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Udo Möller

Ich wollte fragen, ob ihr Erfahrungen mit Fonds-Vorsorge habt oder was könnt ihr mir raten?


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ANTWORTEN (7)
23.05.2010, 22:09 Uhr
 
ElfenFranke

Als ersten Ansprechpartner für Fonds-Vorsorge würde ich deine Hausbank empfehlen. Die kennen dich ja und die wissen, was da so auf deinem Konto passiert. Die werden dir sicher die richtigen Ratschläge geben können. Sie sehen ja auch, was du schon an Vorsorge hast.

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26.05.2010, 22:49 Uhr
 
fischersph...

Du kannst dich auch im Internet schlau machen, was es noch an Möglichkeiten für Fonds-Vorsorge gibt. Meistens haben Online-Banken oder auch andere Banken als die Hausbank bessere Konditionen oder können noch mehr rausholen aus deinem Geld. Die sind auch unabhängiger.

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09.09.2010, 13:36 Uhr
 
giselher

Sei mit so was extrem vorsichtig. Wenn Du wirklich vorsorgen willst - im Gegensatz zu zocken - dann investiere maximal 20% in einen Fonds bzw. eine fondsgebundene Lebensversicherung. Ich selbst habe mich vor 10 Jahren von einem Anlageberater zu einer fondsgebundenen Lebensversicherung überreden lassen, in den 10 Jahren insgesamt ca. 70.000 Euro einbezahlt, und der aktuelle Versicherungswert liegt um die 40.000 Euro. Da wäre die Matraze eine wesentlich sicherere Anlage gewesen.

Für mich kommen seitdem nur noch Anlageformen in Frage, bei denen mir vorher schon im Detail gesagt wird wieviel Geld zu welchem Zeitpunkt noch mindestens - einklagbar! - übrig ist. Oder eben Zockerei, wenn ich mir vorher schon sage dass es mir egal ist wenn das Geld weg ist.

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09.09.2010, 14:11 Uhr
 
starmax

Antwort eins ist leider sehr naiv: Auch Bankberater sind keine Mäzene, sondern leben letztlich von Provisionen; und da wird dann das hauseigene Produkt auf Anweisung von oben "in den Markt gedrückt", auch wenns grottenschlecht ist.

Sei Dir bitte erst einmal über das Anlageziel und den Anlagezeitraum klar - und dann kläre deine Risikobereitschaft.

Fonds sind von der Anlagestruktur extrem unterschiedlich angelegt, können nach Ländern, Branchen und Produkten diversifizieren. Und hier kommt die hohe Kunst ins Spiel, den besten Einstiegszeitpunkt zu erwischen. Kauf oder leih Dir Bücher über Fonds und Weltwirtschaftswissen, Konjunktur, Zukunftsprognosen. Zur Zeit kommen eigentlich nur sachwertgebundene Anlageformen in Frage (aber keine Immofonds mit Mietausfall), also keine mit Papiergeld-Versprechen. Und schau Dir Deinen Counterpart genauestens an, jede Garantie ist nur soviel wert, wie das Konto des Garanten hergibt...

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10.09.2010, 03:12 Uhr
 
starmax

Was einem bei "Geschlossenen Fonds" so blühen kann, ist aktuell hier nachzulesen: Die Nachschußpflicht kann das gesamte eingezahlte Kapital und bereits ausgezahlte Erträge umfassen: Privatinsolvenz droht!

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10.09.2010, 09:38 Uhr
 
tobix

Zum Einwand von giselher:

10 Jahre sind für eine fondsgebundene Altersvorsorge ein recht kurzer Zeitraum, unter 20 Jahre würde ich das garnicht anfangen.

Bei vielen fondsgebundenen Riesterrente-Produkten, die ja die eingezahlte Summe garantieren müssen, wird ab den letzten 5-10 JAhren vor Rentenbezug in sicherere (geringere Wertschwankung, aber halt auch renditeschwächer) Wertpapiere umgeschichtet. Man geht davon aus, dass man die ersten 20-30 Jahre von einer guten Aktienentwicklung profitiert und durch eine langsame Umschichtung am Ende vor kurzfristigen Krisen wie der letzten weitgehend verschont bleibt.

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10.09.2010, 10:28 Uhr
 
stern74

Ich finde die Bücher von Bodo Schäfer (Finanzielle Freiheit, K(l)eine Rente ) hilfreich

Guter Anlagemix ist wichtig, wie "Fußballstrategie"

Torwart - sehr sicher wie Tagesgeld

Verteidigung - sichere Anlagen

Mittelfeld - ausgewogen zwischen Chance und Risiko

Sturm - einen Teil (!) auch mit höherem Riskio und Chance auf hörere Rendite

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