Faszinosum Deutsche Sprache...




Ununbedingt. Keiner wird Dir nicht zustimmen, dass es in der Deutschen Sprache keine unaußergewöhnliche Wortkonstrukte gibt, die man z. B. als unfähiger Politiker nicht ungenutzt lassen sollte, um sich nicht überflüssig erscheinen zu lassen.




Es gibt leider keine unumgänglichen Wörter. Als Beispiel nenne ich mal das unsägliche „nichtsdestotrotz“, das im Zuge der Comedy-Welle Anfang der siebziger Jahre als Verballhornung der Wörter „trotzdem“ und „nichtsdestoweniger“ entstanden ist, inzwischen den Weg in den Duden gefunden hat und sogar in den Zeitungen oft wiederzufinden ist. Es gibt Verwandte: In Hessen sagt man gerne „achtpassen“, da erkenne ich die Wörter „acht geben“ und „aufpassen“. Als kreativer Mensch bereichere ich gerne die deutsche Sprache um das Wort „losfangen“, kommt sinngemäß von „loslegen“ und „anfangen“.




Da kann ich nur ununbedingt beistimmen oder zupflichten! Man findet solche Beispiele zu Hauf oder zur Genüge auch in Zeitungsartikeln.




"Unumständlich" hat für mich einfach(☺) die Bedeutung
"einfach",und dieser Begriff ist tatsächlich unumgänglich!




Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Jede Sprache lebt und entwickelt sich weiter. Ob solche Wortschöpfungen in den allgemeinen Sprachschatz übergehen oder wieder verschwinden, ist letzten Endes eine Frage der Evolution.
Abgesehen davon gibt es noch George Orwells Idee des "neusprech" aus seinem Roman "1984": wenn ich ein Wort habe, brauche ich kein anderes Wort für sein Gegenteil; die Vorsilbe "un-" reicht: So wird aus gut -> ungut anstelle von "schlecht" , und entsprechend entsteht umständlich ->unumständlich.
Nicht schön, aber logisch...