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Musca

Jagd vs. Tierschutz

Wenn schon Kastration als Quälerei angesehen wird, wie sieht es dann bei der Wildjagd aus?Für mich ist es Tierschutz, durch Übersiedlung erforderliche Eingreifmaßnahme.Meine Freundin hat Probleme damit, ein "süßes Reh" oder eine zarte Wildsau zu verspeisen, ich eher mit dem anonymen Schnitzel aus dem Supermarkt.


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ANTWORTEN (7)
03.04.2013, 20:48 Uhr
 
konfusius

Grau, grau ist alle Theorie. Die Eingreifmaßnahme der legalen Jäger ist moralisch vertretbar, wenn Blattschuss. Freundin einfach zur Jagd einladen lassen und anschließend Schlachthof besuchen.

Mahlzeit.

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03.04.2013, 20:51 Uhr
 
bh_roth

Ich könnte aus dem Nähkästchen plaudern, was die Gesinnung vieler Jäger angeht. Manchen ist es wichtiger, ihre 40.000 Euro teure Bockdoppelflinte auszuführen, und mit dem Lexus RX 350 zum Ansitz zu fahren. Vor dieser Klientel habe ich genügend kennengelernt. Ich war von Frankonia-Jagd 2 Jahre lang beauftragt, diesen Schnöseln im Jungjägerlehrgang Waffen- und Schießtechnik näherzubringen.

Von denen spreche ich nicht, sondern von denen, die mit einen verdreckten Lada Niva oder Suzuki Samurai rausfahren, bei jedem Wetter, egal, was auf der Uhr steht, und dafür sorgen, dass starke, gesunde Populationen heranwachsen, und andere Populationen begrenzt werden, weil sie aus Mangel an natürlichen Feinden überhand nehmen und zu Schädlingen werden.

Das ist Hege und Pflege und Natur- und Tierschutz. Und danach wird natürlich auch das Wildbret der Verwertung zugeführt, da sollte es keine Berührungsängste und Animositäten geben.

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03.04.2013, 20:56 Uhr
 
ing793

das kommt darauf an...

wenn ich Tiere aussetze, um nach Ende der Schonzeit was zum Schießen zu haben, dann habe ich da meine Probleme mit.

Ansonsten sehe ich das ähnlich wie die Vorredner - mangels Wolf und Bär muss der Mensch regulieren. Und wenn der, der es tut, es schafft, dass ihm das keine Freude bereitet (also das Töten), dann ist es ok.

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03.04.2013, 21:08 Uhr
 
bh_roth

@ing: "triggerhappy" sind nur die, die der ersten von mir genannten Klientel angehören. Ich habe Jäger mit Tränen in den Augen gesehen, wenn sie ein angefahrenes Tier nach langer Nachsuche endlich erlösen konnten. Diese Art Jäger hat keinen Spaß am Töten. Spaß am Töten haben die Horden von Wildtötern im Lodenmantel, die in manchen Billigländern zur Jagdzeit scharenweise einfallen, in den Hotels randalieren und sich besaufen, in der Frühe von den einheimischen Jagdbegleitern zum Ansitz gebracht werden wo die Jagdbegleiter nur eine einzige Aufgabe haben: Aufzupassen, dass diese Volldeppen sich nicht selbst umnieten. Und dafür bekommen sie nicht mehr als ein Handgeld.

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03.04.2013, 21:30 Uhr
 
Musca

Danke für eure Antworten. Das es unter den Jägern auch "Hobbyschützen " gibt , ist traurig, aber wohl wahr.Aber ich werde nie vergessen, als 14-jähriger bei der Nachsuche, wie bh-roth bereits sagte.Und alles kein Vergleich zur Massentierhaltung.

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03.04.2013, 22:27 Uhr
 
Rockfan

Musca gräm'Dich nicht! Ich ,als totaler Katzenfan, plädiere natürlich für die Kastration bzw.Sterilisation,vor allem um das Elend der freilaufenden,wilden Katzen einzudämmen! Jeder Tierarzt und Tierschützer empfiehlt die Kastration und wer anders denkt,hat keine Ahnung von den Zuständen in Tierheimen,auf den Dörfern und in Großstädten:

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03.04.2013, 22:44 Uhr
 
Musca

@Rockfan: ich gräme mich nicht, ich mache mir nur Gedanken, aber das hält mich nicht vom Leben ab:)

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