



Es gibt nicht "Das Leichengift". Ein toter Mensch wird nicht automatisch giftig.
U.U. können aber bei der Verwesung von Fleisch Gifte entstehen. (Z.B. in Anwesenheit von Clostridium botulinum und Abwesenheit von Sauerstoff Botox.)




Bei warmen Temperaturen beginnt der Fäulnisprozess von totem Fleisch schneller, als bei Kälte. Außerdem wird der Leichnam schnell von Würmern befallen. Es entsteht ein Eiweißzerfallsprozess und die mikrobiologische Zersetzung beginnt durch Bildung vieler Bakterien. Es entstehen toxische Gase, die für den lebenden Menschen sehr gefährlich werden können.




@Kaiserschmarn: Das ist Schmarn! Wenn es so wäre, wäre ich schon mehrmals gestorben.
Ja, verfaulende Leichen stinken (obwohl ich verbrannte meistens schlimmer finde), weil sich Gase entwickeln. Soweit richtig.
Aber gefährlich sind sie nicht. Da halte ich die Pilzkulturen, die man oft in der gleichen Wohnung findet für schlimmer.




Bin zwar kein Mediziner, aber soweit ich weiß, tritt direkt nach dem Tod sowohl bei Mensch als auch bei Tier sofort ein Verwesungsprozess ein, bei der eine Eiweißzersetzung stattfindet, an der für einen gesunden Körper gefährliche Bakterien beteiligt sind. Die bei der Eiweißzersetzung anfallenden Eiweißzerfallprodukte sind hochgiftig.




Ich habe noch nicht kapiert, warum hier so oft Bullshit-Bingo-Antworten gegeben werden, die möglichst die selben Buzzwords verwenden, in diesem Fall "Eiweißzerfallsprozesse".
Keine dieser Antworten trägt irgendwie zur Beantwortung der Frage bei! Es wird jedes Mal die selbe Ahnungslosigkeit neu formuliert.
Und auch hier wieder: "Es gibt kein Leichengift."




wenn ein toter organismus fault, entsteht ein scheußlicher verwesungsgeruch. der kommt von ziemlich ungiftigen ammoniakderivaten, durch die mikrobielle zersetzung von lysin und das faulen des entahltenen eiweißes. leicht toxisch sind entstehende schwefelverbindungen, die aber nur in kleinen mengen vorkommen. gefährlich sind höchstens die bakterien und keime an leichen.