



Kaltgepresstes Leinöl enthält sehr viel ungesättigte Fettsäuren. Daher ist es sehr gesund.
In der Lausitz und im Erzgebirge isst man es zu Quark und Kartoffeln. Ich bin damit groß geworden und mag das immer noch sehr. Leinöl schmeckt allerdings etwas herb, das ist gewöhnungsbedürftig. Und es muss ganz frisch sein. Altes Öl kann man noch als Mittel gegen Holzwürmer an alten Möbeln verwenden....




Es eignet sich als Leinölfirnis auch sehr gut als Holzschutz- und Rostschutzmittel, weil es tief in jeden noch so kleinen Ritz eindringt, dort das Wasser verdrängt und oxidiert, wo durch auch noch der zum Rosten nötige Sauerstoff entzogen wird.




Das aus Leinsamen gewonnene Öl ist sehr gesund, hat aber einen sehr starken Eigengeschmack. Ich mische es manchmal unter das Müsli. Ein beliebtes Rezept ist auch, Pellkartoffeln mit Kräuterquark mit dem Öl zu beträufeln. Da kommt der Geschmack allerdings deutlich raus - muss man mögen.




Leinsamen werden in vielen Müslisorten und Backwaren verwendet. Medizinisch gesehen wirken sie als natürliches Abführmittel und werden daher gern bei Verstopfung eingesetzt. Besonders älteren Menschen wird häufig geraten, zu einer Mahlzeig etwas Leinsamen zu sich zu nehmen bzw. das Öl zu verwenden.