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Gast 13761

lesebrille? früher oder später?

freundliches hallo aus berlin:

ich bin jetzt über vierzig und hatte bis nie eine brille aber jetzt zusehends schwierigkeiten mit dem lesen von kleiner schrift.

das ist wohl beginnende alterssichtigkeit, soweit ok.

jetzt die frage: soll ich SOFORT eine lesebrille kaufen, um die augen zu entlasten (hinlängliche erste meinung) oder lieber WARTEN, weil mit der brille die augen dann noch schneller schlechter werden (zweite hauptstrommeinung).

danke für eure geschätzten antworten und grüße


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ANTWORTEN (10)
21.01.2011, 09:36 Uhr
 
retsiem

Du solltest zum Augenarzt gehen und den diese Frage anhand seiner Untersuchungsergebnisse beantworten lassen.

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21.01.2011, 12:08 Uhr
 
Musca

Auf den Besuch beim Augenarzt würde ich keinesfalls verzichten. Ich persönlich nutze seit ca. 5 Jahren eine Lesebrille, mein Sehvermögen hat sich dadurch nicht verschlechtert. Allerdings nutze ich die Brille nur bei längerem Lesen oder schlechter Beleuchtung.

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21.01.2011, 12:11 Uhr
 
Highspeed

Meiner Meinung nach so spät wie's geht. Das Auge gewöhnt sich sonst an die Entlastung und die Sehkraft lässt weiter nach.

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21.01.2011, 13:53 Uhr
 
starmax

Nach Rauchstopp verbessert sich die Sehfähigkeit innerhalb von zwei Jahren ganz gewaltig.

Oft ist wirklich nur helleres Licht erforderlich, die Sehstärke noch unverändert da.

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21.01.2011, 15:53 Uhr
 
tobix

Super Idee, ein allgemeines Laien-Forum abstimmen zu lassen, welcher von zwei Mainstream-Ratschlägen besser ist :)

Ich tendiere daher auch zur dritten Antwort - Augenarzt fragen.

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21.01.2011, 18:33 Uhr
 
nora-m

Vergiß ersteinmal den Unsinn, daß eine Brille dir schaden könnte.

Es macht absolut keinen Sinn seine Augen unnötig zu hoch zu beanspruchen.

Daß die Akkomodationsfähigkeit (Anpassung an Entfernungen) mit zunehmendem Alter nachlässt ist normal und hängt mit der Verhärtung der “Linse” zusammen. Ebenso könntest du aber auch eine versteckte

Hypertonie (Weitsichtigkeit od. Übersichtlichkeit) haben, die eben durch o.g. Problematik erst zutage tritt.

Dann bekommst du eine Ganztagsbrille, um dein Auge vor weiterer zu hoher Beanspruchung zu schützen. Ergo, ab zum Augenoptiker, der ist der Spezialist dafür. Allerdings kann dir ein Besuch beim Augenarzt (unabhängig davon) niemals Schaden. Eine Druckmessung tut nicht weh und ein Blick auf die Netzhaut kann

wichtig sein.

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21.01.2011, 18:36 Uhr
 
toleranz26

Eine Brille verschlechtert niemals die Sehleistung. Eher schon, wenn man keine Brille trägt und die Augen permanent überbelastet. Die fortschreitende Alterssichtigkeit kann man nicht aufhalten oder verzögern. Man fragt einen Gelähmten ja auch nicht ob es besser wäre ein Zeit lang ohne Rohlstuhl auszukommen und diesen erst später in Anspruch zu nehmen.

Die Alterssichtigkeit beginnt etwa mit 45, verschlechtert sich die ersten Jahre rasch und bremst sich dann auch wieder rasch ein. Ich habe seit etwa 6 Jahren eine Brille für die Nähe und seit 2 Jahren haben sich die Augen nicht mehr verschlechtert.

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22.01.2011, 12:24 Uhr
 
Huschtegut...

Du hast recht, das ist die Alterssichtigkeit und nicht die Altersweitsichtigkeit . In jungen Jahren liest man das Kleingedruckte nicht und Medikamentenbeipackzettel, AGBs sind ja auch was für die Ängstlichen. Den Steuerbescheid versteht sowieso kein Mensch und im Zeitalter des Hörbuchs kann man immer noch auf die Bücher der Kinder in lesbarer Schriftgröße ausweichen. Ich kneif' die Augen zusammen, (fast) alles wird schärfer und jeder hält mich für einen scharfsichtigen Denker. Im Notfall leiht einem der Nachbar oder Kollege gerne eine seiner 3-4 Reservelesebrillen im Bereich von 1 bis 2 Dioptrien.

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23.01.2011, 16:23 Uhr
 
Clemens1964

seit ich regelmäßig eine lesebrille benutzte, sind meine augen schlechter geworden. vorher war lesen anstrengend, jetzt ohne brille kaum noch möglich.

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11.01.2012, 13:55 Uhr
 
Gerdd

Hallo! Da haben ja etliche Ursache und Wirkung verwechselt. Die Alterssichtigkeit wird erstmal progressiv schlimmer - mit oder ohne Brille. Wer in seinem Leben nur wenig liest, ist versucht, die "lästige" Brille erstmal wegzulassen. Aber man kann sich mit dem Weg zum Augenarzt eine Menge Quälerei sparen. Am komfortabelsten ist es wohl, sich gleich eine Mehrstärkenbrille zu holen, die dann draufbleibt. Das ewige Aufsetzen und Absetzen nervt nämlich auch nicht zu knapp. Und Wegstecken, auf die Stirn schieben (und dann später suchen) oder am Bändsel um den Hals ... auch nicht der Weisheit letzter Schluß.

Also - wenn's erst losgeht, werden die Augen eh "schlechter," mit oder ohne Brille. Übrigens, wenn nicht noch ein anderes Problem vorliegt, wird die Sehkraft nicht schwächer, nur die Fähigkeit, das Bild scharfzustellen. Mir hat ein Augenarzt mal gesagt "Sie haben eine außergewöhnliche Sehschärfe - es wäre eine Affenschande, Ihre Augen nicht ganz exakt zu korrigieren.

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