



Tango Argentino lässt sich leicht lernen, ist spielerisch und nicht auf feste Bewegungsabläufe festgelegt




Kommt drauf an, wie beweglich Du in der Hüfte bist. Die hat nämlich beim Salsa am meisten zu tun, während Du beim Tango Deinen Körper mehr mit kleinen Schritten hin- und herwiegst.
Und - nicht zu unterschätzen- es kommt sehr darauf an, ob Du die Musik auch fühlen kannst. Nur wenn Du die Musik auch magst, spontan das Gefühl hast, dass sie Dich mitnimmst, nur dann kannst Du sie auch vertanzen.
In diesem Sinne steht Salsa dann für Lebensfreude, Tango argentino für ein gewisses Maß an Schwere und Melancholie.




Das ist, als ob Du den Tango mit einer Samba vergleichst, die haben völlig unterschiedliche Temperamente. Beim Tango spielt zunächst eine Rolle, welche Stilrichtung du lernen möchtest. Mein Favorit ist definitiv der argentinische Tango. Man braucht zwar eine Weile, bis man die Drehungen und Schrittelemente beherrscht, aber es lohnt sich: Kein Tanz ist so sinnlich.




Beide Tänze kann man als Anfänger lernen. Tango ist im Vergleich zu Salsa fast etwas steif. Vor allem der Oberkörper bleibt ständig unter Spannung. Das ist bei Salsa nicht der Fall. Die Grundschritte sind bei beiden Tänzen einfach. Den Rest bringt die Übung.




Für Tango benötigst du meiner Meinung nach weder Talent, noch bringt dich Ehrgeiz weiter. Man kann ihn auch nicht mit Salsa verglichen. Du mußt diesen Tanz leben und lieben. Ohne eine gewisse Leidenschaft wirst du keine Freude daran finden. Wenn es dir also zusagt, dann mach es und du wirst sehen, es ist kinderleicht!