Amos

Hype um Barack Obama

Warum wird dieses Theater um Barack Obama gemacht?

Er hat den Friedensnobelpreis für NICHTS bekommen, Guantanamo gibt es immer noch, amerikanische Soldaten stehen immer noch im Mittleren Osten usw. Von seinen Versprechungen zu Amtsbeginn 2009 konnte kaum etwas verwirklicht werden.Trotzdem großer Hype: Selbst die deutsche Presse überschlägt sich und applaudiert zur Wiederwahl. Ich kann das nicht nachvollziehen.


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ANTWORTEN (7)
07.11.2012, 15:21 Uhr
 
TimoFriedi

Es ist doch immer das gleiche in der Politik. Er ist eben ein charismatischer Typ darum ist er eben so beliebt. Wenn immer nur die "guten" Politiker gewählt worden wären sähe die Welt denke ich anders aus :)

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07.11.2012, 15:30 Uhr
 
starmax

Das Wort für "Presse" lautet heute MSM - MainStreamMedien, Und wenn du mal guckst, wer da (und wie wenige!) das Sagen hat, wird alles klar.

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07.11.2012, 16:56 Uhr
 
bh_roth

Wir scheinen da unterschiedliche Quellen zu haben, lieber Amos. Kurz vor der Wahl wurde dieses im öffentlich-rechtlichen Fernsehen thematisiert. Dort bekam der unbedarfte Zuschauer zu hören, dass nur 17% seiner Versprechen nicht umgesetzt wurden. Ein guter Wert, meine ich, wenn ich die Wahlversprechen unserer politischen Führung damit vergleiche.

Und der Hype um Obama lässt sich auch damit erklären, dass er einen charismatischer Führungsstil besitzt.

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07.11.2012, 17:06 Uhr
 
Amos

Lieber bh: den Fernsehbeitrag habe ich nicht gesehen, kann also dazu nichts sagen. Möglicherweise hat er Dinge vor seiner ersten Wahl versprochen und auch eingehalten, von denen ich nichts weiß. Nur die von mir genannten Beispiele sind m. E. am gravierendsten und im Ausland eher relevant als inneramerikanische Reformen, die normalerweise hier ja gar nicht publik werden.

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07.11.2012, 18:35 Uhr
 
rrankewicz

Obama wird in den Medien durchaus ambivalent gesehen. Mal als das kleinere Übel, mal als jemand, der in der zweiter L.-Periode noch zulegen muss. Ich kann deine generalisierte Aussage nicht nachvollziehen.

Bei der ersten Wahl war wirklich Hype um ihn, was aber immer naiv war, denn das politische System in den USA lässt die Einflussmöglichkeiten selbst eines "charismatischen" Menschen gering erscheinen.

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07.11.2012, 22:06 Uhr
 
bh_roth

Man darf bei dieser Kritik nicht vergessen, dass Obama schon bald nach seiner ersten Wahl die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren hat. Die Republikaner hatten einen strikten Blockadekurs gefahren, der nur darauf ausgerichtet war, dem Präsidenten zu schaden.

Das mit den 17% gebrochener Wahlversprechen, kannst du auch hier nachlesen.

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07.11.2012, 22:26 Uhr
 
Dara

@ bh_roth

Die Mehrheit im Räpräsentantenhaus hat Obama 2010 verloren, also 2 Jahre nach seiner Wahl. Das waren 2 verlorene Jahre.

Das Argument mit dem Widerstand der Republikaner erinnert mich an die Blockadepolitik Oskar Lafontaines in der Regierung Kohl. 16 Jahre waren die dran, in den ersten 14 Jahren kamen Begriffe wie "Reformstau" und "Probleme aussitzen" auf (von der WE mal abgesehen). In den Regierungsjahren 14 und 15 blockierte dann der Oskar, und Kohl sagte, wir würden ja gerne, aber wir können wegen der Opposition nicht, nur hat ihm das 1998 keiner mehr geglaubt, und weg war er. Zu Recht!

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