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Frage Nummer 57255 Alexander7matthias5

Ich habe einem Beurkundungstermin beim Notar zugestimmt. Wegen zwischenzeitlicher Bedenken habe ich den Termin izwischen Abgesagt. Ist der Notar berechtigt, mir Kosten in Rechnung zu stellen?

Es handelt sich um die Beurkundung einer Eigentumswohnung. 12 Tage vor dem verabredeten Termin, sagte ich ab.
Kennt sich da jemand aus?
Antworten (6)
Amos
Wieso fragst Du das jetzt zum zweiten Mal?
elfigy
Immerhin hat er sich für die erneute Fragestellung angemeldet, damit er die Antworten findet.
miele
Auskennen wird sich der Notar, der seine Gebühren nach Gebührenordnung abrechnet. Schwierig, da er nur Teilleistungen erbracht hat, eas jedoch in der Gebührenordnung evtl. erfasst sein könnte, die Leistungen wären dann in etwa zu bezeichnen wie "Vorbereitung des Kaufvertrags einer Immobilie, Vertragsentwurf,..."
Es handelt sich bei den Notarkosten nicht nur um die Kosten für den eigentlichen Beurkundungstermin, der in der Regel ca. eine Stunde dauert. Der Notar muß die zu beurkundenden Dokumente vorher überprüfen, sofern diese ihm von dritten vorgelegt wurden oder diese gar aufstellen, wenn kein Vertragsentwurf vorlag. Weiterhin sind die Grundbücher zu prüfen und andere vorbereitende Tätigkeiten erforderlich. Insofern gehe ich davon aus, daß Kosten auf Dich zukommen, da seitens des Notariats bereits Vorleistungen erbracht wurden.
umjo
Hilfreich für eine profunde Beantwortung Ihrer Frage wären u.a. Infos über die 'Bedenken', bzw, ob diese Einfluss hatten auf die notarielle (Vorbereitungs-)Tätigkeit.
Der zeitliche Aspekt '12 Tage vor Termin' spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.
Nachladen, bitte!
Schwimmer
Lieber Fragesteller,

in Ihrem Fall könnten etwa dann Notargebühren angefallen sein, falls der Notar bereits einen Entwurf eines zu beurkundenden Schriftstücks gefertigt haben sollte.
Meyerhuber
Gefühlt habe ich diese Frage in den letzten Tagen 5 mal gelesen. Da Alexander anscheinend keine erschöpfende Antwort erhalten hat, sollte er vielleicht woanders fragen.