HOME
Frage Nummer 3000080205 Cheru

Farbspritzer vom Autolack entfernen?

Ich habe eben mehrere kleine Farbspritzer auf dem Lack meines Auto gefunden, überwiegend 2-3 mm große Tröpfchen, ein größerer Tropfen ist ein Stück die C-Säule heruntergelaufen. Es sieht aus wie schwarze Lackfarbe. Die Herkunft ist unbekannt. Abkratzen mit dem Fingernagel geht nicht.
Bevor ich anfange zu experimentieren: Hättet Ihr Vorschläge, wie ich dieses Problem wieder bereinige (ohne mich bis zum Blech durchzuarbeiten)?
Besten Dank vorab.
Antworten (14)
Dödel
Versuche es erst mal vorsichtig mit milder Lackpolitur oder Zahnpasta. Von Lösungsmitteln ist erst mal abzuraten.
Rentier_BV
Hallo Cheru

Zuerst musst du den Alterungs Zustand der "Farbe" erkunden.
Das schaffst du mit normalem, medizinischen Alkohol.

Möglicherweise ist es Harz oder etwas ähnliches.

Löst es sich, benutzt du etwas Bremsflüssigkeit zum Aushärten, das ist auch Alkohol, aber stärker vernetzt.

Eine Woche später arbeitest du die dicksten Dinger mit einem Glasfaser Pinsel ab.

Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du mit einem "Dremel" o.ä. und einem Rotationsradier vorsichtig den Rest entfernen.

Zum Schluss gehst du noch mit einem Polierer deiner Wahl darüber.

Disclaimer:
Dieses war eine fachkundige Auskunft vom Materialtechniker. Das Verfahren hat sich tausendfach bewährt.
Dödel
Diese Laberköpfe. Gerade Bremsflüssigkeit ist Gift für jeden Lack und hat mit Alkohol so viel zu tun wie Gustav mit Gutshof. Höre bitte nicht auf diesen "Materialtechniker", diese Berufsbezeichnung ist übrigens in der deutschen Sprache nicht existent.
Rentier_BV
Zusatzlösung:
Es können auch entsprechend der Jahreszeit zuckrig, klebrige Ergüsse von Platanen sein.

Da hilft viel warmes Wasser.
Rentier_BV
Dödel, du hast dich gerade als das größte Arschloch des Universums geoutet.

Mach dich erst mal über Alkohole schlau, ehe du dich auf das Niveau von C. austral. begibst.

Aber Logik war in der Vergangenheit eh nicht deine Stärke.
Rentier_BV
Zusatz für den UP:

Bremsflüssigkeiten, Öle, Waschmittel sind Kernsubstanzen bei der Verträglichkeitsprüfung für neu entwickelte Lacke oder Kunststoffe schlechthin.

Außerdem war nicht von Übergießen oder tagelangem Tränken die Rede.

Und ein Materialtechniker ist ein Techniker, der sich mit Materialkunde intensiv beschäftigt und auf dem Gebiet auch erfolgreich arbeitet.

Und ein Dödel ist ganz einfach dumm.
Dödel
Der Wissende schweigt und überlässt die schwierige Phase des Erlernens den Stümpern.
Rentier_BV
Ja das isses: Lerne das mal, was du idiotischer weise zitiertest.

Und dann schlag mal nach, warum man MotrÖLE nicht mit ATF oder Bremsflüssigkeit NIEMALS mischen darf.

Dr. Dödel, sie sind ein Arschloch.
Vergessen Sie nicht den Zahnpastafleck auf ihrer Wange.

Ende der Diskussion.
Dödel
Rentier, Du bist ermüdend und beleidigst meine Intelligenz.
solitude32
Kann Dödel nur bestätigen. Wir hatten hier mal einen User namens "Celsete", der hat ähnlichen Blödsinn wie der Rentner erzählt.
Cheru
Dankeschön für Euren Input und sorry, ich wollte keine Mißstimmung erzeugen.

Zarte Lösungsmittel wie Alkohol und Benzin habe ich. Härtere Mittel auch, will ich aber nicht nehmen. Auf die Idee, Polyglykole wie Bremsflüssigkeit einzusetzen, bin ich noch nicht gekommen, habe ich aber auch.
Ich werde mich mal vorsichtig vorarbeiten.
Und ich fürchte, es ist tatsächlich schwarze Farbe.
elfigy
Ich würde es zuerst mit Acetonfreiem Nagellackentferner probieren. Mit Wattestäbchen sparsam auftupfen und Schicht für Schicht entfernen. Nagellackentferner löst sehr schonend für den Untergrund die meisten Lacke. Wenn Du noch schleifen mußt, würde ich ebenfalls zu einer Feile für Acrylnägel greifen. Es gibt da auch schaumgummiähnliche Puffer, die nur leicht glätten. Ich denke, das ist die billigste und einfachste Methode und die fertige Mischung ist sicherer als selbstgebastelte Chemie.
Cheru
Dankeschön! Ich habe wie gesagt alle möglichen Mittelchen, nur Nagellackentferner gehört standardmäßig (noch) nicht dazu. ;-)

Mittlerweile habe ich aber eine Lösung: Das Zeug ging nach einiger Einwirkzeit mit Elektronikreiniger "Kontakt WL" ab (keine Werbung, nur Erfahrungsaustausch). Es sah aus wie schwarze Lackfarbe und war m.E. nichts Natürliches. Allerdings hat es dann diesem Reiniger keinen besonders großen Widerstand entgegengebracht.
primusinterpares
Wahrscheinlich war es nur Negerpipi.