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Nicopfiffu

Spart ein Rolladen im Winter viel Energie? Wann hat sich der Einbau durch Energiesparen wieder rentiert?


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ANTWORTEN (10)
18.04.2012, 11:48 Uhr
 
hphersel

Gummiantwort vom Fachmann: „Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass der Wärmedurchgang bei Fenstern durch geschlossene Rollläden um bis zu 40 Prozent gesenkt werden kann“, erläutert Wolfgang Cossmann, Präsident des Bundesverbandes Rollladen Sonnenschutz e.V.

De facto kommt es darauf an, wie wärmeisoliert Deine Fensterscheiben sind. Bei Einfachverglasung wird Du einen deutlichen Unterschied spüren, bei Dreifachverglasung eher nicht.

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18.04.2012, 11:52 Uhr
 
miele

Ja !

Wenn der Einbau der Rollläden weniger kostet. als die für den Betrachtungszeitraum eingesparten Kosten der Energie ausmachen.

Der Wärmedurchgangskoeffizient von Fenstern ist in der Regel der schlechteste aller Bauteile der Hüllfläche, da machen zgeschlossene Rollläden abends im Winter sicher Sinn.

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18.04.2012, 12:01 Uhr
 
bh_roth

Alles, was verhindert, dass sichtbares Licht hindurchgeht, verhindert auch infrarote Strahlung. Im Sommer von außen nach innen, im Winter umgekehrt. Ob sich das in eingesparte Heizkosten umsetzen lässt, ist m.E. nur rein rechnerisch nachweisbar.

Wenn in einem Haus bereits Fenster eingebaut sind, die einen guten k-Wert aufweisen, und hier zusätzlich Rolläden eingebaut werden, kann ich mir vorstellen, dass sich diese Kosten in 20-30 Jahren nicht amortisieren werden.

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18.04.2012, 13:58 Uhr
 
miele

@bh-roth: Betrachten wir den durchschnittlichen Neubaustandard der letzten 3-5 Jahre, so ist der U-Wert von Fenstern ist etwa 4-5 mal schlechter, als der der Außenwände. Bei einem durchschnittlichen Wohngebäude sind die Transmissionswärmeverluste über die Fenster daher etwa doppelt so hoch, als über die Außenwände. Insgesamt erfolgt über das Bauteil Fenster in etwa die Hälfte des gesamten Transmissionswärmeverlustes. Es macht daher durchaus Sinn, hier etwas zu tun.

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18.04.2012, 14:00 Uhr
 
Oberguru

1. Es gibt MNaterialien, die lassen kein Licht, wohl aber IR durch.

2. Es geht nicht nur im den k-Wert, auch WInd kann erheblich dazu beitragen, das ein Fenster schneller auskühlt ohne Rolläden als mit. Bei gutem k-wert amortisieren sich dann Rolläden nicht in 20 bis 30, sondern in 19 bis 29 Jahren.

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18.04.2012, 14:09 Uhr
 
miele

@ Oberguru: Du hast recht, es geht nicht um den k-Wert, es geht um den U-Wert.

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18.04.2012, 14:44 Uhr
 
bh_roth

Miele und Oberguru, danke für die Richtigstellung. Für mich ist die Frage nach Energie-Einsparungsmöglichkeiten hier lediglich "nice to know", weil meine Fenster alle Rolladen haben, die im Winter frühzeitig herunterfahren, im Sommer dann bei Bedarf.

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18.04.2012, 15:54 Uhr
 
Oberguru

Das ganze ist eh Makulatur, weil ein Rolladen eben nur ein winziges Rädchen ist. Nutzlos, wenn es zig Wärmebrücken gibt, nutzlos wenn die Heizung nicht dem Bedarf angepasst ist und und und. Nur mal eben denken das man mit Rolläden Engie sparen kann ist Wunschdenken. Da muss man genau wissen wo es mangelt und ich kann mir nicht vorstellen, dass es gerade nur an den Fenstern mangelt aber alles andere am Haus energetisch tip top ist. Es bringt mehr von einer Einfachverglasung auf die Dreifachverglasung zu gehen anstatt sich einen Rolladen davorzuklemmen, der auch wieder Löcher in die Wände bringt.

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21.04.2012, 18:22 Uhr
 
de1983Jöre

Wenn Du sie herunter lässt im Winter, dann mindern sie etwa 50 % des Wärmeverlustes, der sonst durch die Fenster (trotz Isolierung und Wärmedämmung) noch verloren geht. Du kannst es also fast selbst berechnen. Neben der Energieeinsparung haben sie auch den Vorteil, dass sie als Einbruchsschutz dienen. Die Investition lohnt sich also in jedem Fall.

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26.04.2012, 07:04 Uhr
 
MRLennart1987

Wir haben in jedem Raum Außenrolladen und die machen sich im Winter ganz schön bemerkbar. Wenn es draußen richtig stürmt und das Thermometer weit unter 0 Grad ist, dann schützen und isolieren sie enorm. Wenn du sie konsequent bei Einbruch der Dunkelheit runter lässt, hast du die Anschaffung mit Sicherheit in ca. 10 Jahren wieder raus.

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