Rücktritt des Papstes

Beim Tod eines Papstes wird sein Ring zerbrochen. Was aber geschieht mit dem Fischerring von Papst Benedikt nach dessen Rücktritt?


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ANTWORTEN (12)
12.02.2013, 20:41 Uhr
 
Amos

Der Ring wird in einer offiziellen Zeremonie zerschlagen.

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12.02.2013, 20:44 Uhr
 
bh_roth

Bist du sicher, lieber Amos? Denn er tritt zwar zurück, ist aber zeitlebens Papst. Wir werden also demnächst 2 Päpste haben, wenn nicht nachgeholfen wird.

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12.02.2013, 20:54 Uhr
 
Amos

Heute mittag vom deutschen Redakteur des Radio Vatikan bei WDR 2 so dargestellt.

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12.02.2013, 21:05 Uhr
 
Amos

Lieber bh: genau das ist das Problem. Der Papst ist dann Papst i. R., bleibt es aber bis ans Lebensende. Man macht sich darüber ernsthafte Gedanken, denn diese Konstellation gab es bisher nicht. Abgesehen vom Mittelalter, wo es zeitweilig sogar drei Päpste gleichzeitig gab. Rom, Avignon und Konstantinopel (Ost-Rom) [nicht verifiziert].

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12.02.2013, 21:53 Uhr
 
Musca

Wie auch immer, er wird jedenfalls keinen Ehrensold erhalten, kein Büro nebst Angestellten und Chauffeur. Stattdessen im Kloster leben und, so meine Vermutung, sich nicht in die Angelegenheiten des künftigen, hoffentlich weltoffeneren Papstes einmischen.

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12.02.2013, 21:54 Uhr
 
LisaLila

Ob einer oder zwei - schlußendlich zählen nur Taten. Und davon habe ich leider zu wenig sinnvolle gesehen. Vielleicht spornt der Wettbewerb ja an...

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12.02.2013, 21:55 Uhr
 
Dara

@ bh_roth

Es wird keine zwei Päpste geben, weil der der Zurückgetretene den Titel nicht beanspruchen kann und wird, damals in Avignon war das anders. Es gibt ja auch keine zwei oder drei Bundeskanzler, weil nur einer (bzw. eine) Amt und Titel innehaben kann, nicht die Ex-Kanzler.

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12.02.2013, 21:58 Uhr
 
bh_roth

@Dara: Papst ist man auf Lebenszeit. deshalb wird es 2 Päpste geben, wenn Ratzinger die Amtseinführung des neuen, amtierenden Papstes erleben sollte.

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12.02.2013, 22:07 Uhr
 
Dara

@ bh_roth

Papst war man bisher auf Lebenszeit, aber der Herr Ratzinger hat es geschafft, auch diese Frage in die theologische Diskussion einzubringen. Wer die Nachrichten verfolgt, dem wird nicht entgangen sein, dass auch das lebenslange Papstamt auf dem Prüfstand steht. Papst auf Zeit, gerne auch abwählbar, das geht zur Zeit durch die Presse. Wie auch immer, jedenfalls tut sich da etwas.

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13.02.2013, 00:13 Uhr
 
ing793

etwas ist anders - was auch immer es ist, "anders" ist gut bei den Katholen.

Wenn der Unfehlbare um Verzeihung bittet wegen seiner Fehler, gibt es da vielleicht noch Hoffnung?

Nicht dass es mich wirklich betreffen würde, aber interessant wäre es schon.

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13.02.2013, 00:53 Uhr
 
Musca

wenn ein Katholik um Verzeihung seiner Fehler bittet, stellen sich bei mir die Haare auf. Diese Fehler werden nie benannt. Hätte er konkret Fehler bei seinem Verhalten in unzähligen Missbrauchsfällen von Pristern eingeräumt, sich jemals zu aktuellen Fällen wie letzt der Vergewaltigung einer jungen Frau und das Verhalten der kirchlich geführten Klinik geäußert....

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13.02.2013, 05:58 Uhr
 
Meyerhuber

Amos antwortet (ob richtig, oder falsch) und wieder entsteht eine Diskussion die, mit der Frage nichts zu tun hat.

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