



Man darf. Aber ich kann davon nur abraten!
Ich komme beruflich oft in Kontakt mit ausländischem Pflegepersonal. Und auch wenn deren Motivation oft sehr hoch ist, scheitert es doch an vielen praktischen Dingen. Allen voran die Sprache!
Auch scheint die osteuropäische Ausbildung grundsätzlich verschieden zu der hiesigen zu sein! (Wobei auch ein Deutscher Pflegedienst noch lange kein Garant für Qualität ist!)
Ich würde mir den Laden sehr genau anschauen! Und ich bin der Meinung, dass auch ein Laie Mängel in der Pflege erkennen kann, wenn er will! Das Problem ist halt, dass viele Leute glauben wollen, dass ihre Angehörigen gut versorgt sind. Auch wenn es ganz offensichtlich nicht so ist.
Schau dir den Dienst gut an! Und höre auf dein Bauchgefühl! Im Zweifelsfall (z.B. wenn deine Fragen nicht erschöpfend beantwortet werden) such dir einen anderen!




Wenn ihr beispielsweise grenznah lebt und aus einer benachbarten polnischen Stadt jemanden zur Pflege eines Angehörigen engagiert, dann ist das völlig in Ordnung. Es darf allerdings nicht als Schwarzarbeit ausarten, dann ist es strafbar und die Behörde sind da wirklich hinterher, weil es zunimmt.




Hallo, wenn die Arbeit angemeldet ist und Steuern gezahlt werden, ist das kein Problem. Außerdem gibts ja seit dem 01.05.2011 keine Beschränkungen mehr für Arbeitnehmer aus Polen, das ist also nicht weiter schwierig, jemanden aus dem Nachbarlan einzustellen.




Man darf eine polnische Pflegekraft beschäftigen, wenn diese ihre Heimatadresse beibehält und nicht länger als 12 Monate vor Ort arbeitet. Das ist durchaus legal und auch steuerlich absetzbar. Es gibt einige Agenturen, mit folgender habe ich schon gute Erfahrungen gemacht: www.seniocare24.de




in meiner direkten Nachbarschaft leben einige sehr alte und pflegebedürftige Menschen. Diese werden durch polnische Pflegerinnen betreut, diese wechseln in einem 2- oder 3 Monatsturnus, aber es ist immer dieselbe Truppe. Sie wohnen in dieser Zeit im Haushalt, sind 24 Std. verfügbar Ich habe bisher nur positives gehört, im Gegensatz zur Deutschen Grundversorgung, sprich 10 Minuten am Tag für das gleiche Geld




Wenn nur tagsüber Pflege notwendig wird und der Patient nachts zuhause versorgt werden kann, ist ein Platz in einer Tagesstätte sehr empfehlenswert - und kann durch die Pflegeversicherung abgedeckt werden. - Es gibt manchmal nach meiner Erfahrung trotz guter Pflege mit ausländischen Pflegekräften, selbst wenn sie gut Deutsch sprechen, immer wieder Probleme mit der Ernährung. Ich arbeite selbst in der Pflege und höre hier leider immer wieder Klagen, weil die alten Menschen sich nicht an die Kochkünste ihrer polnischen, tschechischen, ungarischen... Pflegerinnen gewöhnen können. - Wichtig auf jeden Fall: Anmelden! Schon wegen einer Unfallversicherung!