elfigy

Ist diese Regelung bei Führerscheinen sinnvoll ?

Aussiedler aus den GUS Staaten dürfen hier 6 Monate mit ihrem mitgebrachten Führerschein fahren. Danach erlischt die Fahrerlaubnis und sie müssen die deutsche theoretische und praktische Fahrprüfung ablegen. Das ist doch Blödsinn: Entweder mit dem GUS- FS kann man hier nicht sicher fahren, dann dürften sie es doch auch hier nicht diese 6 Monate . Oder sie können es. Weshalb müssen sie dann hier nochmal eine Fahrprüfung machen?


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (8)
05.02.2013, 10:22 Uhr
 
Skorti

Für die 6 Monate gilt der Führerschein sicherlich, wie er auch bei einem Touristen von Nauru gelten würde. Erst danach geht man wohl von einem dauerhaften Aufenthalt auf, der eine deutsche Fahrerlaubnis benötigt.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
05.02.2013, 10:27 Uhr
 
bh_roth

Erschließt sich mir im Moment auch nicht. Wenn von denen eine Gefahr ausgehen sollte, muss im Rahmen der Gefahrenabwehr das Fahren in D sofort verboten werden. Und wenn sie dann 6 Monate in D gefahren sind, sollten auch dem dümmsten Ukrainer die unterschiedlichen Regelungen bekannt sein. Sowas nenne ich "Europäisierung abgeschlossen".

Darüber hinaus ist es mir ein Rätsel, wie man die 6 Monate feststellen will. Im Zweifel ist der Fahrer ja gerade eben angekommen, oder war zwischenzeitlich zurück in der Heimat, und jetzt wieder hier, woraufhin die 6 Monate wieder anfangen zu laufen.

Das erinnert mich an die 3-Monats-Regelungen bei einem Visum. Ich springe schnell raus aus dem Land, und geh wieder rein.

Also ist die Antwort für mich: Nein, sie ist nicht sinnvoll.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
05.02.2013, 10:36 Uhr
 
ing793

Ja, die Regelung ist sinnvoll.

Früher gab es sie nicht, da konnte man seinen russischen Führerschein einfach in einen deutschen umschreiben lassen.

Die Unfallzahlen waren erschreckend, GUS-Aussiedler hatten Schwierigkeiten, eine KFZ-Versicherung zu bekommen. Schließlich hat man festgestellt, dass viele der "Führerscheininhaber" ein Auto kaum von innen gesehen hatten, geschweige denn auf dem Fahrersitz.

Seither müssen diese Leute die Prüfung neu ablegen, aber ohne Pflichtstunden (weder Theorie noch Praxis).

Wirksam kann so etwas aber erst nach sechs Monaten werden, denn bis dahin gilt eine generelle Anerkenntnis ausländischer Führerscheine in D (wie oben schon richtig vermutet)

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
05.02.2013, 10:49 Uhr
 
ing793

@bh_roth: wir sprechen von Aussiedlern, die dauerhaft nach D kommen. Da beginnt keine sechs-Monatsfrist von neuem. Und anhand von Personalausweis und deutscher Fahrzeugzulassung lassen sich die sechs Monate recht genau eingrenzen.

Und genauso, wie Du erwartest, bei Deinem nächsten USA-Urlaub dort einen Mietwagen fahren zu dürfen, dürfen Ausländer eben hier eine Zeit lang fahren.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
05.02.2013, 10:55 Uhr
 
bh_roth

@ing793: Sorry! Mein Fehler. Aussiedler habe ich übersehen oder überlesen. Das ergibt natürlich ein ganz anderes Problemfeld.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
05.02.2013, 15:06 Uhr
 
Meyerhuber

@elfigy, was ist denn mit Rumämen, Polen oder Moränen? Keine GUS Aussiedler! Ist es denn sinnvoll, daß Du als USA- Urlauber mit Deiner dt. Fahrerlaubnis dort fahren darfst? Auch nur eine Meile? Ich glaube Du wolltest nur irgendwas schreiben um an erster Stelle der 'Community user' zu bleiben.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
05.02.2013, 15:32 Uhr
 
elfigy

@ Meyerhuber Du kannst natürlich über die Gründe weshalb ich hier etwas poste denken was du möchtest. Ich erkläre dir auch gerne die Frage, wenn du damit Schwierigkeiten hast. Ich schrieb GUS Staaten, weil es zur Zeit nur bei Aussiedlern von dort so gehandhabt wird. Die Leute aus Polen u.a. können ihren FS einfach umschreiben lassen. Aber, wie bh_roth oben schrieb, nach sechs Monaten müssten doch alle unsere Verkehrsregeln kennen. Ich sehe auch ein, daß es diese 6MonatsRegel für alle gibt und man schwerlich für die Russen generell ein Fahrverbot verhängen kann, trotz der Unfälle von denen ing. oben schrieb. Meine Frage zielte dahin: Aus welchem Grund müssen sie dann noch die deutsche FS Prüfung nachmachen? Die haben 6 Monate geübt. Ich halte das für Behördenwillkür.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
05.02.2013, 21:06 Uhr
 
Skorti

Du gehst davon aus, dass sie 6 Monate Erfahrung haben? Warum? Sie können auch nur 6 Monate hier gewohnt haben, ohne schon ein Auto besessen zu haben. Vielleicht ist auch nur ein Familienmitglied immer gefahren und 4 lassen ihren Führerschein umschreiben. Ne, ne, einen Führerschein machen zu müssen ist schon sinnvoll.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.