



Das bedeutet, dass die Waren aus dem betreffenden Land billiger werden (weil dessen Währung nichts wert ist). Deshalb betreiben China, die USA und die EU auch schon seit längerem einen Wettlauf ihre jeweiligen Währungen abzuwerten um den Export zu steigern.




@TKKG: Nicht so ganz....
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Wikipedia: "Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus.[1] Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geldmenge zu „Gütermenge“ – pro Gütereinheit existieren nun mehr Geldeinheiten. Als Folge muss für die Güter nun mehr Geld gezahlt werden, das heißt sie werden teurer. Daher versteht man unter Inflation allgemein auch eine Geldentwertung."




Zuerst einmal bedeutet es Vermehrung der Geldmenge, was sich später in steigenden Preisen zeigt: Importe, z.B. Energie, werden nämlich (erst langsam, dann immer schneller) teurer. Dem Staat ist hohe Inflation- insgeheim, trotz anderer Lippenbekenntnisse! - recht, weil er sich so bequem (und relativ unauffällig) entschulden kann und die Politiker ihre Macht erhalten können - wobei aber die Sparguthaben der Bürger sinken. Dann setzt die Flucht in die Sachwerte ein: Edelmetalle und bezahlte Immobilien (auch manche Aktien) sind gut, um den unausweichlich folgenden Crash/die Währungsreforn zu überstehen. Da das Ausland nicht gern in solche Staaten investiert, sind höhere Zinsen fällig, die aber wiederum das Wirtschaftswachstum abwürgen.




@Highspeed: Aber die werden doch mit Devisen bezahlt, die relativ gesehen steigen?
Für die Einheimischen wird alles teurer, nicht für Ausländer.
Oder hab ich da was falsch verstanden?




@TKKG: Ne, das ist schon richtig, ist aber nicht die Inflation selbst, sondern eine Wirkung der Inflation.




Dasselbe, was es für den Verbraucher bedeutet, denke ich mal. Das sind höhere Preise für Lebensmittel, Waren und Dienstleistungen. Also wird für die freie Wirtschaft der Einkauf zum Problem. Andererseits dürften die Kreditzinsen vergleichsweise niedrig sein.




Unterm Strich heißt das, dass Du Dir für einen Euro in Zukunft weniger kaufen kannst. Die Kaufkraft einer D-Mark entsprach 1948 zum Beispiel 100 Prozent, 1998 aber nur nur 27 Prozent. Du musstest für die gleichen Waren also fast viermal soviel bezahlen. Steigen die Einkommen nicht analog an, können sich die Menschen weniger leisten, wodurch Unternehmen weniger verkaufen.