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Fred Schne...

Kann man einen Abfallzerkleinerer direkt in die Spüle einbauen um Essensreste von Tellern zuzerkleinern?


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ANTWORTEN (12)
07.09.2011, 08:51 Uhr
 
Alex64

Technisch? Ja.

Rein rechtlich gesehen musst Du in der Abwasserverordnung deiner Gemeinde nachsehen - manche verbieten das nämlich ....

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07.09.2011, 08:52 Uhr
 
sininen

Bitte seien Sie sich bewusst, dass zerkleinerte Essensreste im Abwasser Ratten anlocken. In Hamburg besteht bereits das Problem, dass die Viecher wieder vermehrt in die Häuser eindringen, weil sie dort Essbares vermuten (angelockt durch Essensreste aus Toiletten und anderen Abwasserbecken). Da die Stadt an der Schädlingsbekämpfung im öffentlichen Abwassersystem spart, vermehrt sich auch die eingewanderte (aus USA), neue Rattenart munter weiter. Kammerjäger ist ein boomender Beruf und Sie machen Sich mit solchen Geräten im Abfluss zum späteren Stammkunden.

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07.09.2011, 08:56 Uhr
 
sininen

Es gibt allerlei Presseartikel bei Google, also dort können Sie mal gucken, ansonsten dieser Eintrag...

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07.09.2011, 08:59 Uhr
 
Alex64

Komisch.

"Ein Anlocken von Ratten ist nicht zu befürchten, da Ratten nur Nahrung bestimmter Konsistenz und Größe akzeptieren. Wissenschaftliche Untersuchungen und die jahrzehntelange Praxis in den USA zeigen zudem, dass sich durch den Einsatz von KAZ die Rattenpopulationen eindämmen lassen, weil den Tieren ein Teil der Nahrungsgrundlage entzogen wird"

Quelle

Der Komposthaufen im Garten oder die überquellende Biomülltonne in der Garage sind da nicht so interessant?

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07.09.2011, 10:15 Uhr
 
bifu70

Mal abgesehen vom Rattenproblem: Alles, was in der Kanalisation landet, muss schlussendlich teuer und umständlich wieder heraus gefiltert werden. Das belastet die Kläranlagen ebenso wie die öffentlichen Kassen. In Abwägung des Interesses Einzelner an cooler Entsorgung und der oben geschilderten Argumente finde ich, ist es jedem zuzumuten, die Reste auf den Tellern eben im Abfalleimer unter der Spüle zu entsorgen. Es ist doch dieselbe Handbewegung, ob ich die Reste nun in Spüle oder Tonne kratze, oder?

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07.09.2011, 10:32 Uhr
 
Alex64

Um die Tätigkeit des "Entsorgens" geht es letztendlich nicht - aber es gibt durchaus Argumente dafür und dagegen.

Ganz gut zusammengestellt (wenn auch noch diskussionswürdig) bei wiki.

Oh - und eine "Nachbearbeitung" des anfallenden Mülls ist auch bei herkömmlicher Biomüllsammlung nötig (Abtrennung nicht kompostierbarer Teile, Vortrocknung u.s.w.).

Persönlich finde ich die Argumente der Befürworter besser.

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07.09.2011, 11:09 Uhr
 
bifu70

@Alex64: Die Güte des Wikipedia-Artikels mit seinen nicht hinreichend belegten Aussagen gerade im für die Fragestellung relevanten Teil der Pro- und Contra-Argumente wird auch durch mehrfaches Verlinken nicht besser. Um nur mal beispielhaft eine Aussage heraus zu picken: Das Abbestellen der Biotonne erspare im Schnitt 50 Euro. In den Gemeinden hier im Kreis kannst du die Tonne nur abbestellen, wenn du nachweist, dass du kompostierst. Der Abfallzerkleinerer führt hier also keineswegs zu einer Kostenersparnis in besagter Höhe. Zudem erschließt sich mir auch das harte Gegenüberstellen von Biotonne und Abfallzerkleinerer nicht: Im Zerkleinerer sollen ja auch Essensreste landen, während gerade die - wie alles Gekochte - eben nicht in die Biotonne hinein dürfen. Den Gartenschnitt hingegen wird kaum jemand in den Zerkleinerer geben. Das Aufrechnen des einen gegen das andere Entsorgungssystem hinkt also - trotz sicher vorhandener Überschneidungen etwa bei ein paar Kartoffelschalen!

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07.09.2011, 11:14 Uhr
 
Alex64

Du reduzierst das ganze auf die finanzielle Schiene beim Endverbraucher?

Das wäre mir zu kurzsichtig; da hängt schon einiges mehr daran, was aber hier in diesem Forum nicht diskutiert werden kann.

Abgesehen davon: In unserem Landkreis darf /soll gekochtes und Essensabfälle in den Biomüll. Bitte nicht immer von der eigenen Person bzw. den eigenen Lebensumständen ausgehen...

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08.09.2011, 15:02 Uhr
 
Julian Sch...

Technisch wäre das absolut kein Problem und in den USA sind Küchenabfallzerkleinerer ja ein absoluter Standard, den man in jedem Haushalt findet. In der lieben EU sieht der Fall leider anders aus: Während es einige Länder gibt, in denen die Zerkleinerer erlaubt sind (wie in England und einigen nordischen Ländern), dürfen sie in Deutschland per Gesetz nicht angeschlossen werden.

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10.09.2011, 22:48 Uhr
 
Tim Meier

Das kann man natürlich, welche Marke Zerkleinerer hast du denn? Der ISE M 45 ist ein recht gängiges Modell, der kostet 350 Euro, bekommst du bei Kitchenking24.de, aber es gibt auch größere Modelle, die entweder über einen separaten Schalter bedient werden oder anspringen, wenn der Abfall eingefüllt wird.

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16.12.2011, 06:39 Uhr
 
bioabfall

Hallo,

theoretisch kann man einen Abfall Zerkleinerer in der Spüle einbauen, um Essensreste Speisereste, Küchenabfall, Speiseabfälle, sowie Bioabfall oder Rüstabfall besser entsorgen zu können. Es ist dementsprechend auch eine gute Alternative zur normalen Abfallentsorgung. Die Montage hängt aber von den deutschen Gesetzen ab - eine bessere Alternative dazu wäre der Biospüler, der den gleichen Zweck erfüllt. Dieser ist ebenfalls ein Abfall Zerkleinerer für Bioabfall und Rüstabfall und sorgt für eine umweltfreundliche Abfallentsorgung.

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16.12.2011, 07:46 Uhr
 
Alex64

Zitat aus der von dir verlinkten (Eigen)Werbung:

"Einsatz - Ab 100 Essen/Tag"

Wohl kaum etwas für den Privathaushalt....

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