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MikoBlankito

Ich habe Scheu davor, meine Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben zu äußern. Was ist blöder: zu viel oder zu wenig zu fordern?


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ANTWORTEN (8)
23.10.2011, 00:32 Uhr
 
ing793

Stellen Sie sich vor, Sie wollen beim Bäcker ein Brot kaufen. Sie fragen nach dem Graubrot, was soll das kosten?

Und der Bäcker sagt: nehmen Sie es mit, und wenn es in Frage kommt, dann sage ich Ihnen, was es kostet.

Würden Sie es machen? Natürlich nicht!

10 Euro sind zu teuer. Bei 1 Euro ist was fau.. Bei 4,50 überlege ich: wenn es gut erscheint, nehme ich es.In jedem Fall ist der Preis ein entscheidendes Auswahlkriterium.

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23.10.2011, 00:33 Uhr
 
ing793

Das gilt auch für die Arbeit. Normalerweise sollte man sich informieren, was "im Allgemeinen" so bezahlt wird. Es gibt in weiten Bereichen Tarifverträge, die bekannt sind, Gehaltsspiegel etc.

Man kann sich am Tarif orientieren, ansonsten muss man nach Analogien suchen. Bewirbt man sich aus ungekündigter Stellung, orientiert man sich am letzten Gehalt plus 10-15 Prozen.

Was man genau fordert, ist in der Regel ohnehin uninteressant. Die Firmen haben normalerweise klare Vorstellungen, was "der Neue" verdienen soll. Verlangt man zuviel, ist man 'raus. Verlangt man zuwenig...na ja, man sollte schon so viel verlangen, dass man guten Gewissens sich fair bezahlt fühlt und dann nicht nachkarten

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23.10.2011, 01:29 Uhr
 
TschiTschi

Ein Gehaltswunsch hat in einem Bewerbungsschreiben überhaupt nichts verloren. Über das Gehalt wird erst beim Vorstellungsgespräch gesprochen bzw. verhandelt!

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23.10.2011, 08:25 Uhr
 
ing793

@TschiTschi

ich fasse es nicht, dass es dafür auch noch positive Bewertungen gibt...

Entweder: steht in der Anzeige "bitte senden Sie uns Ihre Unterlagen mit Gehaltsvorstellung und möglichem Einstellungstermin zu". Dann MUSS man die Katze aus dem Sack lassen.

Steht es in der Anzeige nicht drin, dann darf man die Info verschweigen, aber gerne gesehen wird die Angabe trotzdem.

Aber: wirklich gute Kräfte, wissen, was sie Wert sind und haben keine Scheu, das auch zu sagen. Sie gehören ganz offensichtlich nicht dazu.

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23.10.2011, 09:05 Uhr
 
antwortomat

Beides ist blöd. Du solltest realistische Gehaltsangaben machen.

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26.10.2011, 14:31 Uhr
 
Jörn Bergmann

Beides ist blöd. Damit wird gefragt, ob du dich mit dem Job richtig auseinandergesetzt hast und dich informiert hast, worum es genau geht. Forsche also nach, was in deinem Beruf üblich ist. Wenn du jetzt schon einen Job hast, verlange etwa fünf bis zehn Prozent mehr, denn du willst dich ja nicht verschlechtern.

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27.10.2011, 08:47 Uhr
 
Timmyhubby...

Ein großes Problem und wichtiges Thema. Beide Varianten sind ungünstig. Auf der einen Seite will man ja nicht zu dreist wirken, auf der anderen Seite möchte man sich auch nicht kleiner machen als man ist. Am besten äußerst du deine Vorstellung in einem breiten Rahmen, also beispielsweise nicht 1500 Euro, sondern 1400 bis 1600 Euro.

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04.11.2011, 02:08 Uhr
 
OleOleeeee

Du solltest keine Scheu haben und ganz einfach eine realistische Forderung stellen. Wenn du zu wenig forderst, dann wertest du sich damit ab und das ist sicherlich nicht gut. Forderst du zu viel, dann bist du höchtswahrscheinlich ohnehin aus dem Rennen.

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