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Ist es moralisch vertretbar, bei einer Insolvenz-Versteigerung mitzubieten?

Wie funktionieren Insolvenzen? Wenn man bei der Versteigerung mitbietet, hilft man dann dem, der insolvent ist, oder profitiert man von seiner Notlage?


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ANTWORTEN (12)
08.09.2010, 02:22 Uhr
 
d2i7r8k

Wie soll der Insolvente je seine Schulden zurückbezahlen, wenn keiner wegen Skrupeln bei der Versteigerung etwas kauft?

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08.09.2010, 07:01 Uhr
 
Highspeed

Moralisch vertretbar ist es, wenn Du dem Insolventen seine Schulden einfach so bezahlst, oder?

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08.09.2010, 07:11 Uhr
 
starmax

Ist es moralisch vertretbar,

-Geld zu "verleihen"

-Zinsen zu nehmen

- das Geldansammeln denen zu erleichtern, die sowieso schon genug haben?

Ich sage nein. Keine Zinsen mehr, kein Kredit.

Dafür Beteiligungen (auch über Fonds gestreut) mit Ertrag, bei vollem Verlustrisiko, aber alles dauerhaft steuerfrei!

Und eine Quellensteuer (als einzige Steuer!) ´auf Bargeld und Kontengelder, 25% jährlich.

Und schon würde zum Wohle aller Bürger incestiert (steuerfrei), was das Zeug hält.

Und Deine obige Frage hätte sich dann auch erledigt: Die Besitzer würden eine interne Lösung finden.

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09.09.2010, 09:00 Uhr
 
Meikel38

Nun ja, letztendlich hilft man den Gläubigern des Insolventen dabei, noch ein wenig Geld zu bekommen, das ihnen auch zusteht und auf das sie oft schon recht lange warten. Für denjenigen, der insolvent ist, wird es wohl kaum einen Unterschied machen, es sei denn, es kommt mehr raus, als er Schulden hat, was aber eher selten der Fall ist.

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10.09.2010, 23:57 Uhr
 
Justus Werner

Naja also ich würde einfach mal ganz platt sagen, jeder muss sehen, wo er bleibt. Aber wenn es dich beruhigt, mit dem Erlös hilfst du dem Schuldner zumindest insofern, dass das eingenommene Geld an die Gläubiger gezahlt wird, um wenigstens einen Teil der Forderungen zu begleichen.

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11.09.2010, 00:17 Uhr
 
Heraklit1970

@ starmax: irgendwie hat Ihre Forderung einen (bzw ein paar) Haken. Wenn Sie z.B. fordern, dass keine Zinsen mehr gezahlt werden sollen, woher kommen dann die zu versteuernden Erträge aus verliehenem Kapital?

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11.09.2010, 00:30 Uhr
 
starmax

Kein verliehenes Kapital (Kredit) mehr; nur noch ertrag- (oder verlust.)bringende Beteiligungen, die Erträge sind bei Wiederanlage ebenfalls steuerfrei. Steuern kommen aus Verbrauchssteuern, Lenkungssteuern, Quellensteuer aus Bargeld und Giralgeld. Weil damit der ca 33-36%ige Kapitalbeschaffungskostenanteil auf Waren und Dienstleistungen aus unserem Leben verschwindet und so die Geldmenge nicht mehr aufgebläht werden kann, wird in- und ausländisches Kapital hier dringend nach Investitionsmöglichkeiten suchen.

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11.09.2010, 00:45 Uhr
 
Heraklit1970

Wenn ich mich an einer Firma Beteilige, gebe ich dieser Firma einen Kredit. Wenn ich einen Ertrag daraus erhalte ist dies eine Verzinsung. Sollte ich keine Zinsen auf meine Kapitaleinlage erhalten, brauche ich mich auch nicht an dieser Firma beteiligen.

Ihre Antwort entbehrt jeglicher volkswirtschaftlicher Grundlage.

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11.09.2010, 05:10 Uhr
 
starmax

Sie sind erkennbar Schmalspurdenker und können obendrein nicht mal zwischen Kredit und Beteiligung unterscheiden. Mit Ihrem volks- bzw, betriebswirtschaftlichen Wissen kann es also nicht so weit her sein. Solche Menschen braucht man nicht zur Krisenbewältigung, die nur am Status Quo festhalten und in ausgelatschten Pfaden denken. Das muß ich Ihnen ernsthaft vorhalten. Versuchen sie doch mal, das positive,Neue zu sehen statt hier Kritik per se abzuspulen. Noch ein Tipp: Zinsen sind nicht von Gott vorgegeben; sie waren über Jahrtausende kirchlich verboten!

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11.09.2010, 16:53 Uhr
 
KöhlerKoh290

Wer den Zuschlag bekommt profitiert von dem "Schnäppchen". Diese Firmen werden ja nicht freiwillig von den Unternehmern veräußert, sondern es geschieht aus einer Notlage heraus. Moralisch gesehen, hast du sicherlich Recht, dass es nicht leicht zu vertreten ist, allerdings in gewisser Hinsicht hilfst du ja schon mit dem gezahlten Geld.

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14.09.2010, 19:52 Uhr
 
Heraklit1970

@ starmax: Sorry, aber meine betriebswirtschaftliche und steuerberatende Qualifikation lass ich mir von Ihnen nicht in Abrede stellen.

Dass Sie bei Ihren Antworten gerne ausgetretene Pfade verlassen in allen Ehren. Aber es gibt nun einmal genaue Begriffsdefinitionen, die sollte man beherrschen.

Und was hat Religion mit Betriebswirtschaft zu tun?

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28.11.2012, 20:06 Uhr
 
Okidokay

Ja, denn moralisch vertretbar ist erst einmal so gut wie alles. Das kommt immer ganz auf die moralischen Werte an die du zu Grunde legst. Da diese von Mensch zu Mensch variieren kann diese Frage außer dir keiner beantworten. Die Ethik unterteilt sich in viele Schulen und man müsste die Theorien jeder einzelnen durchspielen um deine Frage ordentlich zu beantworten. Aber um es einfach zu halten gibt es ja noch die goldene Regel: "Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu." Um es also mit dieser einfachen moralischen Regel zu beantworten: Wolltest du denn das man im Falle deiner Insolvenz/ der Insolvenz der Firma für die du arbeitest, dass man den Kram kauft? Dieser Regel zur Folge ist allerdings auch ein Mord damit zu rechtfertigen, dass der Mörder sagt er würde unter den gleichen Umständen seine eigene Ermordung gutheißen.

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