt wird können die Kosten zurück gefordert werden. Deshalb: eine Reiter-Unfallversicherung abschließen! Die übernimmt dann :-)

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