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hhaas98

Inwieweit wird ein psychologischer Berater von der Kasse bezahlt?


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ANTWORTEN (6)
15.01.2012, 21:00 Uhr
 
bifu70

Er oder sie muss Psychotherapeut in den Fachrichtungen Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TFP) oder Verhaltenstherapie (VT) sein und einen so genannten Kassensitz inne haben, um mit den Kassen abrechnen zu können. Ihr führt in den ersten Sitzungen Gespräche, die ihn oder sie dazu befähigen, deine Situation zu beurteilen und einen Antrag auf Kostenübernahme deiner Behandlung durch die Kasse zu stellen. Dann kann die Therapie losgehen.

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15.01.2012, 21:03 Uhr
 
jonason

Man bekommt auf jedem Fall 3 oder 5 Sitzungen bezahlt. Der psychologiche Berater muß allerdings von der Krankenkasse zugelassen sein, also vorher bitte informieren.

Der Psychologe schreibt anschließend einen Bericht an die Krankenkasse und die entscheidet über die weitere Vorgehensweise. Die Krankenkassen sind allerings teilweise recht langsam und zugelassene Psychologen oft ausgebucht, es kann also eine Zeit dauern bis die eigentliche Therapie beginnt, vorausgesetzt sie wird genehmigt.

Ich habe mir vor einigen Jahren aufgrund der Dringlichkeit der Situation sechs Sitzungen anstelle von Urlaub gegönnt. Das hat vor 8 Jahren insgesamt 180 € gekostet und hat sich gelohnt. Parallel gab es begleitend infos aus dem Netz.

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16.01.2012, 22:22 Uhr
 
dribblll

Die Bezeichnung "Psychologischer Berater" ist kein geschützter Berufstitel. Psychologische Berater brauchen weder ein Hochschulstudium im Fach Psychologie noch eine Zulassung als Psychotherapeut. Oft haben sie zumindest eine Fortbildung zum psychologischen Berater absolviert. Sie unterstützen Menschen bei der Bewältigung privater aber auch beruflicher Probleme.

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21.01.2012, 16:08 Uhr
 
Franky Fisch

Der psychologische Berater kümmert sich in der Regel auch um Betroffene mit Problemen am Arbeitsplatz. Es gibt Berater, die sich ausschließlich auf die Problem-Beratung und die Krisenhilfe rund um das Arbeitsleben spezialisiert haben und auch spezielle Arbeitsplatzkonflikt- und Mobbing-Beratung anbieten.

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21.01.2012, 16:41 Uhr
 
bifu70

Ich übersetze mal die Antworten meiner beiden Vorredner in Bezug auf deine Ursprungsfrage: Sofern es sich um einen psychologischen Berater in dem von ihnen beschriebenen Sinne handelt und du nicht einfach laienhaft den Begriff für jedwede Form von psychologischer Hilfe verwendet hast, bedeutet das, dass die Kasse nichts zahlt. Ihr finanzielles Engagement ist an die von mir erwähnten Bedingungen geknüpft.

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28.01.2012, 15:15 Uhr
 
moritzMann37

Mit Problemen in einer Partnerschaft oder Ehe werden psychologische Berater oft konfrontiert. Es gibt Berater, die auf Probleme in Partnerschaften spezialisiert sind. Sie versuchen, Beziehungsprobleme mit den Betroffenen aufzuarbeiten und Lösungsansätze zu finden, die für beide Seiten zufriedenstellend sind.

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