



Beispielsweise ist der Schmetterling die Entelechie der Raupe, da der Schmetterling im Verhältnis zur Raupe die vollendete Gestalt erreicht hat.




Eine Deutung der Entelechie beschreibt als Beispiel den Schmetterling als Entelechie der Raupe. In anderen Worten: Der Schmetterling ist die vollständig entwickelte, vollendete Gestalt der Raupe. "Entelechie" bezeichnet in diesem Fall die Reifegestalt eines Individuums. Aristoteles' Erklärung der Entelechie, dass jedes Individuum Ziel und Zweck in sich selber trage und sich dementsprechend entfalte, besagt ebendas.




Von Entelechie spricht man, wenn man etwas in sich hat, ein Ziel, was angestrebt wird und dieses verwirklicht. Manche Menschen sehen die Entelechie philosophisch an. Man kann allerdings ein ganz einfaches Beispiel aus der Tierwelt nennen. Ein Schmetterling der sich aus dem Raupenstadium her entwickelt. Auch diese Entwicklung wird als Entelechie bezeichnet.




Eine Entelechie gibt es sowohl im philosopischen wie im realen Sinne. Ein typisches, einfach verständliches Beispiel ist die Entwicklung eines Schmetterlngs. In der Raupe, dem späteren Schmetterling, steckt von Anfang an das Potenzial, eines Tages ein Schmetterling zu werden. Entelechie ist das, was in einem von vornherein steckt.