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starmax

Kann man ein 20cm-Rohr mit einer 2000m langen Bohrung im Gestein genau treffen?

Genau das hat BP im Golf von Mexico ca. 500m unter dem Meeresgrund angeblich vor: ."Entlastungsbohrung" heißt das so schön -obwohl die meisten Bohrunge ja "wilde" Bohrungen sind, die Richtung also langsam aber sicher auswandert. Die sind also nicht schön senkrecht, wie im Plan gemalt sondern durch Bohrkopf-Ablenkung gekrümmt


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ANTWORTEN (5)
09.06.2010, 10:41 Uhr
 
wagner-lae...

Ich stelle mir das wirklich sehr schwierig vor, es hängt vielleicht auch vom Bohrdurchmesser ab, der für diese "Entlastungsbohrung" genommen wird.

Aber irgendwie muss auch so etwas ja gemessen werden können, sonst hätten ja auch viele Tunnelbauten in den Bergen nicht funktioniert, oder?

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09.06.2010, 10:55 Uhr
 
starmax

@wagner-lae

Ist kein guter Vergleich; einmal ist schon das Loch bis zu 100x größer, zweitens kann man hier Laser-Nivelliergeräte einsetzen und GPS- Navi durch die Entlüftungsbohrungen(schönes Gegenbeispiel aber hier:antikerTunnel auf Samos )

Ich glaube, man kann es nicht und wird eine A-Bombe unterirdisch in der Nähe zünden...

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09.06.2010, 12:20 Uhr
 
wagner-lae...

GPS-Ortung in Tunnels? Das stelle ich mir auch durch Lüftungsbohrungen sehr schwierig vor, da glaube ich eher das mit den Nivelliergeräten.

Aber unter Wasser gibt es doch Sonare, vielleicht klappt denn so etwas?

Ansonsten hoffe ich natürlich nicht, dass Du mit Deiner letzten Befürchtung recht hast.

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09.06.2010, 15:10 Uhr
 
netter_fahrer

Ich denke, bei der Entlastungsbohrung muss vielmehr die Ölblase "getroffen" werden, um durch ein zweites Rohr den Druck darin senken zu können. So soll der Austritt aus dem defekten Rohr gestoppt werden.

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10.06.2010, 08:15 Uhr
 
Aduasen

Wollen die tatsächlich das Rohr treffen?

Ich hatte angenommen, sie versuchen das Öllager an einer zweiten Stelle anzubohren um so den Druck rauszunehmen.

Theoretisch sollte aber auch ersteres kein Problem sein, sofern man in der Lage ist, den Bohrer vernünftig zu steuern.

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