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Frage Nummer 13612 Alpenweitsicht

Frisch geölter Holzboden ist nach mehr als einem Monat immer noch nicht trocken.

Habe alten Holzboden abgeschliffen, dann einmal mit Öl eingelassen. Mit feinem Schleifpapier per hand geschliffen und dann zum zweiten Mal den Boden mit dem Öl eingelassen. Habs mit Pinsel getan und leider ZU VIEL ÖL erwischt. Boden ist immer noch NICHT TROCKEN UND KLEBRIG!!! - Wer weiß, was zu tun ist?- Bis zum Sommer warten, bis es wärmer ist (=um gut zu lüften!) und dann mit Nitro und Lappen das überschüssige Öl entfernen?
Antworten (9)
Musca
überschüssiges Öl ist immer SOFORT zu entfernen, steht übrigens auf jedem Behälter drauf. Aber das hilft nun ja auch nicht mehr. Vergiss das Nitro, probiere es an einer unauffälligen Stelle mit Terpentin, oder geh´in einen Fachhandel, gestehe Dein Halbwissen, das weckt den Vaterinstinkt eines jeden Baufachmarkt-Mitarbeiters, und schon wird Dir geholfen
Musca
Nachtrag: bis zum Sommer zu warten ist richtig clever, bis dahin hat sich die klebrige Masse ordentlich mit Staub vereint, und ist evt, sogar durchgehärtet
Alpenweitsicht
@musca: Deine Antwort ist nicht hilfreich.1) Daß überschüssiges Öl sofort entfernt werden sollte, steht NICHT auf der Dose. 2) Der verantwortliche Handwerker, meinte, ich solle viel auftragen, der alte Boden würde das Öl aufsaugen und dieser Vorgang würde einige Wochen dauern. 3)Baufachmarkt- Mitarbeiter haben leider selbst oft nur -wie war dein überheblicher Ausdruck?- "Halbwissen". 4) Mit Terpentin geht NICHTS. Hab an einer Stelle mit Nitro probiert: Geht etwas. 5) Bist Du vom Fach oder wolltest du nur eine schnelle und nichtssagende Antwort schreiben?????
watzewutz
Schon mal mit Heissluftfoen probiert? Boden vorsichtig erwaermen, Oel wenn moeglich direkt wegwischen....
syspitzmaus
Hallo,

Ich habe beruflich viel mit Holz- bzw. Steinholzfußböden zu tun und wenn das was Sie beschreiben bei mir zu Hause passiert wäre würde ich ganz einfach einen Grundreiniger (PH-Wert zwischen 12-14) ins Waschwasser geben und den Boden
naß (nicht zulange die Flüssigkeit auf dem Boden lassen, so ca. 1 min) wischen und das Wasser (mit dem darin aufgelöstem Öl) aufnehmen. Wichtig danach mit klarem Wasser 2-3 mal nachreinigen sonst bleicht das Holz aus. Diesen Vorgang nennt man auch neutralisieren (zurückbringen von alkalischem Wert auf den neutralen Wert 7). Nach ein/zwei Tagen austrocknen würde ich das mit dem Ölen (würd ich zwar bei mir nie machen, denn es gibt hervorragende umweltfreundliche Wasserlacke) nochmals probieren, aber diesmal natürlich mit weniger ÖL.
Viel Erfolg
subiro
Nehmen sie sich einfach Holzmehl/Späne.(gibt jeder Tischler für Lau ab)
und streuen sie es über den Boden.
Danach einfach Auffegen und sie haben das Problem gelöst.
Ist übrigens auch ein Geheimtipp wenn sie Fliesen Verlegen(für den Fugenmörtel).
Ingenius
Ich habe selbst schon Edelstahl mit Korrosionserscheinuingen gesehen. Der Metallurge der Firma, in der ich damals arbeitete, hat mir erklärt, dass die Rostfreiheit bei Chrom-Nickel-Stählen von der Oberflächengüte abhängt. Man kann also Edelstahl ruhig mit einem „Kratzschwamm“ reinigen, wenn man ihn aber mit einem scharfen Gegenstand verletzt, rostet er an dieser Stelle. Also fein schleifen. Was an der Frage lächerlich sein soll, erschließt sich mir nicht.
khs44
Habe mir die "Antworten" alle durch gelesen.
Die einzig sinnvolle Entfernung des überschüssigen Oeles hat "sysspitzmaus"??
Auch mit den Lacken hat er Recht. Bin sehr oft in Norwegen und habe dort fast in allen Holzhütten den Holzfussboden "lackiert" vorgefunden. Tolle Sache und prima zu reinigen, einfach feucht wischen.
Tip von mir: notfalls nochmals abschleifen und, siehe oben, neu versiegeln!
Musca
es ging mir mitnichten darum, irgendeinen Blödsinn zu schreiben, aber Sorrry, für Deine Fehler kann ich auch nichts. Es gibt gerade im Altbaubereich viele Dinge, welche man durch VORSICHTIGES ausprobieren in Erfahrung bringt. Einige der Antworten hier habe ich gespeichert, weil sie mir plausibel vorkamen. Sprich: man lernt nie aus. Für das "Halbwissen" entschuldige ich mich, Fehler passieren jedem.