arbraha23

Ich möchte Wein kaufen, der sich möglichst lange lagern lässt. Ich habe aber keine große Erfahrung mit Wein. Wer hat Tipps?


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ANTWORTEN (27)
23.03.2012, 20:07 Uhr
 
ing793

der hier hält sich bestimmt noch eine Weile

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23.03.2012, 20:10 Uhr
 
serefine

Weingummi

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23.03.2012, 20:10 Uhr
 
ing793

Wein, der sich lange lagern lässt? - Was für ein Blödsinn.

Wein ist zum Trinken da, und zwar heute abend - na ja, sagen wir, dieses Wochenende.

Und er muss so lange halten, bis ich dazu komme, Nachschub zu besorgen. Den ALDI-Wein kriege ich jederzeit, von einem Winzer kann ich mindestens jährlich bestellen.

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23.03.2012, 20:28 Uhr
 
bh_roth

Teil 1:

@ing793: Na, sollte das alles sein, was du zu Wein zu sagen hast? Kann ich mir nicht vorstellen. Mein ältester Wein ist ist ein Bordeau aus dem Jahre 1985, natürlich immer noch genießbar, allerdings wird er nur zu besonderen Gelegenheiten "geköpft".

Zur Frage Soll die Lagerung länger als 1-2 Jahre sein, darf auf keinen Fall ein Schraubverschluss oder ein Plastikkorken in der Flasche sein. Solche Flaschen sind zum baldigen Verzehr vorgesehen.

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23.03.2012, 20:29 Uhr
 
bh_roth

Teil 2:

Flaschen mit echtem Kork müssen so gelagert werden, dass der Wein den Korken von innen "umspült". Wird ein Wein mit echtem Kork stehend gelagert, zieht der Kork, weil er austrocknet, Luft, der Wein oxidiert und kippt in kurzer Zeit. Die Lagerung kann in einem dunklen, gerne feuchten Kellerraum stattfinden, oder in einem speziellen Kühlschrank. Ein normaler Kühlschrank entzieht bei der Kühlung Feuchtigkeit, was dazu führt, dass der Kork austrocknet, mit den beschriebenen Folgen. Ein Weinkühlschrank hat darüber hinaus noch verschiedene Temperaturbereiche für die verschiedenen Weinsorten. prinzipiell eignet sich ein Rotwein am ehesten für eine lange Lagerung.

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23.03.2012, 20:58 Uhr
 
Skorti

Jeder Wein läßt sich unbegrenzt lagern. Da gibt es keine Probleme. Okay, der Pappkarton könnte weniger haltnar sein als die Glasflasche, aber wird deine Lebenszeit wahrscheinlich überdauern.

Trinken sollte man die Plörre dann natürlich nicht mehr.

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23.03.2012, 23:39 Uhr
 
ing793

@bh_roth: tatsächlich bin ich kein großer Weinkenner / -trinker.

Einen gepflegten Roten am Kamin, gerne mal, aber nicht allzu oft. Von daher weiß ich, dass man Wein in erster Linie kaufen soll, um ihn zu trinken. In dem Moment, wo er in die Läden kommt, ist in der Regel auch der Zeitpunkt zum Trinken gut.

Einige Weine muss man reifen lassen - die sind aber auch in der Regel noch nicht erhältlich. Weiße Weine eignen sich ohnehin kaum zum Lagern (von Ausnahmen abgesehen).

Ich kann auch verstehen, wenn ein wirklicher Weinkenner die Flasche früh kauft, wenn sie eigentlich noch nicht reif ist, und sie einlagert, bis es so weit ist (weil: dann bekäme er nichts mehr, zumindest nichts erschwingliches). Als Nicht-Weinkenner aber - und dabei bleibe ich - ist das Blödsinn.

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24.03.2012, 11:00 Uhr
 
Juliane Ne...

Für lange Lagerzeiten ist vor allem der Riesling bekannt. Wenn du einen trockenen oder halbtrockenen Riesling von der Mosel kaufst, kann der nach dreißig Jahren noch richtig lecker sein. Hochwertige Sorten werden mit der Zeit sogar noch besser. Mach eine Weinprobe bei einem Winzer. Zum Beispiel hier: http://weingut-stoelben.de/

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26.03.2012, 10:32 Uhr
 
Jeüger_ger2

Man kann prinzipiell jeden Wein lange lagern, aber die Umgebungstemperatur muss stimmen. Deshalb sind die guten Weinkeller alle unterirdisch, weil dort die Gefahr von zu großen Temperaturschwankungen nicht gegeben ist. Hat man keinen Keller, dann tut es ein nicht geheizter Vorratschrank auch.

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27.03.2012, 18:20 Uhr
 
Herr_Schrö...

So genau kann man das gar nicht sagen, denn der Wein "lebt" ja weiter. Es laufen biochemische Prozesse ab, die aber schwer so kurz zu beschreiben sind. Generell gilt wohl, dass Wein mit einem hohen Zuckergehalt eine lange Lebensdauer hat. Außerdem spielt der Säuregehalt nich eine große Rolle. Der Wein sollte min. 12% Alkoholgehalt haben. Nimm auf jeden Fall einen Qualitätswein.

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01.06.2012, 09:41 Uhr
 
VinaMundi

Ich kenne da eine Online Wein Fachhandlung die dir da vieleicht weiter helfen kann...

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01.06.2012, 09:44 Uhr
 
VinaMundi

Ganz vergessen dir den link mit zu schicken ^-^

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19.09.2012, 14:01 Uhr
 
FriedroAe

Wie schon erwähnt sind die Umstände der Lagerung wichtig, das Wichtigste wurde hier schon gesagt. Prinzipiell eignet sich Rotwein besser zur längeren Lagerung.

Wenn Du daran interessiert bist, lohnt es sich sicher, erst ein paar "alte" Weine zu testen, damit Du weißt, was auf Dich zukommt und die entsprechenden Weine "jung" kaufen kannst. Hier findest Du ein paar Klassiker, die in die Richtung gehen, die ich meine.

Gruß und viel Spaß beim Testen

Fried

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19.09.2012, 15:28 Uhr
 
netter_fahrer

Naja...natürlich kann man jede Flasche Wein lange lagern, aber ob der Wein dann nach dem Lagern noch schmeckt, ist doch die Frage. Es gibt Weine, z.B. den Beaujolais primeur, der wird zum Sofortverzehr gemacht und schmeckt schon nach einem Vierteljahr nur noch wie die Zunge zum Fenster rausgehängt. Die meisten deutschen Weine sind trinkfertig, wenn sie in den Handel kommen.

Genau genommen sind die wenigsten deutschen Weine lagerfähig, Bei den Roten eignen sich Burgundersorten, Syrah oder Cabernet, bei den Weißen säurebetonte Sorten und Spät- bzw. Auslesen. Mehr Tipps vom Fachmann hier.

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19.09.2012, 15:51 Uhr
 
bh_roth

☺☺@netter_fahrer: Was soll den der Link zum "Fachmann"? Der hat hier doch schon geantwortet!☺☺

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01.03.2014, 20:32 Uhr
 
Arlecchino

Erst mal, Weisswein ist grundsätzlich weniger haltbar als Rotwein!

Ausnahmen bestätigen die Regel. Mir ist vor ein paar Wochen eine 20 Jahre alte Flasche Imago von Leone de Castris aus dem Salento in meinem Keller die Hände gefallen und der war, oh Wunder!, noch sehr gut trinkbar. Nur der hatte auch schon vor 20 Jahren ordentlich "Stoff" und wäre für einen deutschen Weintrinker gelinde gesagt etwas "gewöhnungsbedürftig" sicher hatte der auch etwas Altersfirne angesetzt. Bei deutschen Weinen müsste anstelle von "Stoff" wohl ordentlich Säure vorhanden sein, solche Sorten, die Löcher in die Tischdecke ätzen, wenn man davon etwas vertropft ;-) Grundsätzlich gilt: je Pipi-dunkler (Entschuldigung) die Farbe, desto grösser die Chancen, dass der sich hält!

Fortsetzung für Rotwein folgt!

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01.03.2014, 20:35 Uhr
 
Arlecchino

Für Rotweine gilt vom Prinzip her das Selbe. Es gibt aber auch "elegantere" (sprich von der Farbe her dünnere Weine) die Alterungsresistent sind, die bleiben einfach wie sie sind, nur das macht keinen Sinn, die zu lagern. Dagegen findet man die lagerfähigen Rotweine unter den "dicken Tinten", bei denen fällt mit der Alterung die Farbe mit den Tanninen (Gerbsäuren) als Bodensatz aus. In der Jugend ziehen die einem das Hemd hinten rein vor lauter Säure. Von tief-dunkel kirschrot werden die dann langsam ziegelrot bis orange und gewinnen bei Chance, weil die Säure mehr und mehr verschwindet.

Fortsetzung folgt..

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01.03.2014, 20:40 Uhr
 
Arlecchino

Das trifft aber wahrscheinlich auf weniger als 1% aller Rotweine zu, selbst unter Sorten, die alterungsbeständig sein sollten, wie der italienische Brunello habe ich Enttäuschungen erlebt. Vom Brunello Weingut der Cinzano-Gruppe war ein Brunello nach 10 Jahren hinüber. Ein 25 Jahre alter Cabreo il Borgo Toscana war dagegen deutlich besser als ein 5 Jahre alter. Nur ob die heute noch so vinifiziert werden, dass das reproduzierbar ist, wissen die Götter. Selbst wenn man etwas Erfahrung hat, bleibt das immer noch ein Glücksspiel und Wein wird heute anders gemacht als vor 30 Jahren, wenn man eine Flasche offen stehen lässt, Essig wird da draus heute nicht mehr!

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01.03.2014, 20:52 Uhr
 
Musca

die Mehrheit der Winzer konzentriert sich heute auf junge Weine mit guter Qualität. Man könnte auch sagen mehr Masse als Klasse, aber wer ist schon bereit, 70-80 € für eine Flasche Brunello auszugeben? Da bin ich doch froh, für überschaubares Geld einen guten Wein in jedem Supermarkt zu finden.

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01.03.2014, 21:06 Uhr
 
Amos

Neulich Brunello di Montalcino bei Feinkost Albrecht für 12,90 gesehen. Hätte ich kaufen sollen?

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01.03.2014, 21:13 Uhr
 
Arlecchino

@ Musca

Einen "Château Mouton Rothschild 1er Cru Classé Pauillac AOC MAGNUM 2006" wie oben geraten zu kaufen ist kein Kunststück.

Ich habe vor 6 Wochen eine neue Flasche von einem mir bekannten Weingut entdeckt für rund 10,- CHF = 8,- € und ein Probeexemplar angekauft zum Probieren. Die Konsequenz der Probeflasche war, dass ich zwei 6er Kartons angekauft habe und im Keller verstaut. Das war gar nicht meine Absicht, als ich die Probeflasche gekauft habe, "so was" zu suchen, aber nach der Probeflasche und einmal schlafen war für mich klar, was ich machen werde, ein "Los" kaufen. Ansonsten sind die Flaschen längst wieder aus den Regalen verschwunden....

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01.03.2014, 21:17 Uhr
 
Musca

lieber Amos, warum nicht ? Bei Feinkost Albrecht oder Lidl, ich weiß es nicht mehr, hatten sie mal einen Montepulciano dÁbruzzo, die 2-Liter Bombe unter 5€, ich hätte darin baden können, selbst mein verwöhnter Vater, ein Sommelier, war begeistert.

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01.03.2014, 21:24 Uhr
 
Musca

@Arlecchino: genau darin sehe ich die Kunst, einfache, gute und ehrliche Weine für den Alltag zu entdecken. Mein Vater brachte in der Vergangenheit öfter mal Weine in Kanistern vom Vesuv mit, das diese den Transport überstanden war mir ein Rätsel, aber der Wein, ca. 2€ der Liter war der absolute Hammer.

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01.03.2014, 21:31 Uhr
 
Arlecchino

@ amos

Weiss ich nicht! Unter Brunello segelt inzwischen alles Mögliche und Unmögliche!

Bis in die 60er Jahre waren die beiden Hersteller Biondi-Santi (der Erfinder) und Barbi, wobei die Brunellos vom vor-vergangenen Jahrhundert noch trinkbar sein sollen, wie von den Umkorkungen (alle 25 Jahre muss der Korken getauscht werden) bei Biondi-Santi kolportiert wird.

Ich selber kann beschwören, dass in den 70er Jahren der Barbi-Brunello noch so schmeckte, wie die Toscana da aussieht, "irdern", nach Ton (wie wenn man an einem nassen, nicht glasierten Tonkrug schnüffelt). Das war einmal! Der Barbi-Brunello ist inzwischen genau so Main-Stream wie alles andere. Die älteste Flasche Biondi-Santi, die ich erinnere war Annata 1977, allerdings einige Jahre auf der Flasche gealtert und hatte diesen irdernen Geschmack nicht oder nicht mehr. Es kann aber auch sein, dass sich das genau so verliert wie der Vanille-Geschmack der Barrique-Weine. Ich weiss es nicht!

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01.03.2014, 21:56 Uhr
 
Arlecchino

@ Musca

Was amos Aldi-Brunello angeht, sicher wird der ganz gut schmecken (Aldi ist kein Ramsch-Laden in meinen Augen), nur wie ich dessen "Alterungsfähigkeiten" einschätze, dazu würde ich mich erst nach einem Probeglas äussern. Ansonsten hat Aldi verschiedene Brunellos im Angebot und hier in der Schweiz aktuell sogar einen Tignanello !

.

Bei Vesuv-Weinen (Lacrimae Christi) bin ich vorsichtig, die vitis-vinifera (Weinrebe) bringt die besten Resultate auf extrem schlechten Böden, die Tone der Toscana, die Kiesböden der Langhe und des Bordeaux, den Schiefern der Mosel, wo sonst nichts wächst. Die Kreideböden der Champagne sind zwar auch miserabel, die Weine aber noch miserabler und werden gepanscht bis zum geht-nicht-mehr zu "echtem" Champagner (superteuer). Die Weine aus dem Hinterland Neapels von Mastroberadino (am verlöschender Stern) oder Terredora etc. sind für meinen Geschmack besser.

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01.03.2014, 21:59 Uhr
 
ing793

wenn ich bei Aldi einen Brunello kaufe, dann interessiert mich die Alterungsfähigkeit wie ein Loch im Kopf, denn der wird nicht alt!

Ich weiß ja nicht, wie Ihr das seht, aber ich kaufe Wein zum trinken.

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01.03.2014, 22:01 Uhr
 
ing793

ok, Asche auf mein Haupt - man sollte die Frage besser lesen....

ich ziehe meine Antwort zurück.

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