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Frank Hahn

Es wird immer von den Vorteilen von einer Geldanlage in Immobilien gesprochen, was ist da dran?

Mein Bankberater hat mich kürzlich darauf aufmerksam gemacht, dass Immobilien mit zu den sichersten Anlagen in punkto Altersversorgung gelten. Ich möchte mir dazu noch ein paar Meinungen einholen.


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ANTWORTEN (10)
26.02.2010, 15:23 Uhr
 
Mirco Brandt

Wir haben inzwischen zwei Immobilien. In dem Haus, das wir uns nach der Hochzeit gekauft haben, wohnen wir selbst. Eine Zwei-Zimmer-Wohnung haben wir mit einer Erbschaft finanziert und momentan vermietet. Da soll später unsere Tochter einziehen, wenn sie studiert. Es war nicht leicht, etwas Angemessenes zu finden, das Beste ist, einen Makler zu nehmen. Das kostet zwar Provision, spart aber Zeit.

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28.02.2010, 12:36 Uhr
 
eccobe

Hallo, nachdem ich mein eigenes Haus fast abbezahlt hatte habe ich in einen geschlossenen Immobilien Zweitmarktfonds investiert. Viele sagen zwar das die offenen Fonds besser sind, dass diese aber auch geschlossene werden können zeigte das letzte Jahr. Mann kann natürlich auch eine Eigentumswohnung oder ein Mietshaus kaufen. Aber wenn da mal ein Mieter nicht zahlt hat man echt Probleme. (Mietnomaden) . Auf jeden Fall halte ich Immobilien für besser als Bundesschatzbriefe. Der Staat ist der einzige der alte Schulden mit neuen bezahlt. Der Jurist nennt das Schneeballsystem! Ich habe den für mich passenden Fonds auf der Seite www.fonds-grosshandel.de gefunden. Ohne Agio und, mit Sondernachlass

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28.02.2010, 18:16 Uhr
 
Josef Pfei...

Nach wie vor sind Immobilien eine wertbeständige Anlageform. Allerdings muss man immer auch Geld für Renovierung und Sanierung zurücklegen. Ich finde es besser, die Immobilie selbst zu nutzen. Man kann Pech haben, und auf Mietnomaden hereinfallen, die nicht zahlen oder die Wohnung verwüsten. Als Eigentümer sollte man auf jeden Fall auf einen hieb- und stichfesten Mietvertrag samt Kaution pochen.

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01.03.2010, 08:37 Uhr
 
Felix Wagner

Der Mann hat völlig Recht. Damit fällst Du bestimmt nicht rein; besser, als dass Du bei den Bad Banks investierst. Wenn Du Dich bei Immobilien umsiehst, musst Du beachten, in welcher Gegend das Haus oder die Eigentumswohnung liegt und wie die Ausstattung ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Geldanlagen steigt der Wert – und im Alter ist der Kredit, wenn Du fremdfinanziert hast, längst abbezahlt.

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21.04.2010, 18:57 Uhr
 
janus55

Es ist erfreulich, daß der Bankberater nicht versucht hat, Ihnen ein Zertifikat oder ähnliches Produkt aufzuschwatzen, sondern einen realen Wert.

Ich bin ein großer Befürworter selbstgenutzten Wohneigentums. Würde aber persönlich ein Haus einer ETW vorziehen. Drei Punkte sind bei einer Immobilie entscheidend: LAGE, LAGE,LAGE! Machen Sie nicht den Fehler eine Immobilie zu kaufen und zu vermieten, in der Sie nicht sehr gern selbst wohnen würden.

Offene Immobilienfonds über die Börse ohne Aufschlag gekauft, sind als Depotbeimischung gar nicht so schlecht. Die Ausschüttungen sind zum Teil steuerfrei, Sie investieren in reale Werte und können Anteile täglich an die Fondgesellschaft zurück geben oder über die Börse verkaufen.

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25.05.2010, 13:25 Uhr
 
StechusKaktus

Das hängt von deiner persönlichen Situation ab. Wenn Du sicher bist, langfristig darin wohnen zu bleiben, ist die selbstgenutzte Immobilie ein Muss. Wenn du vorhast, öfter umzuziehen, dann lass die Finger davon, weil die hohen Nebenkosten dich auffressen.

Wohnungsvermietung ist viel Arbeit und viel Ärger mit geringer Rendite, aber der Vermittler in der Bank verdient prächtig daran.

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01.11.2010, 11:10 Uhr
 
Krakz

Das stimmt so nicht. Immobilien lohnen sich nur, bei positiver Wertentwicklung. das kommt extrem auf Ort und Lage an. In allen Regionen mit rückläufiger Bevölkerungsentwicklung wäre ich extrem vorsichtig.

Vorsicht auch bei der Vermischung von "Anlage" und "eigenen Wünschen": je mehr die Immobilien von deinen Wünschen geprägt wird, umso wohler wirst du dich fühlen, das Geld für Liebhaberinvestitionen bekommst du aber nie wieder rein

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26.03.2011, 16:21 Uhr
 
miele

Das trifft nicht unbedingt grundsätzlich zu !

Entscheidend für den Wert (und den Werterhalt bzw. eine mögliche Wertsteigerung) sind inbesonderer die Lage der Immobilie und, unter dem immer wichtiger werdenden Aspekt der Energiekosten, der Dämmstandard und die Heiztechnik.

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27.07.2011, 08:46 Uhr
 
hphersel

ich sehe das so ähnlich wie Stachuskaktus. Selbstgenutztes Wohneigentum ist klasse, aber alles andere... nach der Wende wurden im Osten viele Immobilien hochgezogen und Leute, die sich da einkauften, sind allzu oft übers Ohr gehauen worden. Und ich habe mal gelesen, dass eine vermietete Immobilie selbst unter optimalen Bedingungen maximal 5% Rendite abwirft. Zieh davon mal Instandhaltungskosten und Mietausfälle ab, und die Zeit und den Aufwand, neue Meiter zu suchen etc - und dann entscheide selber, ob es sich lohnt.

Die Bank verdient in jedem Fall an den Zinsen für das Darlehen, mit dem Du die immobilie bezahlst. Und das nicht zu knapp...

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17.08.2011, 11:01 Uhr
 
mantrid

Viele Altersvorsorgen haben sich durch Bauherrenmodelle und sogenannte Schrottimmobilien in Rauch aufgelöst. Deswegen kommt es sehr auf die Immobiien an, ob diese tatäschlich ein Mehr an Sicherheit bieten. Auch Immobilien können gewaltigen Wertschwankungen unterliegen, sei es durch Nachfrageeinbruch, sei es durch Verschleiß (u.a. durch Mietnomaden, Witterung usw.). Deswegen kann ich die pauschale Aussage Deines Bankberaters so nicht nachvollziehen.

Am effektivsten in Bezug auf Sicherheit hat sich das Streuen von Anlagen bewährt (Lege niemals alle Eier in einen Korb. Setze nie alles auf nur eine Karte). Da können vermeintlich hochriskante Anlagen (Hedge-Fonds) in der richtigen Kombination das Gesamtrisiko Deiner Anlage sogar mindern! Das Problem dürfte sein, einen geeigneten Vermögensberater zu finden.

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