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Frage Nummer 73180 slowhand21

muss ich als angestellter meine anderen einkünfte der GKV mitteilen?

Ich beziehe momentan eine private Rente aus einer BU Versicherung. Meine KV möchte von mir alle meine Einkünfte wissen, was ok ist. Damit komme ich auf den Höchstsatz als Familienversicherung in der freiwillig GKV von ca. 670,- Euro. Nun meine Frage: Wenn ich nun eine soz. versicherungs- pfl. Anstellung für nur wenig Stunden pro Woche eingehe, kann dann meine KV von mir trotzdem alle meine Einkünfte mit in die Berechnung meines Krankenversicherungssatzes mit einbeziehen oder nicht?

Antworten (3)
Amos
Ja, kann sie. Sämtliche Einkünfte werden als Berechnungsgrundlage berücksichtigt. Auch Kapitaleinkünfte aus Vermietung oder Verpachtung, Kapitalerträge u. Ä.
Eine Minimalanstellung verhindert nicht, daß auf Grund des Einkommensteuerbescheides jährlich der Kassenbeitrag neu festgesetzt wird. Ich zumindest werde jedes Jahr dazu aufgefordert, den letzten gültigen Einkommensteuerbescheid vorzulegen.
ing793
Solange Du freiwillig versichert bist, werden alle "regelmäßigen Einnahmen" für den Beitrag herangezogen, also auch die BU-Rente.
Sobald Du sozialversicherungspflichtig wirst, greift der § 229 SGB V. Darin ist abschließend aufgezählt, was zur Beitragsbemessung herangezogen wird.
Eine rein private BU-Versicherung gehört nicht dazu.
Maccko
Wenn man den Höchstsatz zahlt, zahlt man den Höchstsatz Punkt. Da kann man dann noch weitere Millionen verdienen, das interessiert dann niemanden (außer vielleicht dem Finanzamt)...