rolf-man

Darf mein Arbeitgeber mein angemeldetes Kleingewerbe zeitlich auf 30 Std im Monat einschränken?

Nachdem ich für eine Erlaubnis für ein Kleingewerbe (unter 17500,- Euro jählich) gefrgt hatte, bekam ich die Erlaubnis worin meine Tätigkeit für dieses Gewerbe auf 30 Std monatlich beschränkt wurde. Dieses Gewerbe steht in keinster Konkurrenz zu meinema Arbeitgeber.

Darf mein Arbeitgeber diese Tätigkeit zeitlich so einschränken?


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (6)
25.02.2013, 16:28 Uhr
 
miele

Ein Arbeitgeber hat ein berechtiges Interesse daran, daß der Arbeitnehmer ihm seine Arbeitskraft bestmöglich zur Verfügung stellt. Daher verstehe ich ihn gut, wenn er die Nebentätigkeit auf etwa 7,5 Stunden pro Woche einschränkt, um sicherzustellen, daß sein Mitarbeiter nicht nur Montags fit und ausgeruht auf der Arbeitsstelle erscheint.

Antwort bewerten » rating (3 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
25.02.2013, 17:16 Uhr
 
rolf-man

Hallo Miele, sicher...... aber wenn es nicht in Konkurrenz zur Firma und nicht gegen die Arbeitszeitregelungen (tariflich etc.) verstösst???

Die Frage war, ob der Arbeitgeber es DARF ?

Was der Arbeitgeber "gern hätte" oder sich "wünscht"....... das ist was anderes

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
25.02.2013, 17:37 Uhr
 
Musca

Nebentätigkeit ist grundsätzlich erlaubt, solange keine Interessenskonflikte (Konkurrenz) dabei entstehen, und die max. gesetzl. Arbeitszeit, meines Wissens 10Std./ Tag, nicht überschritten wird. Bei stark nachlassender Leistung im Hauptberuf könnte es jedoch Probleme geben.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
25.02.2013, 18:27 Uhr
 
ing793

@rolf-man: Miele hat völlig recht (die schlechte Bewertung ist falsch).

Dein Arbeitgeber bezahlt Dich und hat ein RECHT darauf, dass Du ihm Deine VOLLE Leistungsfähigkeit innerhalb der vertraglich geschuldeten Arbeitszeit zur Verfügung stellt.

Gesetzlich geregelt ist, dass die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit 48 Stunden nicht überschreiten darf. 40 bekommt er, die anderen 8 kriegst Du für Dein Kleingewerbe. Das ist schon ziemlich großzügig.

Ja, er darf das.

Eine andere Sache ist, wie er das kontrollieren kann, aber da will ich jetzt nicht zum Unterlaufen der Regelung aufrufen.

Antwort bewerten » rating (2 Bewertungen) Beitrag melden
25.02.2013, 21:11 Uhr
 
bh_roth

Der Arbeitgeber darf die Nebentätigkeit genehmigen.

Das hat er getan.

Der Arbeitgeber darf die Genehmigung mit Bedingungen verknüpfen.

Das hat er getan.

Der Arbeitgeber darf die Genehmigung widerrufen.

Das hat er noch nicht getan.


Steht die Nebentätigkeit in Konkurrenz zu seinem Unternehmen, wird er die Nebentätigkeit erst gar nicht genehmigen.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
26.02.2013, 08:37 Uhr
 
hphersel

Der fragesteller hat die gleiche Frage ohne Anmeldung noch mal gestellt, und ich habe keine Lust, mich zu wiederholen, daher setzte ich hier nur den Link zu meiner Antwort.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.
Noch Fragen? - auf einen Blick