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Frage Nummer 15191 Gast

Keime

Vor 2 Jahren wurde bei einer Untersuchung ein ziemlich resistenter Keim (staphylococcus aurus)im künstl.Hüftgelenk festgestellt,nach ca.3 Monaten Antibiotika schlucken war die Sache angeblich erledigt,1/2 Jahr später entstand plötzlich eine Geschwulst am Oberschenkel,es wurden zwei neue Keime (Staphylococcus caprae und -capitis) festgestellt.Bei einer OP soll das Gelenk ausgespült werden.Weiß jemand eine Alternative f.d.Keimvernichtung?Oder ein Forum,wo die Frage viell.beantwortet werden kann?
Antworten (3)
Highspeed
Krankenhäuser sind nur mal leider ziemlich verseucht mit sehr resistenten Keimen. Wenn ständig mit starken Putz- und Desinfektionsmitteln gearbeitet wird, dann bleiben am Ende leider trotzdem ein paar resistente übrig.
Da kann man kaum etwas machen.
Du kannst auf die körpereigene Abwehr setzen, allerdings wird die bei einem künstlichen Gelenk wohl ihre Probleme bekommen. Ausspülen ist in meinen Augen eine schlechte Methode, weil man nicht wissen kann, wo man die Keime hin spült.
Geh noch zu einem zweiten Arzt und hol Dir eine zweite Meinung.
starmax
Harte Sache, ich wünsch Dir viel Glück und Heilung. Auf jeden Fall jede Auskunft, Behandlung und Entwicklung dokumentieren und Rechtsrat suchen! Es lebt sich leichter im Rollstuhl, wenn eine ordentliche Haftpflichtrente vom Krankenhaus gezahlt wird...
Highspeed
Auch wenn hier irgend jemandem unsere Antworten nicht passen, es ist so, wie es ist.
Die Keime sind durch eine OP in den Körper gelangt und kommen da nun mal leider nicht freiwillig wieder raus. Sterilisation mit z. B. Heißdampf kommt wohl kaum in Frage, Antibiotika haben nicht geholfen.
Also nochmal. Zweite Meinung einholen, alles dokumentieren!