



Wieso entwickeln? Ich nehm einfach die Speicherkarte meiner Kamera und schiebe die in den PC. Schon kann ich mir die Bilder ansehen. Die kann man dann auch "entwickeln" lassen. Kostet weniger als 10 Cent pro Bild.




Selbst entwickeln geht praktisch nur schwar/weiß. Dazu brauchst du im wesenlichen:
- eine Dunkelkammer
- Fotopapier
- Fixierer und
- Entwickler
(und noch einen Haufen Hilfmittel)




Das wird sehr aufwendig. Zunächst mal brauchst du einen Raum, in den absolut kein Licht dringt. Dazu dann einen Wechselsack, Filmdosen und Filmentwickler, Fixierer und ein Stoppbad. Dann noch Laborlampen, Schalen, Vergrößerer und etwas, mit dem du die Zeit messen kannst. Alles zusammen wird dich einige Hundert Euro kosten können.




Also Du brauchst als Ausstattung Vergrößerungsgerät, Laborschalen, Bilderzangen, eine Laborleuchte, Schalenthermometer. Hier kannst Du mit Kosten um die ca. 1000 € rechnen. Wenn Du gebrauchte Gegenstände bekommst, wird es preiswerter. Empfehlenswert wäre auch ein Belichtungsmesser und die Zeitschaltuhr.




jasejasminA: Geben sie es zu: Sie haben keinen blassen Schimmer!
Machen sie sich bitte erstmal schlau, was ein Belichtungsmesser ist und wozu man ihn braucht, bevor sie solchen Nonsense schreiben!
Und der Rest der Antwort ist ebenfalls kaum zu gebrauchen: Ein Vergrößerungsgerät ist zwar nützlich aber nicht zwingend notwendig, Laborschalen können durch jeden anderen flachen, wasserdichten Behälter ersetzt werden, statt Bilderzangen tut es für den Anfang auch eine Pinzette, Laborleuchte ist Quatsch! -Er braucht eine Lichtquelle, die die Filme nicht belichtet! Normalerweise nimmt man dazu Rotlicht. Er kann aber auch einen roten Filter vor die Lampe tun! Schalenthermometer ist Blödsinn! Wozu denn?




Selbst entwickeln ist teurer als die Filme ins Entwicklungslabor zu geben, dafür macht es mehr Spaß. Ich hätte eine komplette Farblaborausrüstung günstig abzugeben….




Wenn du dir wirklich selbst ein Fotolabor einrichten willst, sind die Anschaffungskosten natürlich relativ hoch, vor allem weil seit der Einführung der digitalen Fotografie immer weniger Leute ihre Fotos selber entwickeln. Am einfachsten ist es, du schließt dich einem Verein an der bereits ein Labor besitzt, dann musst du nur für die Materialien bezahlen.




Du brauchst einen Raum, den Du verdunkeln kannst, am besten mit Wasser- und Abwasseranschluß, z.B. einer Spüle, ideal, mit einem Fenster zum anschl. Lüften. Du kannst dann zunächst die Negativfilme entwickeln und anschließend die Fotoabzüge (Papierbilder) von diesen belichten und entwickeln.
In scharz-weiss geht die Laboreinrichtung bei ca. 300 €uro los, die Verfahren sind rel. einfach beherrschbar. Für Farbe solltes Du schon ca. 1.000 € rechnen, die Verfahren sind aufwendiger und weniger fehlertolerant. Hinzu kommen bei beiden Verfahren die Verbrauchskosten für die Bäder und das Papier.
Um Kosten zu sparen kannst Du alternativ auch auf Diafilm belichten, dazu mußt du lediglich Projektor und Leinwand anschaffen, die Kosten für die Abzüge entfallen, der Film muß lediglich entwickelt werden, Rahmen kannst Du selbst zu Hause.