Also eine Lebensweisheit, etwa wie diese:
"Das Leben ist wie im Kino. Man bleibt sitzen, auch wenn der Film schlecht ist.
Man hat schließlich Eintritt bezahlt!"




Trenne Dich nicht von Deinen Illusionen! Wenn Du sie verloren hast, wirst Du weiter existieren, aber aufhören zu leben! (Mark Twain)




"Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man kriegt!". Mutter von Forest Gump




Ich bin nicht sicher, ob auf viele der geposteten Sätze wirklich der Begriff "Lebensmotto" wirklich passt oder ob sie nicht vielmehr in die Kategorie der Sponti-Sprüche fallen. Ist die Haltung des passiven Sitzenbleibens angesichts von Dingen, die dir missfallen, tatsächlich handlungsleitend für dich, starmax? Nicht etwa aktiv gestaltend dein Leben zu führen? Das würde mich verwundern.




Der Leitsatz für mein Leben ist ganz einfach: Ich möchte, dass die Welt mit mir besser dran ist als sie es ohne mich wäre. Das bedeutet für mich, dass das Gute überwiegen soll. Ich verbrauche Ressourcen, ich verärgere oder verletzte Menschen, ich bin anstrengend usw. Aber ich helfe auch, entwickle Ideen weiter, bringe Dinge (auch gesellschaftlich relevant) vorwärts, trage ein bestimmtes Klima der Achtsamkeit und Friedfertigkeit in meine Umgebung usw. "Die Welt" bedeutet dabei die Welt im Ganzen, so dass ich bewusst entscheide, welche Auswirkungen z.B. mein Konsumverhalten auf Tiere und Menschen hat, aber auch Teilbereiche: Mein Partner, mein Hund, mein Auftraggeber, mein Freundeskreis sollen mit mir besser fahren als ohne mich. Dieser Grundsatz leitet mich. (Und er ist dem christlichen "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" gar nicht so unähnlich, auch wenn ich nicht glaube.)




Höchst ehrenwerte Einstellung, bifu70, höchst ehrenwert. Meine Frage ist schon etwas länger her, der Anlass dafür wieder entschwunden. Aber es war humorvoll gemeint.
Mein Motto ist eher:"Handle- oder du wirst behandelt!" - wobei dann manchmal auch Tendenzen zum "Sitzenbleiben, man hat ja bezahlt" zu bekämpfen sind.
Die Chinesen haben das mit der Kraft, Dinge zu veschon zu LaoTses Zeiten mit den Worten: Kraft, die Dinge zu ändern, und der Geduld., manches geschehen zu lassen - gepaart mit der Weisheit, beides vonbeinander zu unterscheiden, ganz gut ausgedrückt, finde ich.
Im übrigen stündes es (auch hier) jedem gut an, mal zu überlegen, ob die Welt mit oder ohne ihn besser dran wäre. Und ich erlaube mir, dieses für eine ganze Reihe von üblen Politikern und Machtmenschen ebenfalls sagen zu können. An ihren Taten kann man sie nämlich erkennen...




Mein Motto: Das Meiste ist unwichtig. Was wirklich wichtig ist, erkenntst du erst, wenn du es verloren hat. Also versuche ich, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.
Ob das jemand hier versteht? Das ist unwichtig!




Mein Motto: "Handle - oder du wirst behandelt." Wie die Amis auch sagen: "Love it - do it; or leave it!"
Gilt auch hier...