Ich meine jetzt nicht die kleinen Kompaktkameras, da ist klar, dass die Qualität nicht so toll ist, ich meine eher teurere Geräte, ist die Bildqualität da ähnlich gut?




Es gibt mittlerweile schon ganz gute Knipsen, aber eine eine SLR kommen sie definitiv nicht ran.
Es kommt halt darauf an, was Du fotografieren möchtest (bei guten Lichtverhältnissen liefern viele Apparate gute Ergebnisse) und welche Ansprüche Du hast.




Zur Klärung der Fragestellung: Es gibt auch digitale Spiegelreflexkameras, Sie meinen also vermutlich, ob die Fotochips es inzwischen mit dem guten alten Film aufnehmen können.
Dazu gilt, die Optik bestimmt die Qualität. Hersteller, die gute und auch teure optische Bauteile verwenden, sind also klar im Vorteil. Die Qualität ist heute durchaus ansprechend, Effekte wie Bildrauschen spielen in der Familien- und Alltagsfotografie keine Rolle mehr.
Haben Sie allerdings sehr spezielle Ansprüche, werden Sie immer noch bei der Bildqualität, Farbwiedergabe und bei den Übergängen Unterschiede finden.
Ich Fotografiere daher immer noch nahezu komplett auf klassischem Film, nur Familienfeste sind inzwischen manchmal digital.
Eher problematisch finde ich, dass es kaum noch anständige Abzüge gibt, der Markt wird von Ramsch beherscht.




Also, SÄMTLICHE Pressefotografen und so gut wie alle professionellen Fotostudios für Werbefotografie verwenden seit Jahren nur noch digitale Fotoapparate. Alle Fotos, die Sie heute in einer Zeitung oder Zeitschrift sehen, sind digital entstanden.
Der Unterschied ist dann tatsächlich der Preis: ich benutze privat eine 10 Jahre alte Minolta RD-3000, die hat ursprünglich mal 12.000 Mark gekostet (als ich sie 3 Jahre später gebraucht kaufte, deutlich weniger). Obwohl sie "nur" 3 Megapixel bietet, liefert sie ganz hervorragende Aufnahmen. Eben einfach, weil die Chips darauf erstklassig sind und Profiansprüchen genügen müssen. Wenn Sie heute eine 08/15-Kamera kaufen, dann hat die zwar 15 Megapixel, macht aber nicht zwangsläufig gute Bilder.
Meine Empfehlung: holen Sie sich gebraucht das vorletzte oder vorvorletzte Nikon Profimodell. Das ist bezahlbar und macht irrsinnig gute Bilder.




Erstmal ist es so, dass das eine das andere nicht ausschließt. Es gibt auch digitale Spiegelreflexkameras. Die Klarheit und die Bildtiefe einer analogen Kamera bekommen selbst die Profigeräte nicht hin. Aber für das normale Auge sind die Unterschiede kaum zu sehen. Deshalb sind die meisten Fotografen schon lange auf digital umgestiegen.




Meiner Ansicht nach ja. Es ist irgendwann die Optik, die das Bild macht und weniger der Body. Auch sind DSLR mittlerweile als Vollformat erhältlich (z.B. die Canon EOS 5D Mk. II). Aber auch die Crop Kameras machen schon ziemlich gute Bilder, man muss da dann halt mit der Optik "mitrechnen".
Was meinst Du mit Bildqualität?
Auflösung: Da sind rund 2500 Linienpaare machbar, da ist die Optik schon der Flaschenhals
Bildrauschen: halte mittlerweile auch für "im Griff"
Abbildungsfehler: die kommen von der Linse und nicht vom Body - also 1:1
Klar hat man mit einer DSLR viel mehr Möglichkeiten, also ich würd mir keine mit Film mehr kaufen.




Rein auf die Bildqualität bezogen würde ich sagen: mittlerweile ja. Und man kann mehr Fotos mit ihnen machen. Aber man muss sich auch nicht mehr so viele Gedanken um das Motvi machen, was ein Nachteil ist. Allerdings hängen die Digitalen immer noch hinterher, was FArbtiefe und so angeht.




was genau meinst du mit "teurere geräte"? die teureren digitalen apparate sind ja meistens spiegelreflexkameras. falls du den vergleich mit der analogen technik meinst, kann ich aus meiner erfahrung nur sagen, dass eine digitale spiegelreflexkamera durchaus mit einer analogen mithalten kann. in guten fotoläden kannst du die digitalform sicher mal ausprobieren.