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Jamie Zimm...

Sind britische Lebensversicherungen besser als deutsche Versicherungen?

Ich habe verwundert festgestellt, dass auch hier bei uns britische Lebensversicherungen angeboten werden. Lohnt sich das überhaupt und was ist daran anders als bei unseren Lebensversicherungen?


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ANTWORTEN (7)
12.03.2010, 13:29 Uhr
 
Hans Hoffmann

Britische Lebensversicherungen arbeiten mit einem deutlich höheren Aktienanteil als deutsche Versicherungen. Deshalb versprechen sie zwar eine höhere Rendite, haben aber auch ein größeres Risiko. Inzwischen müssen aber auch bei ausländischen Lebensversicherungen, die auf dem deutschen Markt angeboten werden, gewisse Rückkaufwerte und Ablaufleistungen garantiert sein, was das Risiko senkt.

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13.03.2010, 11:29 Uhr
 
Paul Schne...

Spätestens seit der Finanzkrise dürfte wohl den meisten klar sein, dass Produkte, die mit viel Börsenspekulation arbeiten, nicht die beste Lösung sind. Das gilt auch für britische Lebensversicherungen. Inländische Anbieter versprechen zwar weniger Profit, wirtschaften dafür aber in der Regel auch solider und sind daher für eine derartig wichtige Absicherung eher zu empfehlen.

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15.03.2010, 17:13 Uhr
 
Cedrik Sch...

Ob man sich für eine britische Lebensversicherung oder für eine deutsche entscheidet, macht aufgrund der vorgeschriebenen Garantiesummen heute einen deutlich geringeren Unterschied als noch vor ein paar Jahren. Wenn die garantierte Auszahlungssumme ausreichend hoch ist, kann jeder selbst entscheiden, ob er eine sicherere oder eine risikoreichere Variante wählen möchte, das hängt auch vom Typ ab.

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18.04.2010, 23:28 Uhr
 
stern123

Jede Lebensversicherung ist faktisch eine Kombination aus Risikolebensversicherung (für den Todesfall) und Sparvertrag (für die Ablaufleistung).

Analog wird Ihr Versicherungsbeitrag aufgeteilt.

Ihr Monatsbeitrag = Risikoanteil + Verwaltungskostenanteil + Vertreterprovision + Sparanteil.

Nur Ihr Sparanteil (!!!) wird verzinst. Seit 01.01.2004 sank der Garantiezins auf magere 2,75 Prozent. Ob es am Ende noch einen Bonus gibt entscheidet die Versicherung - je nach Ertragslage.

In einem Prozess vor dem Hamburger Landgericht gewann der Bund der Versicherten bereits 1983, gegen den Verband der Lebensversicherungsunternehmen. Der Bund der Versicherten hatte in seiner Informationsbroschüre mit dem Titel: "Versicherung - ja, aber ..." dargelegt: "Die Lebensversicherung zur Altersvorsorge ist ein legaler Betrug". Im Juni 1983 gab das Landgericht Hamburg durch Klageabweisung dem Bund der Versicherten quasi Recht.

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18.05.2010, 22:20 Uhr
 
volker_doe...

Ich erlaube mir mit Gegenfrage zu antworten: Was meinen Sie mit Lebensversicherungen ? Meinen Sie eine Versicherung, die Ihren Hinterbliebenen eine Kapitalzahlung auszahlt wenn Sie versterben ? Meinen Sie mit Lebensversicherung eine Absicherung des sog. Langlebigkeitsrisikos, also z.B. Rente ?

Der Bereich Lebensversicherung ist immens groß. Dazu zählt z.B. auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ! Bitte Frage präzisieren!

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21.07.2010, 09:57 Uhr
 
Pedro55

wie immer kommt es darauf an was man als Verbraucher eigentlich wirklich will.

Todesfallschutz?

Hohe hochgerechnete Ablaufleistungen?

Hohe garantierte Werte zum Ablauf?

Wie sieht es bei Kündigung nach xJahren aus?

Finanzstarkes Unternehmen und lange am Markt?

..dann kann man sich über das "Lohnen" Gedanken machen.

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21.07.2010, 11:15 Uhr
 
sininen

Informieren Sie sich vor Abschluss bitte genau, was zB im Todesfall an Papierkrieg auf Sie zukommt, ob deutsche Sterbeurkunden zB anerkannt werden und wo Sie welche Bescheinigungen evtl beglaubigen lassen müssen. Bin nicht vom Fach, habe aber bei ausländischen Versicherern von Schwierigkeiten im Versicherungsfall erfahren. Auch sollten Sie die Landessprache (hier Englisch) gut beherrschen, für den Fall, dass Sie sich rechtlich informieren möchten.

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