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Musca

Sollte man den Papst nicht exkommunizieren?

Ist es nicht eine Schande, 50Mio€ für eine selbstbeweihräuchernde Veranstaltung auszugeben, während ca. 50 % der spanischen Jugend ohne Job dahsteht? Das Ganze noch als Veranstaltung für die Jugend auszugeben.Leben wir noch im tiefen Mittelalter, oder warum hat diese Form der Kirche noch so einen Zuspruch?Ich bin kein Atheist, bezeichne mich als gläubigen, spirituellen Menschen. Aber das ist es sicher nicht


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ANTWORTEN (13)
18.08.2011, 23:01 Uhr
 
Ingenius

Der Papst hat nur eine Instanz über sich. Frag da mal nach.

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18.08.2011, 23:10 Uhr
 
Tilvur

Tjo, das ist in der katholischen Kirche wie in jedem Staat: Große Events kosten Geld, und die werden nicht deshalb sein gelassen, nur weil man das Geld besser gebrauchen kann.

Bestrafen kann man den Pabst nur persönlich: Kirchaustritt bedeutet weniger Steuern, bedeutet weniger Geld für die Kirche und einen kleinen Schritt näher zur völligen Bedeutungslosigkeit.

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18.08.2011, 23:34 Uhr
 
Bellicosa

Das müsste er dann wohl selbst machen ( sich exkommunizieren).

Davon abgesehen glaube ich nicht,daß er selbst die Schuld an den

horrenden Reisekosten trägt,sondern seine Umgebung,die Sicherheitsleute ,der Tross der mitreist usw.usw.

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19.08.2011, 00:00 Uhr
 
Musca

@Ingenius: bin in mich gegangen, habe die höhere Instanz befragt, eine innere Stimme sagte mir, daß wir in einer von Korruption, Macht- und Geldgeilheit beherrschten Welt leben.Das gleichzeitig Menschen elendig an Hunger verrecken, hilflose Versuche ahnungsloser Spender im Sumpf korrupter Politiker versanden, das alles interessiert die Kirche nicht

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19.08.2011, 01:29 Uhr
 
Heraklit1970

Wenn es sich nur um das Geld dreht, dann sollten wir auch sportliche Großveranstaltungen wie Olympische Spiele und Fußballwelt- und europameisterschaften sein lassen.

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19.08.2011, 06:59 Uhr
 
antwortomat

Der Papst sollte exkommuniziert werden! Aber nicht wegen der Kohle, da gibt es noch viel mehr Gründe.

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19.08.2011, 11:07 Uhr
 
mantrid

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Außerdem kosten Open-Air-Festivals auch ein Heidengeld, rechnen sich aber anscheinend für die Veranstalter und machen den Gästen jede Menge Freude. Warum sollte das beim Live-Ratzi-Open-Air anders sein? Zudem profitieren Gastronomie, Hotelerie, Sicherheitsunternehmen, Caterer usw. auch von der Veranstaltung. Und im Gegensatz zu einem Rockstar bekommt der Papst nicht mal Gage.

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19.08.2011, 11:39 Uhr
 
fiatpolski

Schlimmer finde ich es das der Papst überhaupt im Bundestag reden darf. Warum? Er ist kein demokratisch legitimiertes Staatsoberhaupt sondern ein Religionsführer. Ich würde mir wünschen, Deutschland würde Kirche und Staat trennen.

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19.08.2011, 15:08 Uhr
 
Dilletant

@fiatpolski

Der Papst ist Staatsoberhaupt des Stadtstaates Vatikan und Religionsführer. Zwar nicht demokratisch gewählt, aber wie auch in einer absolutistischen Monachie.

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19.08.2011, 15:28 Uhr
 
hphersel

@ Dilletant: nicht demokratisch gewählt? Absolutistische Monarchie? Moment - da war doch eine komische Veranstaltung, KONKLAVE oder so ähnlich, bei der der neue Papst geWÄHLT wurde. Das Amt des Papstes ist eben KEINE Erbmonarchie. die katholischen Pirester haben - um es mit Charlie Sheen in "Hot Shots Part Deux" zu sagen - ewige Keuschheit gelobt, genau wie ihre Väter und deren Väter vor ihnen.

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19.08.2011, 17:01 Uhr
 
fiatpolski

@Dilletant

Ja, aber echte demokratische Legitimierung sieht doch anders aus. Ist er von den Bewohnern des Vatikanstaates gewählt? Oder von den katholischen Gläubigen? Nein.

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19.08.2011, 19:46 Uhr
 
Musca

@Mantrid: der Vergleich hinkt ein wenig. Als Konzertbesucher zahle ich freiwillig, von den Einnahmen wird das Konzert bestritten. Diese Ratzi-Balsamerei zahlt der Steuerzahler.

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23.09.2011, 16:58 Uhr
 
Nerthus-

Hast DU denn den Bundeskanzler gewählt oder den Bundespräsidenten?? Eher nicht. Und warum sollte er nicht im Bundestag sprechen düfenen, als Staatsoberhaupt, selbst Putin durfte im Bundestag reden, während sein Land in Tschtschenien einmarschierte.Damals gab es keine Proteste seitens der Bundestagsabgeordnetten.

Klar sind die Kosten enorm, daran ist aber nicht der Papst schuld der auch sicher nichts für die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Spanien kann.

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