Alle Empfehlungen, die zur Vorsorge vor einem Atomunfall gegeben werden, sagen, man solle Jodtabletten vorallem für Kinder und junge Menschen bereit halten (z.B. 10 Stück je 0,1g).
WIe ist das in Japan, haben alle Kinder und jungen Menschen im Norden einschließlich Tokyo Jodtabletten genommen?




Jodtablettem helfen nur, wenn man sie vor der möglichen Kontanimation mit radioaktivem Jod einnimmt. Ansonsten sind sie wirkungslos.
Ob die welche genommen haben, muss Du die wohl selber fragen.




Also zunächst mal wird in Deutschland die Jodprohylaxe nur bis zu einem Alter von 45 Jahren empfohlen, weil danach die Nachteile die Vorteile überwiegen. Und wenn, dann 130 mg Kaliumjodit.
In Japan haben diejenigen, die evakuiert wurden eine Jodprophylaxe erhalten. Welche Menge in welchem Alter in Japan empfohlen wird, weiß ich aber nicht.




Gerade heute wäre es in Tokio dringend erforderlich - obwohl die Abhilfe nur sehr begrenzt funktioniert.Was passiert bei Verstrahlung




@starmax: Wenigstens mal ein halbwegs vernünftig recherchierter Artikel. Zum Glück ist Japan weit genug weg, um hier keinen Schaden anrichten zu können.
Du solltest Dir aber mal ansehen, wie hoch die radioaktive Belastung in Deutschland zur Zeit der Atomtests in den 60er Jahren war. Dagegen war Tschernobyl kinderkram. Ich will damit die Geschehnisse nicht verharmlosen, aber es ist zumindest in Deutschland sehr viel Panikmache dabei.




@starmax: Sie verbessern sich! Die verlinkte Seite ist zwar immer noch populistisch/reißerisch aufgemacht und deswegen unseriös.
Aber die enthaltenen Informationen sind im Großen und Ganzen zutreffend. (Bis auf einige Schnitzer wie z.B. die Angabe: "etwa eine Trillionen Bq" ohne Bezugsgröße.)