. .
Noch Fragen? - Die Wissenscommunity
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
 
StechusKaktus

Kann Hugo Chavez der westlichen Welt als Vorbild dienen?

In Venezuela wird der Neoliberalismus bekämpft: "Spurt" ein Unternehmen nicht oder versucht es, seine Kunden zu betrügen -ZACK - wird es enteignet und unter staatliche Kontrolle gestellt. Zuletzt traf es den größten Stahlkonzern des Landes. So ähnlich stellen sich unterschiedliche Gruppierungen in Deutschland auch die Neuorganisation der Wirtschaft vor. Kann dies die Gesellschaft insgesamt gerechter machen?


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (5)
01.11.2010, 12:29 Uhr
 
sokomo

Die Verstaatlichung wichtiger strategisch wichtige Rohstoffquellen oder Schlüsselindustrien in Venezuela dient dazu die politische Macht von Hugo Chavez abzusichern. Dies kann in Deutschland nicht passieren, weil Deutschland per Grundgesetz ein rechstaatlicher (!!!), demokratischer Staat ist.

Die Geschichte hat gezeigt, dass die herrschende Klasse eines Staates verstaatlichte Unternehmen zur eigenen Bereicherung geplündert haben. Alle Unternehmen standen kurze Zeit nach der Verstaatlichung wirtschaftlich viel schlechter da als vorher.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
01.11.2010, 15:08 Uhr
 
sininen

Viele Leute erliegen dem Irrglauben, dass, wenn einer mal was sagt, was man selber richtig findet, der dann auch in anderen Dingen unterstützenswert ist. Ich will gar nicht abstreiten, dass der Mann zu Recht manches kritisiert. Aber es ist auch offensichtlich, dass er andererseits das Ziel verfolgt, primär seinen eigenen Vorteil zu sichern. Rechtstaatlichkeit ist jedenfalls nicht sein oberstes Interesse. Und ja, ich fand es auch lustig, als er nach den Amis das Podium betrat und die "Teufelsnummer" abzog. Dennoch finde ich ihn politisch sehr zweifelhaft. Es ist ein bisschen so wie mit der Linkspartei (die Linke), vieles was dort gesagt wird klingt sehr gut. Die Zusammensetzung der Genossen ist aber alles andere als vertrauenseinflössend.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
02.11.2010, 17:02 Uhr
 
KHDecker

Teil 1

Der Mann ist ein Chaot und im Grunde ein Sicherheitsrisiko für Südamerika. Trotz glänzender Voraussetzungen (Ölvorkommen) richtet er Venezuela durch Förderung seiner Anhänger, völlig unqualifizierten Enteignungsaktionen, Unterdrückung der Meinungsfreigeit und Missachtung anderer Rechtsgütern zugrunde.

Chavez ist ein kleiner Fidel Castro.

Die Kommunisten sind mit ihrem Projekt, durch Enteignung ein gerechteres System zu schaffen, grandios gescheidert. Diese Heilsbringer vergessen eines: Der Mensch ist kein Roboter, der immer nach einem bestimmten Programm abläuft. Der Mensch besteht aus positiven und negativen Seiten. Die Aufgabe eines Staates ist, die negativen Seiten so in ihre Schranken zu weisen, dass ein Leben in der Gemeinschaft möglich ist.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
02.11.2010, 17:03 Uhr
 
KHDecker

Teil 2

Die andere Frage ist: Was ist Gerechtigkeit? Es ist einfach über Gerechtigkeit zu reden, wenn man leistungsfähig und gesund ist. Was soll aber dann mit den Alten, Schwachen und Kranken geschehen? Wenn wir die "Gerechtigkeit" der Natur anwenden, müsste man diesen Personenkreis weitgehend sich selbst überlassen. Es ist also noch ein weiteres Element notwendig: Die Kirchen nennen das Barmherzigkeit, wir nennen es eine soziale Gesellschaft, jedoch keine gleichmacherische sozialistische Gesellschaft.

im Teil 1 muss es natürlich "gescheitert" heißen!

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
20.12.2011, 16:05 Uhr
 
perfectionist

Klar warum nicht!

Drei Millionen Hektar Land sind an die Bauern verteilt worden. Millionen Erwachsene und Kinder sind alphabitisiert worden. Tausende Krankenstationen sind in den Wohnbezirken errichtet worden. –zig Tausende mittellose Personen mit Augenkrankheiten sind gratis operiert worden. Die Grundnahrungsmittel werden subventioniert und den Ärmsten um 42% billiger angeboten als auf dem Markt. Die Wochenarbeitszeit ist von 44 auf 36 Stunden gesenkt worden, während der Mindestlohn auf 204 Euro im Monat angehoben worden ist – der höchste Lateinamerikas nach Costa Rica.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
?
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.
Noch Fragen? - auf einen Blick