MikoBlankito

Darf schon bei der 1.Mahnung eine Mahngebühr verlangt werden? Wie hoch darf die sein? Gibt es dafür Richtlinien?


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (4)
13.04.2011, 22:03 Uhr
 
Ingenius

Bei der ersten Mahnung ist eine Mahngebühr eigentlich obligatorisch, weil für den Mahnenden Zusatzkosten entstehen, die er selbstverständlich nicht selbst tragen will, vor allem nicht dann, wenn sich solche Fälle häufen.

Ich bin inzwischen besser organisiert, so dass keine Mahnungen mehr auflaufen. Früher wurden 5,- € dafür berechnet. Tipp: Ich habe dann, soweit vorhanden, den Originalüberweisungsträger verwendet, ohne Mahngebühr, danach ist nie etwas nachgekommen, weil sich der Aufwand dafür offenbar nicht gerechnet hat. Also doch Aufwand, daher Mahngebühr.

Antwort bewerten » rating (3 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
13.04.2011, 22:05 Uhr
 
Highspeed

Sei froh, dass Du überhaupt eine Mahnung geschrieben wird. Das ist reine Höflichkeit. Rein rechtlich dürfte Dir sofort nach Überschreitung der Zahlungsfrist ein Mahnbescheid ins Haus flattern, der kostet dann richtig.

Zur Höhe und eventuellen Richtlinien bei Mahngebühren darfst Du eine Suchmaschine Deiner Wahl selber befragen.

Antwort bewerten » rating (19 Bewertungen) Beitrag melden
17.04.2011, 18:07 Uhr
 
missy_jose...

Mehr als 10 Euro solltest du nicht verlangen. Der Betrag ist dann aber auch gerichtlich durchsetzbar. Es ist üblich, sich an eine solche Größe zu halten - diese Gebühre darfst du dann auch schon im Zuge der ersten Mahnung verlangen. Ob der Schuldner dann aber zahlt, ist zumindest fraglich.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
17.04.2011, 18:07 Uhr
 
Thochulzeee4

Verlangen darf man sie, allerdings ist umstritten, ob solche Gebühren vom Schuldner überhaupt bezahlt werden müssen. Der Bundesgerichtshof hat jedenfalls entschieden, dass eine Pauschale in Höhe von 15 Euro zu hoch ist, wenn sich nicht besondere Kosten durch den Zahlungsverzug nachweisen lassen.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.
Noch Fragen? - auf einen Blick