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Ich habe gerade festgestellt, dass bei einem Trafo auf der einen Seite mehr Kupferwicklungen sind, als auf der anderen. Wieso ist das so? Der Bauplan hilft mir auch nicht wirklich weiter.


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ANTWORTEN (10)
18.03.2011, 16:31 Uhr
 
Highspeed

Das dahinter steckende Geheimnis heist Elektrotechnik.

Über die Drahtstärke und die Anzahl der Wicklungen wird das Verhältnis zwischen Ein- und Ausgangsspannung und die mögliche, zu übertragende Leistung festgelegt.

Auf der Seite mit der hohen Spannung sind es immer viele, dünne Wicklungen, auf der Seite mit der niedrigen Spannung weniger, dicke Wicklungen.

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18.03.2011, 16:46 Uhr
 
TKKG

Wieso ist das so? Das ist schon fast eine philosophische Frage.

Antwort: Wenn es nicht so wäre, wäre es kein Trafo.

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18.03.2011, 18:38 Uhr
 
Ingenius

@ TKKG

Schon richtig, aber um dem Anspruch einer Wissenscommunity zu genügen, möchte ich eine kleine philosophische Korrektur bzw. eine technische Ergänzung beisteuern. In der Technik gibt es durchaus spezielle Transormatoren, die auf beiden Seiten die gleiche Wicklungszahl und den gleichen Drahtquerschnitt haben. Die nennt man Umsetzer und haben den Zweck, eine galvanische Trennung zu ermöglichen.

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18.03.2011, 21:39 Uhr
 
Fredolino

Was steht denn in dem Bauplan zum Trafo so alles drin?

Fredolino

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18.03.2011, 21:57 Uhr
 
Ingenius

@ Fredolino

Wieder so ein „Expertenbeitrag“, es nervt langsam. Wer jemals einen Bauplan eines Trafos gesehen hat, weiß genau, dass er alle nötigen Informationen erhält. Wer noch nie einen gesehen hat, sollte besser in den Fragenbereich anstatt in den Antwortenbereich wechseln. Flapsige Antworten werden garantiert.

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18.03.2011, 22:41 Uhr
 
Highspeed

@Ingenius: Das was Du beschreibst ist nur eine von vielen Spezialformen zweier magnetisch gekoppelter Spulen. Das Funktionsprinzip ist identisch, der grundsätzliche Einsatzzwecke ebenfalls --> Galvanische Trennung.

Egal, ob mit oder ohne Änderung der Spannung.

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19.03.2011, 08:48 Uhr
 
Ingenius

@ Highspeed

Natürlich habe ich einen Spezialfall genannt, so steht es ja auch da. Ich wollte nur der allgemeinen Behauptung widersprechen, dass ein Trafo grundsätzlich verschiedenartige Wicklungen haben muss, weil es sonst kein Trafo wäre. Das folgt einem logischen Prinzip: Wenn eine allgemeine Behauptung durch ein einziges Beispiel widerlegt werden kann, ist diese Behauptung generell widerlegt.

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19.03.2011, 09:58 Uhr
 
Pattie

Um die Spannung zu erhöhen bzw. zu verringern. Wenn Du aus 230 Volt 12 Volt machen willst, brauchst Du auf der Seite, wo der Strom reinkommt, 19,2 mal mehr Wicklungen als auf der anderen Seite. Und umgekehrt genauso. Warum sich dadurch die Spannung verändert weiß ich leider nicht, aber das war ja auch nicht Deine Fragen ;-)

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20.03.2011, 21:16 Uhr
 
thors_1983

Der Trafo ist ein Spannungsumwandler. Das heißt, wenn auf der einen Seite mehr Wicklungen sind, dann kommt dort die hohe Spanung an. An der Seite mit den wenigen Wicklungen ist die Spannung geringer, also umgewandelt. Je nach Umwandlungsart, hat entweder die Primär- oder die Sekundärseite des Trafos mehr Wicklungen.

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22.03.2011, 12:12 Uhr
 
Tigologel

Wenn auf der Stromeingangsseite mehr Wicklungen sind als auf der Stromausgangsseite, dann transformiert der Trafo Strom runter, also z. B. von 230 Volt auf 12 Volt. Wahrscheinlich ist dies auch bei deinem Trafo der Fall, denn den Strom hochzutransformieren wird viel seltener gebraucht, man benötigt das vor allem in Kraftwerken.

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