MuckiBude

Ich fotografiere für mein Leben gern, allerdings fressen mich die teuren Entwicklungskosten auf. Ich würde gerne meine Fotos selbst entwickeln. Welche Ausrüstung benötige ich hierfür? Wie hoch sind die Anschaffungskosten?


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ANTWORTEN (10)
12.03.2011, 19:15 Uhr
 
Highspeed

Wieso entwickeln? Ich nehm einfach die Speicherkarte meiner Kamera und schiebe die in den PC. Schon kann ich mir die Bilder ansehen. Die kann man dann auch "entwickeln" lassen. Kostet weniger als 10 Cent pro Bild.

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12.03.2011, 21:14 Uhr
 
TKKG

Selbst entwickeln geht praktisch nur schwar/weiß. Dazu brauchst du im wesenlichen:

- eine Dunkelkammer

- Fotopapier

- Fixierer und

- Entwickler

(und noch einen Haufen Hilfmittel)

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13.03.2011, 16:13 Uhr
 
KlassenClown

Das wird sehr aufwendig. Zunächst mal brauchst du einen Raum, in den absolut kein Licht dringt. Dazu dann einen Wechselsack, Filmdosen und Filmentwickler, Fixierer und ein Stoppbad. Dann noch Laborlampen, Schalen, Vergrößerer und etwas, mit dem du die Zeit messen kannst. Alles zusammen wird dich einige Hundert Euro kosten können.

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15.03.2011, 13:09 Uhr
 
jasejasminA

Also Du brauchst als Ausstattung Vergrößerungsgerät, Laborschalen, Bilderzangen, eine Laborleuchte, Schalenthermometer. Hier kannst Du mit Kosten um die ca. 1000 € rechnen. Wenn Du gebrauchte Gegenstände bekommst, wird es preiswerter. Empfehlenswert wäre auch ein Belichtungsmesser und die Zeitschaltuhr.

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15.03.2011, 15:06 Uhr
 
TKKG

jasejasminA: Geben sie es zu: Sie haben keinen blassen Schimmer!

Machen sie sich bitte erstmal schlau, was ein Belichtungsmesser ist und wozu man ihn braucht, bevor sie solchen Nonsense schreiben!

Und der Rest der Antwort ist ebenfalls kaum zu gebrauchen: Ein Vergrößerungsgerät ist zwar nützlich aber nicht zwingend notwendig, Laborschalen können durch jeden anderen flachen, wasserdichten Behälter ersetzt werden, statt Bilderzangen tut es für den Anfang auch eine Pinzette, Laborleuchte ist Quatsch! -Er braucht eine Lichtquelle, die die Filme nicht belichtet! Normalerweise nimmt man dazu Rotlicht. Er kann aber auch einen roten Filter vor die Lampe tun! Schalenthermometer ist Blödsinn! Wozu denn?

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15.03.2011, 15:25 Uhr
 
Ingenius

Selbst entwickeln ist teurer als die Filme ins Entwicklungslabor zu geben, dafür macht es mehr Spaß. Ich hätte eine komplette Farblaborausrüstung günstig abzugeben….

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16.03.2011, 12:57 Uhr
 
Hendrik Be...

Wenn du dir wirklich selbst ein Fotolabor einrichten willst, sind die Anschaffungskosten natürlich relativ hoch, vor allem weil seit der Einführung der digitalen Fotografie immer weniger Leute ihre Fotos selber entwickeln. Am einfachsten ist es, du schließt dich einem Verein an der bereits ein Labor besitzt, dann musst du nur für die Materialien bezahlen.

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28.04.2011, 12:27 Uhr
 
miele

Du brauchst einen Raum, den Du verdunkeln kannst, am besten mit Wasser- und Abwasseranschluß, z.B. einer Spüle, ideal, mit einem Fenster zum anschl. Lüften. Du kannst dann zunächst die Negativfilme entwickeln und anschließend die Fotoabzüge (Papierbilder) von diesen belichten und entwickeln.

In scharz-weiss geht die Laboreinrichtung bei ca. 300 €uro los, die Verfahren sind rel. einfach beherrschbar. Für Farbe solltes Du schon ca. 1.000 € rechnen, die Verfahren sind aufwendiger und weniger fehlertolerant. Hinzu kommen bei beiden Verfahren die Verbrauchskosten für die Bäder und das Papier.

Um Kosten zu sparen kannst Du alternativ auch auf Diafilm belichten, dazu mußt du lediglich Projektor und Leinwand anschaffen, die Kosten für die Abzüge entfallen, der Film muß lediglich entwickelt werden, Rahmen kannst Du selbst zu Hause.

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03.03.2013, 11:47 Uhr
 
Gerdd

Ihr macht mich ganz nostalgisch mit dem Gerede von Dunkelkammern hier - ich habe meine vor fast 20 Jahren verkauft, als ich ins Ausland ging, wohl wissend, daß schon bald alle meine Fotos auf dem Computer ausgedruckt werden würden. Im Gegensatz zu TKKG habe ich auch in Farbe gearbeitet, und zwar sowohl vom Dia als auch vom Negativ.

Wer heute noch "chemisch" arbeitet, macht das in der Regel aus Interesse, künstlerischem Anspruch oder eben purer Nostalgie. Wer möglichst preiswert fotografieren will, wird mit einer Digitakamera arbeiten und etwaige Bildbearbeitung auf einem Computer vornehmen. Ob man dann - relativ teuer - die Bilder auf einem eigenen Tintendrucker ausdruckt oder lieber in den Laden trägt, wo sie für meist günstige Preise heute sogar wieder auf Fotopapier belichtet werden, bleibt jedem selbst überlassen. Die meisten Bilder drucke ich überhaupt nicht mehr, sondern schaue sie am Bildschirm an. (dazu gibt's noch mehr zu sagen ...)

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03.03.2013, 11:49 Uhr
 
Gerdd

Was ich noch selbst drucke, sind etwa Paßfotos für einen Visumsantrag, "Gebrauchsfotos" auf normalem Papier zum draufherummalen, wenn man zum Beispiel die neue Küche plant oder das Rosenbeet, und ganz selten mal etwas "für an die Wand" in DIN A4. Meistens brauche ich an der Wand aber größere Formate und bessere UV-Resistenz und schon geht's zum Laden. Auch die normalen postkartengroßen Abzüge lasse ich machen - oder ich bastele gleich ein Album, das ich dann im Ganzen drucken lasse.

Das alles ist viel billiger als ein eigenes Labor. Und auch damals als ich eines hatte, waren die Massen-Abzüge im Laden immer günstiger. Höchstens mal ein sehr kontrastreiches Dia, das ohne Sonderbehandlung nicht zu kopieren war, habe ich selbst vergrößert. So etwas käme heute nur vor, wenn ich ein Bild im 14-bit tiefen RAW-Format herunterlade, und dann müßte ich in der Regel auch heute noch mit Fotoshop oder dergleichen vorarbeiten, bevor ich es dem Printshop übergeben kann.

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