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Andre Thomas

Ich verstehe nicht, warum der Benzinpreis in seinen Schwankungen nicht genau dem Ölpreis entspricht. Wieso ist das so? Ist daran die Benzinsteuer schuld? Mir reicht es schon, dass diese den Sprit so teuer macht.


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ANTWORTEN (7)
23.03.2011, 10:32 Uhr
 
netter_fahrer

Die ständigen Preisschwankungen der Kraftstoffe sind m.E. ein völlig absichtlich von den Mineralölkonzernen eingesetztes Instrument, um einerseits Tankstellen auszulasten, stark frequentierte Zeiten auszunutzen (Wochenenden, Reisezeiten....) und wahrscheinlich auch um nicht in den Verdacht von Preisabsprachen zu kommen ("wir doch nicht....!"). Die Benzinsteuer hat damit gar nichts zu tun, die ist festgelegt auf derzeit 67 Cent je Liter. Darauf kommt noch die MwSt, die für den Gesamtpreis gilt.

Hab mal das Forum hier dazu gefunden, klingt interessant.

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23.03.2011, 16:06 Uhr
 
spamonmass

Der Benzinpreis hat nur indirekt was mit dem Ölpreis zu tun.

Klar, benzin besthet zum Großteil aus Öl, nur was bringt einem Rohöl, wenn dies nicht in Raffenerien veredelt wird.

Das Probleme hatte u.a. der Iran, massig Öl, aber die können das Öl - auf Grund mangelnder Kapazitäten- nicht selbst verdelt, sondern müssen es relativ günstig ins Ausland liefern, um dann wiederum teuer Benzin aus dem Ausland zu beschaffen.

Aus einem Fass Öl werden auch Verschiedene Treibstoffsorten gewonnen, der Anteil ist relativ fix. Stell dir vor, wir kaufen plötzlich alle nur noch Diesel-KFz, und keiner will mehr Benziner haben, dann würde das wiederum eine Preissteigerung beim Diesel und eine Preissenkung beim Benzin nach sich führen, unabhängug vom Ölpreis.

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23.03.2011, 16:20 Uhr
 
starmax

Ja, das hat Einfluß. Wenn Steueranteile über 80% ausmachen, kann sich eine Rostoff-Preiserhöhung naturgemäß nur auf die restlichen 20% auswirken. Allerdings spielt der Währungskurs des Dollar eine größere Rolle, sowie die Nachfrage; zu Reisezeiten zum Beispiel -was aber durch die vielen Diesel-Pkw gemildert wird.

Öl wird mit Jahresverträgen gekauft - lediglich Zusatzmengen werden über den Spotmarkt in Rotterdam geordert. Aber als Vorwand für Erhöhungen dient der allemal, für Senkungewn aber nie.

Der Staat kassiert mit und schweigt...

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23.03.2011, 17:26 Uhr
 
broeselpud...

alles quatsch. sprit ist nach wie vor billig:

aus tankcheck.de:

Ein Liter Normalbenzin kostete 1960 31 Cent - 2009 kostete dieser bereits im Durchschnitt 1,28 €. Aufgrund des Lohnanstiegs musste man 1960 für 1 Liter Benzin 14 Minuten arbeiten, heute nur noch 5 Minuten. Das hat das Institut der Wirtschaft in Köln (IW) ausgerechnet.

jetzt kommt noch hinzu, daß die autos 7 liter brauchen und damals 15l. wo ist also das problem? soll nicht heißen, daß ich mich beim tanken nicht auch ärgere. aber es ist eben falsch, daß der sprit teuer wäre..

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24.03.2011, 14:16 Uhr
 
Frederik S...

Auch beim Benzin regelt ANgebot und Nachfrage den Preis. Bestes Beipiel dafür ist E10. Wenn Du nach Schuld fragst, dann ist es die Ökosteuer, mit der der Benzinpreis ebenfalls belastet ist. Außerdem wird auf die im Preis enthaltende Mineralölsteuer auch noch die Mehrwertsteuer aufgerechnet. Damit verdient der Staat beim Tanken kräftig mit. Es sind ca. 70% des Preises.

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24.03.2011, 18:17 Uhr
 
törtchen

Die Steuer hat da nichts mit zu tun. Die Schwankungen sind durch Spekulationen bedingt bzw. künstliche Verknappungen. Wenn er Sprit in den Raffinerien gehortet wird, können höhere Preise am Markt erzielt werden. Und mit dem eigentlichen Ölpreis hat das schon lange nichts mehr zu tun, es sei denn als Argumentationshilfe für die nächste Preiserhöhung.

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25.03.2011, 22:28 Uhr
 
finja1983

die steuer ist seit jahren konstant, kann also an den schwankungen nichts machen. tatsächlich sind das spekulationsauswüchse und geldmacherei. die raffinerien horten das zeug in ihren lagern oder eben nicht. und wenn ferien sind steigt die nachfrage, die regelt bekanntlich den preis.

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