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Frage Nummer 57832 elfigy

Findet ihr das gerecht?

Wenn jemand Privatinsolvenz anmeldet, wird sein Restvermögen anteilig an die Gläubiger verteilt. Das bedeutet, auch die Gläubiger, die dem Schuldner Geld oder Warenkredite gaben, als er noch zahlungsfähig war und seine Bonität das erlaubten, bekommen nur einen kleinen Teil ihrer Forderungen. Sie werden also gleichgestellt mit Gläubigern, die einem bereits verschuldeten Menschen immer noch mehr Geld gaben.
Antworten (4)
StechusKaktus
Mal angenommen, die Insolvenzmasse würde im (von dir implizit vorgeschlagenen) FIFO-Verfahren verteilt: Welche Chance wird dann ein Schludner haben, einen weiteren Kredit zu erhalten? Keine! Konsequenz wäre der Rückgang des Konsums und des Bruttosozialprodukts mit Zunahme von Arbeitslosigkeit und langanhaltende Rezession. Willst du das wirklich? Von daher: Ja es ist zweckmäßig und damit auch gerecht.
MarinaMondschein
@ StechusKaktus, ich bin nicht deiner Meinung.
Nach deiner Meinung ist es volkswirtschaftlich sinnvoll, jemandem so lange Kredite zu geben, bis er überschuldet ist? Ich finde, die Firmen oder Kredithaie, die jemandem Geld geben, obwohl er schon Schulden hat, gehören eher bestraft. Seriöse Banken oder Firmen geben da jedenfalls nichts mehr. Kredithaie verlangen da auch Risikozinssätze, dann sollen sie das Risiko auch alleine tragen. Firmen, die Kredite an bereits verschuldete Leute geben, sind selbst schuld. Dann sollen sie das Risiko auch alleine tragen.
dani777
Wenn jemand zuviel cokolade isst und dann zu Fett wird ist ja nicht die Schokolade Schuld oder?

Selbstverantwortlich Handeln!!