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Frage Nummer 40366 Amos

O-Busse

In den 50er und 60er Jahren gab es in Dortmund Elektrobusse, die durch Oberleitungen ihren Strom erhielten und nicht schienengebunden im Straßenverkehr fuhren. Diese wurden abgeschafft. Wäre man heute nicht froh, ein solches System im ÖPNV zu haben, das keine Emissionen hat, leise fährt und verkehrstechnisch sehr flexibel eingesetzt werden kann? Sind da nicht damals "falsche Weichen gestellt" worden?
Antworten (6)
antwortomat
Straßenbahn! Ob Schienen oder Oberleitungsgebunden ist doch fast egal.
bh_roth
Gibt es heute noch in Salzburg. Mich würde der Oberleitungs-Drahtverhau stören, der zum Funktionieren der Oberleitungsbusse notwendig ist.
serafine
1) die emissionen erfolgen im zuge der stromerzeugung. ergo nichts gewonnen.
2) flexibilität kann ich nicht feststellen. der bus ist an die streckenführung gebunden.
Amos
@serafine: Lärmbelastung und Feinstaub wären aber schon in den Städten dadurch geringer, oder? Warum wird denn sonst der E-Antrieb permanent propagiert?
antwortomat
Elektroantrieb aus konventionellen Energiequellen gespeist ist quatsch. Der Dreck entsteht nur an einer anderen Stelle. Im Übrigen ist die Luft die hinten aus einem modernen Auto kommt sauberer als die die Vorn rein geht. Sie enthält nur mehr CO2 und erheblich weniger Sauerstoff.
Brennstoffzellen mit Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen ist die einzige brauchbare Lösung. Energie in hoher Dichte, schnell Verfügbar, mit hoher Energiedichte speicherbar, ungefährlicher als Benzin. Es fehlt nur die Infrastruktur und der Wille etwas zu ändern.
serafine
1) oberleitungen verschandeln das stadtgebiet. schöner unsere städte und gemeinden.
2) ich hab mal in der nähe einer straßenbahnhaltestelle gewohnt. lärmbelästigung pur. gut, viell sind elektrobusse leiser.
3) ja, weniger abgase in der stadt, aber nicht nennenswert. bei verstärkter nutzung von wind- und sonnenenergie würde das zutreffen.