Hanne11

Organspende ablehnen

Ich las in der FAZ, dass Organe nur hirntoten Menschen entnommen werden und dabei der "lebende" Körper ohne Betäubung geöffnet wird um Organe zu entnehmen. Das sagt einem natürlich keiner! Jetzt habe ich von meiner Krankenkasse einen Org.spendeausweis erhalten und bin erleichtert, dass ich darauf auch "nein" ankreuzen kann. Die Vorstellung mein Körper hat noch Schmerzempfinden und ich könnte mich nicht bemerkbar machen, finde ich gruselig!


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ANTWORTEN (17)
15.04.2012, 18:39 Uhr
 
Sockenpuppe

Das ist alles bekannt! -Und wäre es auch dir, wenn du dich dafür interessiert hättest! Willst du hier eine Diskussion lostreten?

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15.04.2012, 19:02 Uhr
 
Oberguru

Das Hirn von Fragestellern die hier was wissen wollen wird zuerst entfernt und entsorgt, gibt ja eh nicht viel her. Wenns dich dann an der Leber piekt merkst du das nicht mehr, allenfalls der Geruch im Sammeleier könnte etwas streng sein.

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15.04.2012, 19:37 Uhr
 
Hanne11

Ehrlich gesagt habe ich gehofft, jemand würde antworten , dass das Quatsch ist, was ich gelesen habe. Da es zu stimmen scheint, kann ich auf keinen Fall Organspender werden.

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15.04.2012, 19:40 Uhr
 
Oberguru

Soll man warten bis du zu schimmeln anfängst? Und der Körper empfindet keine Schmerzen. Schmerz findet im Kopf statt. Und wenn sich da nichts mehr abspielt...

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15.04.2012, 19:49 Uhr
 
bh_roth

@Hanne11: Letztendlich ist es egal, ob es wahr ist, dass es bei der Organentnahme noch Schmerzempfinden gibt oder nicht. Dich beunruhigt der Gedanke, folgerichtig lehnst du eine Organspende ab. Das ist in Ordnung. Diese Frage solltest du einen Mediziner fragen, vielleicht einen, der nicht Chirurg ist. Und wenn du dann nach einer 2. Meinung weißt, dass es kein Schmerzempfinden nach einem Hirntod gibt, kannst du dein "Nein" zur Organspende immer noch rückgängig machen.

Ich persönlich bin kein Organspender, aber ich finde die Überlegung unlogisch, dass man, wenn man Hirntot ist, noch etwas empfinden kann wie Schmerz, weil das Hirn, welches ja tot ist, einen Schmerz, der nichts anderes ist als ein elektrisches Signal, welches die Nerven zum Gehirn melden, nicht mehr verarbeiten kann. Aber das ist meine persönliche, nicht medizinisch bestätigte Meinung.

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15.04.2012, 19:49 Uhr
 
Sockenpuppe

Nö. Scheint zu stimmen -jedenfalls ist mir nichts Gegenteiliges bekannt.

Ich verstehe auch nicht, warum man auf die Großzügige Gabe von Opioiden verzichtet.

Das mit dem Schmerzempfinden ist nicht bewiesen!

Wie dem auch sei...

Muss jeder selber wissen!

(Ich ja schon vor Jahre ja angekreuzt.)

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15.04.2012, 20:15 Uhr
 
antwortomat

Du bist Hirntot, da kannst Du nichts empfinden oder Dich nicht bemerkbar machen, weil Dein Hirn tot ist.

Nach der Organverpflanzung kannst Du Dir aber ziemlich sicher sein, dass ein Teil von Dir überlebt hat.

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15.04.2012, 20:33 Uhr
 
Sockenpuppe

Nochmal: Die These Hirntod=kein Schmerzempfinden ist umstritten! Da gibt es zahlreiche Experten, die das anders sehen!

Z.B. Hier und hier!

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15.04.2012, 20:52 Uhr
 
Oberguru

Es gibt immer irgendwelche Spinner die alles anders sehen.

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15.04.2012, 20:57 Uhr
 
Sockenpuppe

Klar! Kann man ja hier sehen!

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15.04.2012, 23:09 Uhr
 
ing793

Jeden kann es treffen, dass er ein Organ braucht.

Und daher sollte auch jeder bereit sein, ein Organ zu spenden.

Andernfalls sollte er komsequenterweise auch erklären, dass er im Falle des Falles auch kein Spenderorgan erhalten will.

Natürlich war das jetzt polemisch. Jeder soll für sich selber entscheiden, ob er spenden will oder nicht und wenn nicht, dann ist das ok. Aber die Spende zu verweigern, weil es mir als Totem eventuell wehtun könnte, das ist hirnrissig (nettes Wortspiel find ich).

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02.07.2013, 13:34 Uhr
 
schroedi8998

Die Frage stellt sich doch meist gar nicht.

Wenn Du so einfach vor Dich hinstirbst wie die meisten es tun, dann bist Du letztlich an Multiorganversagen gestorben. Deine Organe sind krass ausgedrückt nur noch Müll.

Organe werden nur von toten, intensivbehandelten Patienten meist nach schweren Unfällen entnommen. Da bist Du ohne Betäubung eh schon recht aufgeschnitten.

Interessiere Dich lieber dafür, ob Du falls deine Nieren mal kaputt gehen (das kommt viel öfter vor als Du vielleicht glaubst) ein Organ haben möchtest, oder ob Du dann ein jämmerliches Leben an der Dialyse führen möchtest.

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04.07.2013, 01:15 Uhr
 
schroedi8998

„Schmerzen nach dem Tod“

Ich bekomm das leider nicht in 1 Posting rein, daher Teil 1 und Teil 2, aber das muss mal raus !!!

Teil 1

-- „Schmerzen nach dem Tod“--

Heute hat man keine Angst mehr lebendig begraben zu werden, heute hat man Angst vor Schmerzen nach dem Tod.

Was haben die Ärzte nur angerichtet die diesen Artikel in die Fachpresse gegeben haben.

Ich habe den Artikel, ich glaube mehr oder weniger im Original gelesen.

Es ging so weit ich mich erinnern kann, in erster Linie darum, „werden die Ärzte bei Hirntoten Patienten von den Kassen zum Mord gezwungen“, da die lebenserhaltenden Gräte nicht mehr bezahlt werden. Am Rande kam hier auch die Organspende vor.

Alles extrem hypothetisch, aber wer in Ärzteschaft und Forschung einen Namen haben will muss Fachartikel veröffentlichen. Und wenn dann noch alle Welt darüber spricht ist das der große Joker.

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04.07.2013, 01:22 Uhr
 
Sockenpuppe

Ich glaube du hast das Problem nicht mal Ansatzweise verstanden!

Hirntod ist eben was anderes als Tod!

Von Toten kann man keine Organe entnehmen, deshalb wurde der Hirntod erfunden!


Hirntote schwitzen, verdauen, scheiden aus und können sogar Kinder gebären!

Kurz: Es sind alle vegetativen Funktionen vorhanden!

Wer sagt, das Hirntote nicht auch Schmerzen haben?


Und vor allem: Warum werden bei der Organentnahme nicht einfach großzügig Opioide gegeben?

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04.07.2013, 01:24 Uhr
 
schroedi8998

Teil 2

In ähnlicher Qualität wie bei der „stillen Post“ ging das rasend durch die Presse, dann immer weiter verzerrt durch die Gerüchteküche. Heute steht felsenfest fest, Wenn mir nach meinem Tod jemand in der Nase porkelt merke ich das.

Durch diesen Artikel geltungsgeiler Ärzte sind viele Menschen verunsichert worden.

Jeden Schmerz, jedes Gefühl usw. kann man wenn man es schafft die richtige Gehirnregion zu erregen erzeugen. Im Umkehrschluss ohne Gehirnfunktion – Glauben und spekulieren

Auch alle Nahtoterfahrungen finden im „sterbenden“ Gehirn vor dem Tod statt. Schaft es jemand die Organe wieder anzuschmeißen sind diese scheinbaren Erlebnisse als Erinnerung noch vorhanden.

Wahrscheinlich wird in naher Zukunft entdeckt, dass die Leute sich tatsächlich bei Räucherstäbchen und Kerzenschein mit der toten Oma unterhalten.

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04.07.2013, 02:24 Uhr
 
schroedi8998

Nachtrag: reelle Ereignisse, mit 180 über die Autobahn, der LKW vor mir schert aus, große Schmerzen, keine Betäubung, ich kann mich nicht bemerkbar machen. Da denk ich doch lieber darüber nach was sehr hypothetisch passieren könnte, wenn ich ein Organ spende und das nicht in der Erde verfaulen lasse.

Aber hoppla, was ist denn wenn das verfaulen in der Erde auch Schmerzen bereitet ???

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04.07.2013, 08:32 Uhr
 
ing793

Schmerzen entstehen nicht an der Eingriffstelle - Schmerzen entstehen im Gehirn.

Wer das nicht glaubt, der denke an seine letzte lokale Betäubung zurück (bei der sinngemäß die Leitung durch die Nerven unterbunden wird) oder der spreche anders herum mal mit einem Gliedmaßenamputierten, der nach wie vor Schmerzen in dem nicht mehr vorhandenen Teil seines Körpers hat.

Ist das Gehirn tot, gibt es keinen Schmerz mehr. Wer oder was sollte ihn empfinden?

Das ist -natürlich- meine ganz persönliche Überzeugung und andere mögen das anders sehen. Letztendlich gibt es niemanden, der gesichert aus eigener Erfahrung sprechen kann, daher ist das eine "Glaubensfrage" und zum glauben kann man niemanden zwingen.

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