



Da ich mir nicht vorstellen kann, dass es UNschädlich ist, können Sie ihn ja vielleicht überreden, in solchen Situationen einen Atemschutz zu tragen... die Dinger sind leicht, kann man in der Tasche haben & man atmet nicht so viel dreck ein.
Ansonsten fragen Sie doch mal ihren Hausarzt, was der dazu meint... das geht sicher auch mal zwischendrin telefonisch.




Jede Art von Feinstaub ist im Übermaß schädlich, belastet die Atemwege und führt häufig zu allergischen Reaktionen. Reiner Kalk ist hochbasisch, wirkt also ätzend.Sollte es sich um Kalkzementmörtel handeln, können Chromate vorhanden sein, auch nicht gesund. Am besten verhindert man starke Staubentwicklung, falls das nicht möglich ist, sollte man wenigstens eine geeignete Staubmaske tragen. Die Baumarktmasken für einsfuffzig sind nicht geeignet.




@Musca, das mag feiner Staub sein, und ungesund ist er auch, aber es ist kein "FEINSTAUB"!
Dieser Begriff wird leider viel zu oft völlig falsch benutzt. Sobald irgendwo ein Kamin raucht, oder ein alter Diesel qualmt, sprechen alle von Feinstaub. Das sind dann die, die keine Ahnung haben.




Die Frage nach der Schädlichkeit lässt sich nicht konkret beantworten! Das hängt von der Partikelgröße* und der Dauer des Ausgesetztseins ab! Dafür gibt es verschiedene Grenzwerte!
Kalk ist aber außerdem ätzend! Somit müssen nicht nur die Atemwege, sondern auch die Augen(!) geschützt werden!
Was den Schutz angeht (wobei der Arbeitgeber verpflichtet ist zuerst für eine Vermeidung zu sorgen!):
Allgemein werden sog. "Partikelfiltrierende Halbmasken" verwendet. Es gibt sie in drei verschiedenen Ausführungen (FFP1 bis FFP3)! Welche "ausreichend" ist, hängt von der Situation ab! Ich empfehle immer grundsätzlich FFP3-Masken zu benutzen um kein Risiko einzugehen!
Auf jeden Fall sollte die Maske der EN 149 entsprechen! Dann schützen sie auch vor Lungengängigen Partikeln ("Feinstaub")!




* unter 10 µm sind Partikel klein genug um in die Alveolen zu kommen! Allgemein spricht man von "Feinstaub" (wobei dieser Begriff nicht definiert ist!)
[Ultrafeine Stäube können sogar in die Blutbahn gelangen!]




@Antwortomat: Mea Culpa maxima, tatsächlich habe ich den Begriff "Feinstaub" fälschlich verwendet. Ändert aber nichts an meinen Aussagen.




@antwortomat: Wikipedia ist keine zitierfähige Quelle!
Anders gesagt: Die Wikipedia Definition ist ziemlich wurscht!
Eine wirklich gültige Definition kann nur der Gesetzgeber machen! Eine Empfehlung von anerkannten Experten (ähnlich einer DIN) wäre aber auch schon gut!




Allgemein besteht bei Exposition mit den in der Luft vorhandenen Partikeln die Gefahr einer irritativen Wirkung. Durch einzelne Komponenten kann es ggf. auch zu einer Sensibilisierung mit nachfolgender allergischer Reaktion kommen. Ob es eine stoffbezogene Gesundheitsgefahr gibt, hängt von der genauen Zusammensetzung des Staubs ab.




Staub von dieser Sorte findet man oft auf Baustellen durch den Mörtel der verarbeitet wird. Über die gesundheitliche Wirkung gibt es jedoch noch keine Erkenntnisse, allerdings warnen viele zur Vorsicht. Man sollte auch auf gesundheitliche Anzeichen achten, wie häufiges Husten oder allergische Reaktionen.




Diese Sorgen sind berechtigt. Es gibt nämlich tatsächlich das Krankheitsbild der Staublunge bzw. der Kalkstaublunge. Das Problem ist, dass die eingeatmeten Staubpartikel in der Lunge bzw. den Bronchen zu Atemnwegsreizungen und sogar zu Allergien bis hin zu chronischem Asthma führen können. Je nachdem, wie sich der Mörtel zusammensetzt, besteht sogar eine erhöhte Krebsgefahr.