. .
Noch Fragen? - Die Wissenscommunity
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
 
Gast 16529

Stundenabrechnung auf Papier, nur mit Unterschrift des Arbeitnehmers überhaupt gültig?

Hallo,

in unserer Firma muss jeder die Stunden, die er jeden Tag arbeitet, in einer Tabelle notieren und das Papier am Ende des Monats abgegeben.

Es ist aber nur die Unterschrift des Arbeitnehmers vorgesehen. Nun frage ich mich, ob ich im Zweifelsfall, mit den Kopien die ich davon habe, überhaupt ein rechtskräftiges Dokument habe. Ich fürchte ja, dass die Unterschrift des Vorgesetzten nötig wäre. Und wenn ich die nun plötzlich verlange,kommt sich da mein Chef nicht vor,als ob ich ihm mißtraue.


  Frage stellen     Frage beantworten  
?
ANTWORTEN (9)
21.03.2011, 20:02 Uhr
 
Highspeed

Wenn Dein Chef Deine Abrechnungen mit Deiner Unterschrift akzeptiert, dann ist das doch erst mal ein Zeichen von großem Vertrauen.

Sollten dann jemand einen Fehler in die Abrechnung eingebaut haben, dann hast Du Kopien der Belege, er hat die Originale und Ihr könnt beide nachrechnen. Sollte da ein Fehler sein, wird er das korrigieren.

Antwort bewerten » rating (3 Bewertungen) Beitrag melden
?
 
 
 
Ihr Link-Tipp zum Thema  
Sie kennen spannende Blogs, Foren, Artikel oder Seiten zum Thema der Frage? Dann schlagen Sie uns den Link hier vor. Wir prüfen ihn und werden ihn freischalten. Bitte beachten Sie, dass Links, die Werbung oder Spam beinhalten oder die auf Online-Shop verweisen, abgelehnt werden. Link vorschlagen
 
    Blogs, Artikel, Seiten - schlagen Sie hier passende weiterführende Inhalte zu dieser Frage vor.
 
21.03.2011, 22:02 Uhr
 
Samabi

Hallo, hier ist nochmal der Frage-Steller.

Hätte mich vielleicht konkreter ausdücken sollen: Wenn ich jetzt kündigen würde, wären die Dokumente so zur Not vor Gericht rechtskräfig?

Ich frage, weil das nicht der erste Fall wäre, wo die Firma mit ehemaligen Mitarbeitern wegen Stundenabrechnungen bis vor Gericht zieht. Und ich den Verdacht habe, dass die die Stundenabrechnung extra so gestalten, dass ich wenns hart auf hart kommt, nichts in der Hand habe.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
21.03.2011, 23:16 Uhr
 
TKKG

Also so rein rechtlich/juristisch sind sie natürlich nicht wasserdicht. Da könntest du ja sonst was aufschreiben.

Dieser Jurakram ist nicht so mein Spezialgebiet. Aber ich denke mal, du hättest vor Gericht trotzdem keine schlechten Chancen. Deine Kollegen könnten ja bestätigen, dass das bei euch so gängige Praxis ist. Und vermutlich hast du auch mehr oder weniger Zeugen für deine Arbeitszeit.

Letzten Endes kann man den Ausgang eines Gerichtsverfahrens nie vorraussagen.

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
22.03.2011, 06:57 Uhr
 
Highspeed

Hm, ich würde einfach mal zum Chef gehen und ihm sagen, er möge die Stundenabrechnung bitte mit abzeichnen. Du kannst das ja damit begründen, das Du keine Scherereien haben möchtest. Alternativ kannst Du auch einen Kollegen bitten. Ihr solltet Euch nur nicht gegenseitig die Abrechnungen unterschreiben.

Der Weg zum Anwalt ist natürlich auch eine Option. Vielleicht kann der Dir bessere Tips geben.

Antwort bewerten » rating (2 Bewertungen) Beitrag melden
22.03.2011, 17:32 Uhr
 
renejens

Hallo,

ich würde das recht einfach sehen!

Über die letzten Monate hast Du bestimmt Gehaltsabrechnungen erhalten.

Ich stelle hier einfach mal die Annahme, dass Deine Stunden ungefähr gleichbleibend sind.

Das wäre rechtlich nicht wasserdicht, aber ein guter Indikator.

Weiterhin würde ich dem Vorgesetzten eine kurze E-Mail schreiben und Ihn fragen, ob eine "Abzeichnung" am Monatsende üblich ist, oder erwünscht wird. Sollte er dies verneinen, denke ich, dass die vor dem Arbeitsgericht als "Geschaeftspraxis akzeptiert wird" und die durchschnittlichen Abrechnungen der letzten Monate sollten eine "Stillschweigende Bewilligung" der Arbeitgeberseite zeigen und die Rechtlichkeit Deines Anspruches.

Beste Gruesse,

Rene

(Das ist keine Rechtsberatung und soll nur als Anhaltspunkt dienen)

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
22.03.2011, 20:53 Uhr
 
Alpenweits...

ich glaube, Deine Situation zu verstehen. Man kann einfach nicht zum Chef gehen und diesen zum Unterschreiben bitten. Der hat auch was anderes zu tun. Aber vorsorglich ist es gut, ein BEWEISMITTEL zu haben. Habt Ihr einen BETRIEBSRAT? Laß den unterschreiben UND EINIGE KOLLEGEN!

- Ich weiß wovon ich spreche: War in einer Firma, wo wir Nachdienst UMSONST ab+zu machen mußten. Keiner hat sich getraut, dagegen was zu machen. NICHT EINMAL DER BETRIEBSRAT!!! - Ich habe mir alle Extra-Dienste vom Betriebsrat und zwei Kollegen unterschreiben lassen (Motto: "Nur mal so...") und als ich von der Firma gegangen bin, habe ich geklagt und RECHT BEKOMMEN: Der Arbeitgeber mußte mir die Nachdienste nachzahlen!!!! -Seit meiner Klage zahlt er den anderen sogar was......

Antwort bewerten » rating (2 Bewertungen) Beitrag melden
22.03.2011, 20:57 Uhr
 
Alpenweits...

Nachtrag: Es waren NACHTDIENSTE; Bereitschaftsdienste; die hat der Arbeitgeber jahrelang NICHT BEZAHLT!!! - Und keiner traute sich, dagegen zu wehren........

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
22.03.2011, 22:28 Uhr
 
Samabi

Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten. Bin jetzt jedenfalls ein bisschen schlauer...

Mein Problem wird vielleicht deutlicher, wenn ich dazu sage, dass wir eine sehr kleine Firma mit 6 Leuten sind, also klar, ohne Betriebsrat. Jeder ist mit jedem per Du. Und da fällt es schwer, plötzlich die Dokumente gegenzeichnen lassen zu wollen. Und unabhängige Kollegen hab ich keine: Frau vom Chef, Sohn vom Chef, Schwiegertochter vom Chef...

Antwort bewerten » rating (0 Bewertungen) Beitrag melden
23.03.2011, 07:52 Uhr
 
tornoraner

Ich an deiner Stelle würde anfangen ein Fahrtenbuch zu führen ... aus Steuergründen! Wenn du das Konsequent machst, dann sollte das auch als Beleg ausreichen wann du auf Arbeit warst!

Weiterer Vorteil ist, dass du damit deiner Werbungskosten konsequent belegen und Blitzerfotos (sofern du nicht gefahren bist) abwehren kannst.

Antwort bewerten » rating (2 Bewertungen) Beitrag melden
?
Disclaimer: Leider können wir die eingestellten Fragen und Antworten nicht auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit prüfen. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr, insbesondere bei gesundheitlichen, juristischen oder finanziellen Themen. Eine persönliche Untersuchung bzw. Beratung eines zugelassenen Arztes, Anwalts oder anderer ausgebildeter Fachleute können wir nicht ersetzen.
Noch Fragen? - auf einen Blick
NEUE FRAGEN